Refine
Document Type
- Book (1)
- Conference Proceeding (1)
Has Fulltext
- yes (2)
Is part of the Bibliography
- no (2)
Keywords
- Deutschland (2)
- Germany (2)
- Safety (2)
- Sicherheit (2)
- Analyse (math) (1)
- Analysis (math) (1)
- Austria (1)
- Bewertung (1)
- Conference (1)
- Dynamics (1)
Institute
SEEKING is looking for answers regarding electric powered bicycles and their relation to traffic safety issues. Does a cyclist need "E"? Is it as risky as riding a moped or are E-bikes creating conflicts with other cyclists? The project described herein, funded by the Austrian Ministry of Transport, has the aim of seeking answers to these hot topics. The SEEKING-team shows an in-depth investigation of vehicle dynamic sensing, together with subjective feedback of test riders to detect similarities and differences between conventional cycling and E-biking. Following an overview on the international status quo, measurement runs and their analyses are performed to find a set of preventative measures to make (E-)biking safer. A specific focus is the detection of curve handling, stopping and acceleration phases as well as conflict studies on course-based test rides and "real world" tests on cycling paths (naturalistic riding).
Zum Stand 2015 sind rund 26 Prozent aller auf Landstraßen tödlich verunglückten Kraftfahrzeugfahrenden auf Unfälle mit Aufprall auf einen Baum zurückzuführen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur reagierte im Folgejahr mit dem Schreiben StB 11/7121.4/1/2680544 und bat darin die obersten Straßenbaubehörden der Länder um die Prüfung einer Nachrüstung von Fahrzeug-Rückhaltesystemen (FRS) an Bundesfernstraßen, an denen Hindernisse in weniger als 4,5 m Entfernung vom Fahrbahnrand nicht ausreichend durch passive Schutzeinrichtungen gesichert sind.
Zur Evaluierung, wie erfolgreich einzelne vorgenommene Nachrüstmaßnahmen an Landstraßen hinsichtlich der Verbesserung der Verkehrssicherheit sind, wurde im vorliegenden Forschungsprojekt das Analysetool „SiNa“ entwickelt. Dazu wurden die beiden Evaluierungsverfahren „Vorher-Nachher-Vergleich“ und „Empirical-Bayes-Verfahren“ im Tool implementiert. Es zeigte sich, dass die Nachrüstmaßnahmen, bezogen auf alle 103 von den Landesämtern gemeldeten Maßnahmenstellen, zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen. Dabei war es unwesentlich, ob das gesamte Maßnahmenkollektiv oder Kollektive, welche nur Systeme zur Absicherung von Einzelhindernissen bzw. linienhaften Hindernissen sowie der am häufigsten eingesetzten Systeme, betrachtet wurden. Die Maßnahmenwirkung als Bewertungskenngröße liegt je nach untersuchtem Kollektiv zwischen 0,59 und 0,89. Bei beiden Evaluierungsverfahren sind die ermittelten Maßnahmenwirkungen ähnlich hoch. Die Maßnahmenwirkung gibt das Verhältnis der volkswirtschaftlichen Unfallkosten im Zeitraum vor und nach der Umsetzung der Nachrüstmaßnahme an. Somit zeigen Werte zwischen 0 und 1 reduzierte (erwartete) volkswirtschaftliche Unfallkosten auf, die sich aus der Nachrüstung von Schutzeinrichtungen ergeben haben. Wirksamkeitsanalysen für weitere Vergleiche von Systemtypen und verschiedenster Randbedingungen (z. B. DTV-Wert, Fahrstreifenbreite und zulässige Höchstgeschwindigkeit) konnten nicht durchgeführt werden, da der hierfür erforderliche Stichprobenumfang je zu betrachtendem Kollektiv aufgrund fehlender Daten nicht erzielt werden konnte. Damit in Zukunft auch diese Auswertungen durchgeführt werden können, wurden Empfehlungen für eine bundesweit einheitliche Erhebung dieser Daten formuliert.
