Diagnostischer Wert des Merkmals "Reifenprofilabdruck" bei Rekonstruktion eines tödlichen Verkehrsunfalls

  • Verkehrsunfallopfer, die beim Unfall überrollt werden, erleiden fast immer tödliche Verletzungen. Im innerstädtischen Bereich ereignen sich diese Unfälle mehrheitlich im niedrigen Geschwindigkeitsbereich. Die Frage der Vermeidbarkeit des Unfalls wird daher sehr oft seitens der Ermittlungsbehörde an die Sachverständigen gestellt. Im Rahmen der Unfallrekonstruktion spielt der Reifenprofilabdruck am Leichnam eine wichtige Rolle. Er belegt nicht nur den Überrollungsvorgang selbst, sondern erlaubt auch die Identifikation der Überrollungsrichtung und -region, aber auch des in Frage kommenden Reifens. Bei der retrospektiven Analyse von 120 Überrollungsfällen in Berlin (Fußgänger, Radfahrer und Kraftradfahrer) aus den letzten 23 Jahren wurde untersucht, wie verlässlich dieses Merkmal ist, wie oft und wo man es findet und von welchen Faktoren seine Entstehung beeinflusst wird.

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Metadaten
Author:Edwin Ehrlich
URN:urn:nbn:de:hbz:opus-bast-16647
Document Type:Conference Proceeding
Language:German
Date of Publication (online):2016/05/23
Contributing corporation:Landesinstitut für Gerichtliche und Soziale Medizin (Berlin)
Release Date:2016/05/23
Tag:Konferenz; Leichnam; Reifenprofil; Tödlicher Unfall; Unfallrekonstruktion; Unfallspurensicherung; Verletzung; Überrollung
Cadaver; Conference; Fatality; Injury; On the spot accident investigation; Reconstruction (accid); Tyre tread
Source:Kongressbericht 2007 der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e.V., S. 223-225
Institutes:Sonstige / Sonstige
Dewey Decimal Classification:6 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 61 Medizin und Gesundheit / 610 Medizin und Gesundheit
collections:BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
BASt-Beiträge / Tagungen / Kongressbericht 2007 der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e.V.

$Rev: 13581 $