Messunsicherheit und Grenzwerte

  • Um ein Bild von der aktuellen Messunsicherheit bei der Bestimmung von Tetrahydrocannabinol (THC) in Serum zu erhalten, wurden von sieben forensisch-toxikologischen Laboren rechtsmedizinischer Institute Daten der letzten Jahre erhoben. Zur Abschätzung der Messunsicherheit wurde eine Einteilung in zufällige Fehler (Präzision) und systematische Fehler (Richtigkeit) vorgenommen. Ergebnisse zur Richtigkeit wurden aus Daten von Ringversuchen ermittelt. Es ergab sich eine mittlere erweiterte Messunsicherheit für die THC-Bestimmung von ca. 33 %, das heisst, bei einem Messwert von 1 ng/ml liegt der "wahre Wert" mit circa 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit im Intervall zwischen 0,67 und 1,33 ng/ml. Dieses Ergebnis bestätigt, dass die verwendete Analytik geeignet ist, bei Konzentrationen um 1 ng/ml einen sicheren Substanznachweis zu führen. Es ist erkennbar, dass bei der THC-Bestimmung im Serum in der Regel der Richtigkeitsanteil an der Messunsicherheit größer ist als der Präzionsanteil.

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Metadaten
Author:Volker Auwärter
URN:urn:nbn:de:hbz:opus-bast-16492
Document Type:Conference Proceeding
Language:German
Date of Publication (online):2016/05/04
Contributing corporation:Institut für Rechtsmedizin (Freiburg, Breisgau)
Release Date:2016/05/04
Tag:Chemische Analyse; Droge; Genauigkeit; Grenzwert; Konferenz; Messung; Mittelwert; Ringanalyse
Average; Chemical analysis; Conference; Drugs; Error; Group analysis (test); Limit; Measurement
Source:Kongressbericht 2007 der Deutschen Gesellschaft fuer Verkehrsmedizin e.V., S. 164-167
Institutes:Sonstige / Sonstige
Dewey Decimal Classification:6 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 61 Medizin und Gesundheit / 610 Medizin und Gesundheit
collections:BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
BASt-Beiträge / Tagungen / Kongressbericht 2007 der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e.V.

$Rev: 13581 $