Forschungsprogramm Sicherheit in der Gefahrgutbeförderung

Research programme "Safety in the transport of dangerous goods"

  • Für eine quantitativ exakte Beschreibung der mit der Gefahrgutbeförderung verbundenen Risiken fehlen sowohl statistische Voraussetzungen als auch eine wissenschaftlich begründete Risikoanalyse. Eine Risikoanalyse der Gefahrgutbeförderung soll zweckmäßigerweise auf Transportketten und nicht auf den direkten Vergleich von Verkehrsträgern abstellen. Zentrale Kategorie zur Definition des Risikos sollte dabei der Unfall sein. Zusammen mit der Transportleistung sollte er das Risiko als Wahrscheinlichkeitsaussage beschreiben. Mit in die Risikobestimmung einzubeziehen ist die Unfallschwere. Im Rahmen des Beitrages schlägt eine Projektgruppe eine dreistufig angelegte Risikoanalyse vor. Die Bausteine dieser Risikoanalyse bestehen aus 1. einer mathematisch-statistischen Risikoanalyse, 2. einer Schwachstellenanalyse und 3. einem Systemmodell zur ständigen Analyse des Gefahrgutbeförderungsrisikos. Dazu werden in dem Forschungsbericht grundsätzliche Überlegungen zur Risikobewertung angestellt, auf das Regelwerk des Gefahrguttransportes eingegangen, Ausbildung, Training und Überprüfung der Fahrzeugführer behandelt sowie auf das Gefahrgut und die Gefahrgutumschließung eingegangen. Ferner befasst sich der Bericht mit der Fahrzeugtechnik, der Verkehrsinfrastruktur, Informationssystemen und der Sicherheit im Gefahrguttransport in den neuen Bundesländern. Zum Schluss werden Forschungsempfehlungen bezüglich der Sicherheit in der Gefahrgutbeförderung formuliert.
  • Although the issue of safety in the transport of dangerous goods has almost become a permanent subject in the media, the risk connected with the carriage of dangerous goods could hitherto not be described exactly in terms of quantity. As a research requirement the project team recommends to carry out a risk analysis in three steps. The individual elements of the risk analysis consist of a mathematical-statistical risk analysis, an analysis of the weak points and a system model for the continuous analysis of the risk involved in dangerous goods transport. The introduction of electronics into the goods transport systems does not only lead to an increased efficiency of transport operations, but a significant improvement of active and passive traffic safety as well as of accident management can also be expected. The programs PROMETHEUS, DRIVE, ATT and NSUe 2000 have defined the framework and contents and have also done some development work in partial areas.

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Metadaten
Author:Herbert Baum, Hans Georg Engel, Heinz Erich Gail, Gerd Heuser, Gerd Hundhausen, Franz-Josef Schmitz, Bernd Schulz-Forberg, Bernd Törkel, Günter Zimmermann
Series (Serial Number):Forschungsberichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Bereich Unfallforschung (248)
Document Type:Book
Language:German
Date of Publication (online):2015/05/28
Contributing corporation:Bundesanstalt für Straßenwesen. Projektgruppe Gefahrguttransport
Release Date:2015/05/28
Tag:Bewertung; Fahrausbildung; Fahrerinformation; Fahrzeugführung; Fracht; Richtlinien; Risiko; Sicherheit; Transport; Unfallverhütung; Verminderung
Accident prevention; Decrease; Driver information; Driver training; Driving (veh); Evaluation (assessment); Freight; Risk; Safety; Specifications; Transport
Institutes:Abteilung Straßenverkehrstechnik / Abteilung Straßenverkehrstechnik
Sonstige / Sonstige
Dewey Decimal Classification:3 Sozialwissenschaften / 38 Handel, Kommunikation, Verkehr / 380 Handel, Kommunikation, Verkehr
collections:BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 70 Verkehr und Transport
BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 91 Fahrzeugkonstruktion

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