Die Kombination von Diagnosenverteilung und Medikamentenverschreibung als Prädiktoren bei der Fahreignungsbegutachtung von älteren Kraftfahrern

  • In einer Stichprobe von 75-jährigen Autofahrern, die in der geriatrischen Tagesklinik der Klinik für Frührehabilitation und Geriatrie rehabilitiert wurden, fanden sich relativ häufig kognitive Beeinträchtigungen, die auf das Vorliegen einer beginnenden Demenz zurückgeführt werden konnten. Darüber hinaus bestanden Störungen des Dämmerungssehens und der Sehschärfe. Auch wurde Multimorbidität diagnostiziert. Bei einer großen Gruppe (46 %) dieser Patienten war zu Behandlungsbeginn die Fahreignung nicht gegeben, und nur 29 % der Untersuchten konnte eine uneingeschränkte Fahreignung attestiert werden. Gezielte rehabilitative Interventionen trugen dazu bei, dass im Behandlungsverlauf die Fahreignung zumindest eingeschränkt wieder erreicht werden konnte.

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Metadaten
Author:Gudrun Kienitz, Thomas Stamm
URN:urn:nbn:de:hbz:opus-bast-16629
Document Type:Conference Proceeding
Language:German
Date of Publication (online):2016/05/23
Contributing corporation:Klinik für Frührehabilitation und Geriatrie (Heide)
Release Date:2016/05/23
Tag:Alte Leute; Bewertung; Fahreignung; Konferenz; Krankheit; Medizinische Untersuchung
Conference; Driving aptitude; Evaluation (assessment); Illness; Medical examination; Old people
Source:Kongressbericht 2007 der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e.V., S. 181
Institutes:Sonstige / Sonstige
Dewey Decimal Classification:6 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 61 Medizin und Gesundheit / 610 Medizin und Gesundheit
collections:BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
BASt-Beiträge / Tagungen / Kongressbericht 2007 der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e.V.

$Rev: 13581 $