TY - BOOK A1 - Jürgensohn, Thomas A1 - Platho, Cristina A1 - Upradasta, Vaishnavi A1 - Schoofs, Simon T1 - Untersuchungen zum Einsatz eines Digitalen Beifahrers bei Großraum- und Schwertransporten T1 - Investigations into the use of a Digital Co-Driver for oversized and heavy transports N2 - Großraum- und/oder Schwertransporte sind Fahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen, bei denen beim Fahrzeug samt Ladung die gesetzlich zulässigen Maße und/oder Gewichte überschritten werden. Zur Durchführung von Transportfahrten bedarf es einer Sondererlaubnis, die nach Antrag in einem VEMAGS-Bescheid (Verfahrensmanagement für Groß- und Schwertransporte) erteilt wird. Die Bescheide enthalten eine Reihe von Auflagen, die u.a. sogenannte Streckenauflagen (in Anlage 3) enthalten. Bei einigen Transporten wird von den Genehmigungsbehörden die Besondere Auflage Nummer 21 RGST 2013 aufgenommen: „der zu begleitende Schwertransport ist mit einem Beifahrer zu besetzen, der die angeordneten Auflagen sowie die Auflagenbereiche über Funk an das Begleitfahrzeug übermittelt“. Seit einigen Jahren gibt es von zwei Herstellern in Deutschland Assistenzsysteme auf dem Markt, die als „digitale“ Beifahrer als Ersatz für menschliche Beifahrer dienen können. Ziel des Projekts war es, einen technischen Anforderungskatalog für den Einsatz eines Digitalen Beifahrers bei Großraum- und Schwertransporten zu erstellen. Hierfür sollten die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes solcher Systeme (als Ersatz des menschlichen Beifahrers) wissenschaftlich untersucht werden, um die notwendigen technischen Bedarfe im Hinblick auf eine adäquate Mensch-Maschine-Schnittstelle vor dem Hintergrund der Wahrung und Steigerung der Verkehrssicherheit zu definieren. Aufgabe im Forschungsprojekt war die wissenschaftliche Untersuchung, in wie weit die Aufgaben eines menschlichen Beifahrers durch die Benutzung eines digitalen Beifahrers abgedeckt sind und welche Nach- oder Vorteile in Hinblick auf den Erfüllungsgrad der Auflagen einerseits und auf die Verkehrssicherheit andererseits entstehen. Außerdem sollte gezeigt werden, welchen Mehrwert die digitalen Systeme liefern können. Die Aufgabe wurde durch umfangreiche Dokumentenanalysen, Befragungen in Speditionen und bei Fahrern sowie einer Sicherheitsanalyse gelöst. Weiterhin wurden über eine Wahrnehmungsstudie während eines Feldversuchs ergänzende Anforderungen an die Systeme bezüglich der Parameter der Systeme evaluiert, die mit der visuellen Wahrnehmbarkeit verknüpft sind. Aus allen Befunden wurde dann schließlich ein Anforderungskatalog für digitale Beifahrer abgeleitet. N2 - Heavy and/or oversized transports are vehicles or vehicle combinations that exceed the legally permissible dimensions and/or weights when loaded. To carry out such transports, a special permit is required, which is issued through a VEMAGS notice (Verfahrensmanagement für Groß- und Schwertransporte) after an application is submitted. These notices include a series of conditions, including so-called route conditions (found in Appendix 3). For some transports, the approving authorities include Special Condition Number 21 RGST 2013: "The heavy transport to be escorted must have a co-driver who communicates the imposed conditions and the areas covered by the conditions to the escort vehicle via radio." For several years now, assistance systems from two manufacturers in Germany have been available on the market that can serve as "digital" co-drivers, potentially replacing human co-drivers. The aim of the project was to create a technical requirement catalogue for the use of a digital co-driver in large and heavy transports. To achieve this, the possibilities and limitations of using such systems (as a replacement for the human co-driver) were scientifically examined to define the necessary technical requirements for an adequate human-machine interface, considering the preservation and enhancement of road safety. The objective of the research project was to scientifically investigate to what extent the tasks of a human co-driver can be covered by using a digital co-driver, and what advantages or disadvantages arise with regard to the fulfilment of the conditions on the one hand and road safety on the other. Additionally, the added value that digital systems can provide was to be demonstrated. This was accomplished through extensive document analysis, surveys in transport companies and with drivers, as well as a safety analysis. Furthermore, a perception study conducted during a field test evaluated additional requirements for the systems concerning parameters linked to visual perception. Based on all findings, a requirement catalogue for digital co-drivers was eventually developed. KW - Bewertung KW - Deutschland KW - Fahrerassistenzsystem KW - Fahrerinformation KW - Forschungsbericht KW - Großraum und Schwertransport KW - Interview KW - Leistungsfähigkeit (allg) KW - Navigation (Straße) KW - Sicherheit KW - Versuch KW - Visualisierung KW - Warnung KW - Evaluation (assessment) KW - Germany KW - Driver assistance system KW - Driver information KW - Research report KW - Large load (veh) KW - Wide load (veh) KW - Interview KW - Efficiency KW - Route guidance KW - Safety KW - Test KW - Visualisation KW - Warning Y1 - 2025 UR - https://bast.opus.hbz-nrw.de/frontdoor/index/index/docId/3243 N1 - Fachveröffentlichung zum Forschungsprojekt 82.0810 Fachbetreuung: Alexander Frey, Referat „Automatisiertes Fahren“ Bernhard Kollmus, Referat „Straßenentwurf, Verkehrsablauf, Verkehrsregelung“ Marek Zöller, Referat „Aktive Fahrzeugsicherheit und Fahrerassistenzsysteme ER -