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Buch (Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2015/971/


Einsatzgrenzen für Gehwege an zweispurigen Straßen

Limitations of the construction of pavements along two-lane roads

Klöckner, Jürgen H.


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Benutzung , Fernverkehrsstraße , Forschungsbericht , Fußgänger , Gehweg , Ländliches gebiet , Prognose , Seitenstreifen (befestigt) , Stadt , Straßenentwurf , Unfall , Verkehrsentmischung , Verkehrsentstehung , Verkehrsstärke , Wirtschaftsweg
Freie Schlagwörter (Englisch): Accident , Farm road , Foorway , Forecast , Generated traffic , Hard shoulder , Highway design , Main road , Pedestrian , Research report , Rural area , Segregation (traffic, pedestrians) , Traffic concentration , Urban area , Use
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 73 Verkehrsregelung
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 21 Planung von Verkehrsinfrastruktur
Institut: Abteilung Straßenverkehrstechnik
DDC-Sachgruppe: Handel, Kommunikation, Verkehr
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Forschung Straßenbau und Straßenverkehrstechnik
Bandnummer: 349
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1981
Publikationsdatum: 10.03.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Die in den gültigen Richtlinien enthaltenen Einsatzgrenzen sind so restriktiv, dass mit ihnen der Bau von Gehwegen nur noch in Ausnahmefällen gerechtfertigt werden kann. Diese Einsatzgrenzen sollten überprüft und, falls erforderlich, neu gefasst werden. In einer Beispielsammlung wurde untersucht, welche Bauformen für Gehwege verwendet werden und nach welchen Kriterien dieses erfolgt. Anhand einer Unfalluntersuchung auf Straßen ohne Gehwege wurde die Häufigkeit und Art der Unfälle zwischen Kraftfahrzeugen und Fußgängern, die entlang der Straße gehen, untersucht. Danach kommt es zu ca. 0,31 Unfällen pro 106 Begegnungen zwischen Kraftfahrzeugen und Fußgängern. Die meisten Unfälle ließen sich vermeiden, wenn alle Fußgänger entsprechend den Verkehrsregeln auf der linken Seite gingen. Besonders gefährdet sind Fußgänger bei Beginn der Abenddämmerung. Aus einer Kosten/Nutzen-Analyse wurden anhand wirtschaftlicher Kriterien Einsatzgrenzen für Gehweganlagen abgeleitet. Als Kostenelement dienten dabei die Baukosten und als Nutzenelement die monetär bewerteten Ersparnisse durch vermiedene Unfälle infolge von Gehwegen. Für geringe Fußgängerverkehrsstärken, für die die Anlage eines eigenen Gehweges unwirtschaftlich ist, kann die leichte bituminöse Befestigung des Banketts einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der Fußgänger leisten. Den Fußgängern bietet man damit eine attraktive Alternative zum Gehen auf der Fahrbahn.
Kurzfassung auf Englisch: The limitations of the construction of pavements which are contained in the valid guidelines are so restrictive that they only justify the construction of pavements in exceptional cases. These limitations should be reviewed and, if necessary, revised. A collection of examples examined the question which forms of construction are used for pavements and what criteria are applied. A study of accidents in roads without pavements examined the frequency and type of accidents involving motor vehicles and pedestrians walking along the roads. According to this study there are 0.31 accidents per 106 encounters between motor vehicles and pedestrians. Most of the accidents could be avoided if, according to the traffic rules, all pedestrians walked on the left-hand side. The situation of pedestrians is particularly dangerous at the beginning of dusk. Restrictions on the construction of pavements were deducted from a cost-benefit-analysis whereby economic criteria were used. The cost element were the construction costs and the benefit element the monetarily assessed damage prevented by the fact that accidents were avoided due to pavements. For roads with a low number of pedestrians where a separate pavement is not justified from an economic point of view, a light bituminous reinforcement of the shoulder can be an essential contribution to pedestrian safety. Thereby pedestrians are offered an attractive alternative to walking in the carriageway.