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Buch (Monographie) zugänglich unter
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Pflegewirkungen auf Tiere und Pflanzen am Straßenrand : Auswertung von Forschungsprojekten zum Einfluss unterschiedlicher Pflegetechniken auf die Biozönosen des Straßenseitenraumes

Effects of maintenance on animals and plants on the side of the road

Tegethof, Udo

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Bepflanzung , Forschungsbericht , Landschaftsgestaltung , Naturschutz , Ökosystem , Richtlinien , Straßenseitenfläche , Tier , Unterhaltung
Freie Schlagwörter (Englisch): Animal , Ecosystem , Landscaping , Maintenance , Nature protection , Research report , Road verge , Specifications , Vegetation
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 15 Umwelt
Institut: Abteilung Straßenverkehrstechnik
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe V: Verkehrstechnik
Bandnummer: 38
ISBN: 3-89429-816-2
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1997
Publikationsdatum: 04.03.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Um einen sicheren Verkehrsablauf zu gewährleisten, müssen auch die begrünten Flächen neben der Straße (Straßenbegleitgrün) gepflegt werden. Über das "Wie" und "Wann" derartiger Pflegeweisen gibt es schon in einigen Bundesländern Broschüren und Pflegepläne. Diese Handlungsanweisungen basieren zum größten Teil auf vegetationskundlichen Untersuchungen. Zoologische Erhebungen sind aufwendiger und wurden bisher bei Pflegeprogrammen kaum berücksichtigt. In dieser Untersuchung werden die wichtigsten zoologischen und botanischen Arbeiten zum Straßenbegleitgrün des Zeitraumes 1983 bis 1995 hinsichtlich ihrer Aussagen zu Pflegeweisen und -terminen ausgewertet. Es finden sich kurze Beschreibungen des Aufbaues der Untersuchungen, um die Vergleichbarkeit beziehungsweise den ergänzenden Wert der verschiedenen Arbeiten herauszustellen. Aufbauend auf der so gewonnenen Übersicht vermittelt eine anschließende Synopsis ausgewogene Pflegeempfehlungen, die gleichermaßen allen Lebewesen der straßenbegleitenden Grünflächen, Pflanzen und Tieren, verbesserte Bedingungen ihres besonderen Lebensraumes ermöglichen sollen. Fauna und Flora der straßenbegleitenden Grünflächen weisen hohen Artenreichtum auf. In der Landschaft seltene Spezies kommen jedoch nur vereinzelt vor, die Lebensgemeinschaften bestehen vor allem aus weit verbreiteten Arten. In den zoologischen Arbeiten wird stichhaltig nachgewiesen, dass Mahd oder Mulchen bedeutende Eingriffe in die Struktur der betroffenen Tierpopulationen darstellen. Die Lebensgemeinschaften werden dadurch zum Teil unnötig geschwächt. Ausgewogene Anlage und Pflegeempfehlungen für Zoologie und Vegetation bedeutet für die meisten Flächen, dass sie nur alle drei bis vier Jahre gemäht werden müssen.
Kurzfassung auf Englisch: In order to guarantee a safe flow of traffic, the green verges next to the road (roadside greenery) must also be maintained. As to the "How" and "When" of such maintenance work, several of the German federal states have already published brochures and maintenance schedules. These instructions are based largely on phytosociological investigations. Zoological investigations are more expensive and have barely been considered in the maintenance programmes up until now. In this investigation, the most important zoological and botanical works concerning roadside greenery from the period 1983 to 1995 are evaluated with regard to their statements on the form and schedule of maintenance. A brief summary of the different investigations has been given so as to ascertain their similarity and how they complement one another. Building on the subsequent overview, an ensuing synopsis provides well-balanced recommendations for maintenance which should equally improve the conditions of the particular habitat for all life forms in the green roadside areas, both plants and animals. The green roadside areas display a wide variety of fauna and flora. Rare species, however, occur only in isolated cases, symbioses comprise mostly very common varieties. In the zoological works, sound evidence is given for the fact that mowing and mulching constitute a significant disruption in the structure of the animal populations concerned. The symbioses are thus, at times, unnecessarily weakened. For most areas, a well-balanced layout along with maintenance recommendations for zoology and vegetation mean mowing only once every three to four years.