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Buch (Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2015/927/


Baubegleitende Messungen B 73n

Monitoring highway construction (B 73n)

Blume, Karl-Heinz ; Heinisch, Hubert


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Bau , Damm , Decke (Straße) , Deckschicht , Erdarbeiten , Hydraulisches Einbauverfahren , Konsolidierung (Boden) , Messung , Setzung , Spülverfahren , Untergrund , Zusammendrückbarkeit
Freie Schlagwörter (Englisch): Compressibility , Consolidation (soil) , Construction , Earthworks , Embankment , Hydraulic fill , Hydraulic jetting , Measurement , Settlement , Subsoil , Surfacing , Wearing course
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 51 Erdarbeiten
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 42 Bodenmechanik
Institut: Abteilung Straßenbautechnik
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe S: Straßenbau
Bandnummer: 5
ISBN: 3-89429-410-8
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1993
Publikationsdatum: 02.03.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Der östliche Streckenabschnitt der Querspange B 73n (langgezogener Rampendamm von 2 m bis 8 m Höhe) wurde auf rund 700 m Länge aus Gründen umweltschonender Reduzierung von Absetzflächen und zur Kosteneinsparung ohne Bodenaustausch gegründet. Die im Untergrund anstehenden Weichböden und der rasche Dammauftrag im Spülverfahren erforderten eine laufende Kontrolle der Standsicherheit durch Porenwasserdruck- und Setzungsmessungen. Unter ständiger Auswertung und Beurteilung der Messergebnisse konnte der Dammauftrag derart gesteuert werden, dass Geländebrucherscheinungen nicht auftraten. Bereits drei Monate nach dem Aufspülen der Hauptmassen konnte mit dem Restauftrag begonnen werden. Die baubegleitenden Messungen bedeuteten einen mitentscheidenden Faktor bei der Einhaltung der gesetzten Bautermine (Bauzeit: Juli 1984 bis September 1985). Wegen der großen Zusammendrückbarkeit und der stark zeitverzögerten Konsolidierung der organischen tonigen Kleiböden waren auch nach dem Deckenbau noch große Nachsetzungen und Setzungsunterschiede zu erwarten. Aus diesem Grunde wurde eine provisorische Fahrbahndecke aufgebracht. Durch Setzungsmessungen sollte kontrolliert werden, ab welchem Termin die endgültige Decke aufgebracht werden kann, ohne dass anschließend noch schädliche Setzungsdifferenzen entstehen. Zum Ende der Messzeit ab Deckenbau (3 Jahre und 9 Monate) war ein deutliches Abklingen der Setzungen und Setzungsdifferenzen in großen Teilen der Messstrecke noch nicht erkennbar. Mittels eines besonderen Auswerteverfahrens, welches die Messwerte als Grundlage hat, wurde das künftige Setzungsverhalten bis 25 Jahre ab Fertigstellung der provisorischen Fahrbahndecke vorausberechnet (1985 bis 2010). Als wesentlichstes Ergebnis dieser Untersuchungen zeigte sich, dass ab einem Zeitbereich der Jahre 1995 bis 1997 nur noch mit geringen Zunahmen der Setzungsdifferenzen zu rechnen ist (delta s gleich 0,5 cm bis 1,5 cm). Als frühester Termin für das Aufbringen der endgültigen Deckschicht wurde der Herbst 1995 empfohlen.
Kurzfassung auf Englisch: In order to reduce the environmental impact by reducing the area of fill and to save costs, the eastern segment of the link B 73 n (long approach embankment, 2-8 m in height) was constructed without soil replacement on a length of 700 m. The in situ soft subsoil and the fast hydraulic method of embankment construction required constant control of stability by means of pore pressure and settlement measurements. Based on the continuous evaluation and assessment of the monitoring results, the embankment construction could be so controlled as to avoid ground failure. Already three months after filling the main body of material hydraulically the remaining fill could begin. Monitoring construction turned out to be one of the decisive factors in meeting the target dates set (construction period: July 1984 — September 1985). Due to the high compressibility and slow consolidation of the organic clayey loam, large subsequent and relative settlements had to be expected even after pavement construction. For this reason, a provisional roadway surfacing was placed. Settlements were monitored to determine the time for constructing the final roadway surfacing without running the risk of detrimental relative settlements occurring subsequently. At the end of the monitoring period (3 years and nine months after construction of the roadway surfacing), a clear reduction in settlements was found and no relative settlements detected along large segments of the monitored length. By means of a special evaluation method, which was based on the monitored values, the future settlement behaviour of the provisional roadway surfacing was extrapolated for a time period of 25 years, starting from the time of completion (1985-2010). The principal result of this study revealed only slight increases in relative settlements after 1995-97 (delta s = 0.5 m -1.5 cm). The construction of the final roadway surfacing was recommended for autumn of 1995, at the earliest.