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Polizeiliche Verkehrsüberwachung : Literaturübersicht unter Berücksichtigung der kommunalen Verkehrsüberwachung

Monitoring of traffic by the police

Koßmann, Ingo

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Geschwindigkeit , Gesetzgebung , Kontrolle , Polizei , Trunkenheit , Unfall , Unfallverhütung
Freie Schlagwörter (Englisch): Accident , Accident prevention , Drunkenness , Legislation , Police , Speed , Surveillance
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 73 Verkehrsregelung
Institut: Abteilung Verhalten und Sicherheit im Verkehr
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialarbeit
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe M: Mensch und Sicherheit
Bandnummer: 67
ISBN: 3-89429-769-7
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1996
Publikationsdatum: 27.02.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Die meisten Verkehrsunfälle sind darauf zurückzuführen, dass Verkehrsregeln nicht beachtet wurden, wobei Verstöße unter Alkoholeinfluss und durch nicht angepasste Geschwindigkeit am häufigsten sind. Zur polizeilichen Verkehrsüberwachung gibt es auf internationaler Ebene zahlreiche Studien, die sich neben den oben genannten Themen verstärkt mit der Effektivität und Effizienz von Überwachungsstrategien zur Einhaltung der Gurtbenutzung und zum richtigen Verhalten an Kreuzungen mit Lichtsignalanlagen befassen. Die Zahl der Veröffentlichungen auf diesem Gebiet nimmt stetig zu. Ziel der vorliegenden Literaturübersicht ist es daher, die Ergebnisse neuerer Untersuchungen, die im deutschsprachigen Raum weniger bekannt sind, zu dokumentieren, systematisch aufzuarbeiten und zu bewerten. Zunächst stellte sich die Frage, ob und inwieweit polizeiliche Überwachung zu einer Anpassung des Verhaltens der Verkehrsteilnehmer an die geltenden Verkehrsregeln führt. Da die meisten Strategien der polizeilichen Überwachung auf Abschreckung gerichtet sind, werden sie unter Berücksichtigung der subjektiven Entdeckungswahrscheinlichkeit, Höhe und Art der Sanktionen sowie der Unmittelbarkeit, mit denen sie auf die Tat folgen, untersucht. Aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen werden repressive Verkehrsüberwachungsmaßnahmen in ihrer Effektivität und Effizienz bewertet. Daneben werden die Relevanz der Gesetzgebung, die Akzeptanz von Verkehrsregeln und von Überwachungsmaßnahmen und die Öffentlichkeitsarbeit im Kontext der Verhaltensbeeinflussung dargestellt. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Stellenwertes der kommunalen Verkehrsüberwachung wird hierauf ein besonderer Schwerpunkt gelegt. Anschließend werden Belohnungsstrategien als alternativer Maßnahmenansatz kritisch hinterfragt.
Kurzfassung auf Englisch: The majority of road accidents can be attributed to the fact that traffic rules were not observed whereby driving under the influence of alcohol and at an inappropriate speed are the most frequent causes. At international level there are numerous studies on the monitoring of traffic by police. In addition to the above-mentioned themes, these studies increasingly examine the effectiveness and efficiency of monitoring strategies for the observation of the regulations on the wearing of safety belts and the correctness of behaviour at intersections with traffic lights. The number of studies in this area is increasing all the time. The objective of the present study of the literature is therefore to document, work up in a systematic manner and evaluate the results of the more recent of these studies, which are known to only a limited extent in the German-speaking countries. The question that had to be addressed first was whether and, if so, to what extent monitoring by the police leads to road users adapting their behaviour to bring it into conformity with the valid traffic regulations. Since most strategies of monitoring by the police are based primarily on deterrence, these have been examined with the taking into account of the subjective and objective assessment of the probability of being caught, of the level and type of sanctions imposed and of the immediacy with which these follow the infringement. On the basis of the findings obtained in this way, repressive monitoring measures have been evaluated in terms of their effectiveness and efficiency. In addition the relevance of the applicable legislation, the acceptance of the traffic regulations and of the monitoring measures by the general public and the effectiveness of public relations work in the area of the influencing of traffic behaviour are presented. In view of the increasing importance being attached to the communal monitoring of traffic, particular attention is paid to this form of monitoring. Finally the question of reward-based strategies as an alternative approach is critically examined.