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Neuere Entwicklungen und Erkenntnisse in der Fahreignungsbegutachtung

Recent developments and findings relating to driver aptitude testing

Weinand, Manfred

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Datenverarbeitung , Elektronik , Fahrer , Fahrtauglichkeit , Gesetzgebung , Gutachten , Medizinische Untersuchung , Psychologische Untersuchung , Süchtigkeit , Trunkenheit , Verbesserung , Verfahren
Freie Schlagwörter (Englisch): Addiction , Data processing , Driver , Driving aptitude , Drunkenness , Electronics , Expert opinion , Improvement , Legislation , Medical examination , Method , Psychological examination
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Institut: Abteilung Verhalten und Sicherheit im Verkehr
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe M: Mensch und Sicherheit
Bandnummer: 31
ISBN: 3-89429-520-1
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1994
Publikationsdatum: 27.02.2015
Kurzfassung auf Deutsch: In Deutschland haben sich die medizinisch-psychologischen Untersuchungen der Kraftfahrereignung zu einem wesentlichen Baustein der Verkehrssicherheitsarbeit entwickelt. Zur Zeit werden in den amtlich anerkannten Untersuchungsstellen jährlich weit über 100.000 Eignungsbegutachtungen durchgeführt. Die vorliegende Arbeit hat es sich zum Ziel gesetzt, anhand einer systematischen Darstellung der historischen, rechtlichen und fachlichen Aspekte der Fahrereignungsbegutachtung und einer Diskussion neuerer Ansätze und Erkenntnisse auf diesem Gebiet eine Art Standortbestimmung aus psychologischer Sicht vorzunehmen. Neben dem Konzept der "bedingten Eignung" wird die von STEPHAN aufgestellte Abstinenzforderung bei alkoholauffälligen Kraftfahrern mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille und mehr näher betrachtet. Darüber hinaus werden auch geeignete Indikatoren für Alkoholmissbrauch und ihre Bedeutung für die psychologische Begutachtung sowie Modelle für eine problemlösende Nutzung der vom Gericht verhängten Sperre für die Neuerteilung der Fahrerlaubnis und die voranschreitende computergestützte Testdiagnostik behandelt. Dabei stützt sich die Studie auf eine umfangreiche Literatursichtung und eine gezielte Auswertung von Daten, die im Rahmen der Oberbegutachtung alkoholauffälliger Kraftfahrer erhoben wurden. Abschließend werden Vorschläge für eine Optimierung der medizinisch-psychologischen Begutachtung von Kraftfahrzeugführern unterbreitet und der dafür erforderliche Forschungsbedarf aufgezeigt.
Kurzfassung auf Englisch: Medical and psychological driver aptitude examination has become an integral part of traffic safety work in Germany. At the moment, the number of aptitude tests conducted each year by the official testing institutes far exceeds 100,000. This study sets out to define the present position of driver aptitude testing from a psychological viewpoint, by giving a systematic review of its historical, legal and technical aspects and discussing more recent approaches and insights in this field. Alongside with the "limited aptitude" concept, STEPHAN's call for total abstinence for drivers who have been encountered on previous occasions with a BAC greater than 160 mg/100 ml is examined more closely. Further themes are suitable indicators for alcohol abuse and their significance for psychological assessment, models for putting the ban imposed by courts on the reissuing of driving licenses to the best use and the advances made by computer-aided testing. The study is based on a comprehensive bibliographical survey and a specific evaluation of data collected in relation to DUI offenders examined by the appellate Board of Experts. Finally, suggestions are made for an optimisation of the medical and psychological driver testing, illustrating the need for research to be carried out.