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Buch (Monographie) zugänglich unter
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Der Anprall des Kopfes auf die Fronthaube von Pkw beim Fußgängerunfall : Entwicklung eines Prüfverfahrens

Head impacts to car fronts in pedestrian accidents

Glaeser, Klaus-Peter


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Fußgänger , Kind , Kopf , Pkw , Prüfverfahren , Schlag , Verletzung , Versuch
Freie Schlagwörter (Englisch): Car , Child , Head , Injury , Pedestrian , Shock , Test , Test method
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 91 Fahrzeugkonstruktion
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 80 Unfallforschung
Collection 3: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 84 Personenschäden
Institut: Abteilung Fahrzeugtechnik
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe F: Fahrzeugtechnik
Bandnummer: 14
ISBN: 3-89429-672-0
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1996
Publikationsdatum: 24.02.2015
Kurzfassung auf Deutsch: In der Europäischen Gemeinschaft werden derzeit jährlich ca. 50.000 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet, ca. 10.000 davon als Fußgänger. Von den 10.600 (1992) in der Bundesrepublik Deutschland bei Straßenverkehrsunfällen Getöteten waren 1.800 Fußgänger (etwa 17 Prozent). Problemgruppen bei Fußgängerunfällen bilden die Kinder wegen ihrer hohen Unfallhäufigkeit und alte Personen wegen ihrer hohen Unfallschwere. Kopfverletzungen sind die häufigste Todesursache bei Fußgängerunfällen. Eine Verringerung der Unfallschwere kann - außer durch Verminderung von Fahr- beziehungsweise Aufprallgeschwindigkeiten der Fahrzeuge - nur durch konstruktive Eingriffe an der vorderen Fahrzeugaußenkontur oder dem Unterbau von Pkw erfolgen. Dazu ist es notwendig, einheitliche Prüfverfahren für die Beurteilung der "Fahrzeugaggressivität" gegenüber Fußgängern bereitzustellen. Die Ableitung eines Prüfvorschlages zur Simulation des Kopfaufpralls auf Fronthauben von Pkw beim Fußgängerunfall, unterteilt in Kopfaufpralltests für Erwachsene und Kinder, ist Gegenstand dieser Arbeit. Es werden, ausgehend von einer Analyse der Unfallstatistik, der Entstehungsmechanismus von Kopfverletzungen erklärt, die für ein Prüfverfahren notwendigen Eingangsparameter (Masse, Geschwindigkeit, Aufprallstellen am Fahrzeug etc.) abgeleitet und die Ergebnisse der gewählten Prüfkörpertestmethode mit Ergebnissen von Leichenversuchen verglichen. Eine Kosten-/Nutzen-Betrachtung am Schluss der Arbeit zeigt, dass sich bei nur geringen Kosten ein volkswirtschaftlicher Nutzen durch eine allgemeine Anwendung des Prüfverfahrens mit ca. 270 Millionen DM allein in der Bundesrepublik Deutschland pro Jahr erzielen ließe.
Kurzfassung auf Englisch: In the member states of the European Union approximately 50.000 persons are killed annually in traffic accidents, about 10.000 of these are pedestrians. Of the 10.600 (1992) traffic fatalities in the Federal Republic of Germany, about 1.800 are pedestrians (= 17 %). Groups of special interest in pedestrian accidents are children because of their high injury risk and old people because of the high severity of their injuries. Head injuries are the major cause for the death of impacted pedestrians. A reduction of the injury severity can — except by reducing the vehicle's driving or impacting speed — only be reached by constructive measures on the car's front or the parts below the front hood respectively. This requires special test procedures to be developed in order to assess the car's "aggressiveness" against pedestrians. The derivation of a test procedure to simulate the head impact onto the front hoods of passenger cars in the event of a pedestrian impact — divided into head impact tests for adult pedestrians and child pedestrians — is the main part of this study. On the basis of an analysis of the accident statistics, the main head injury causes are described. The main influencing parameters for a head test procedure, such as mass, velocity, impact points on the hood, etc., are derived and the results obtained by the head impact test procedure compared with results obtained by cadaver tests. A cost/benefit analysis presented at the end of the study demonstrates that, for the Federal Republic of Germany alone, an overall economic benefit of 270 million marks can be achieved by introducing this test procedure.