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Buch (Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2015/879/


Informationsdarstellung im Fahrzeug mit Hilfe eines Head-Up-Displays

Head-up-displays in motor vehicles

Mutschler, Hartmut


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Aufmerksamkeit , Fahrer , Fahrerinformation , Optische Anzeige , Sicherheit , Windschutzscheibe
Freie Schlagwörter (Englisch): Attention , Driver , Driver information , Safety , Visual display , Windscreen (veh)
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 91 Fahrzeugkonstruktion
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Sonstige beteiligte Institution: Beratungsbüro für Ergonomische Fragen (Linkenheim)
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe F: Fahrzeugtechnik
Bandnummer: 11
ISBN: 3-89429-620-8
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1995
Publikationsdatum: 24.02.2015
Kurzfassung auf Deutsch: In Form einer Pilotstudie wurden eine Literaturrecherche, eine Befragung von Experten der Automobilindustrie und theoretische Untersuchungen zur Frage der Head-Up-Display-Technik (HUD) im Kraftfahrzeug durchgeführt. Auf der Suche nach neuen, die Sicherheit des Kraftfahrzeugverkehrs fördernden Anzeigen findet das HUD zunehmend Interesse. Das Prinzip des HUD im Kraftfahrzeug besteht darin, dass die Informationen des Displays über den in die Windschutzscheibe integrierten Combiner in die Verkehrsszene als virtuelles Bild eingeblendet werden. In Europa wurden von Automobil- und Zulieferfirmen ca. ein Dutzend HUD-Systeme als Experimentalsysteme entwickelt. In den europäischen Forschungsprogrammen PROMETHEUS und DRIVE wird das HUD als eine von mehreren neuen Anzeigetechniken untersucht. In den USA und Japan befinden sich HUD-Systeme in Serienfahrzeugen bereits seit einigen Jahren auf dem Markt. Informationen auf einem HUD im Kraftfahrzeug werden schneller und sicherer abgelesen, als auf der konventionellen Instrumententafel. Insbesondere die physiologischen Anteile des Wahrnehmungsvorganges, das heißt die Augenbewegung, das Akkommodieren und das Adaptieren, erfolgen mit einem HUD schneller. Allerdings kann die Verquickung der Verkehrsszene mit bordeigenen Informationen zu verändertem Fahrverhalten und zu anderen Beobachtungsstrategien der Kraftfahrer führen. Die HUD-Technik ist zwar relativ fortgeschritten, jedoch liegen nur wenige fundierte experimentelle Ergebnisse vor. Es wurde daher eine Untersuchungsreihe mit Labor-, Simulator- und Feldexperimenten entworfen, die offene Fragen zu Nutzen, Informationsinhalten und Gestaltung von HUD-Anzeigen beantworten sollen. Gesetzliche Vorschriften der StVZO und die sie tangierenden EG-Richtlinien beziehungsweise ECE-Regelungen legen die Mindestanforderungen an die Sicht aus Kraftfahrzeugen fest, und es bestehen Vorgaben sowohl für die mögliche Position der HUD-Anzeigen, als auch für die Transmission und für die Farberkennung der Verkehrsobjekte.
Kurzfassung auf Englisch: This pilot study includes a literature survey, an inquiry of experts of the automobile industry and a theoretical analysis of the application of Head-Up-Displays (HUD) in motor vehicles. Looking for new, traffic safety enhancing displays, the HUD increasingly arouses interest. By means of a combiner integrated in the windshield, the HUD in motor vehicles projects the display information into the driver's forward field of vision. In Europe, about a dozen automobile companies and suppliers have developped HUD-prototypes. Among other display techniques, HUDs are considered in the European research programs PROMETHEUS and DRIVE. In USA and Japan, HUD systems have already been commercially available in standard type cars for a couple of years. HUD-information are perceived faster and more safely compared to information on the dash-board. The physiological processes, i.e. eye movement, accommodation and adaptation, need less time. The mingling of the HUD information with the traffic scene may result in a different driving behavior and a changed viewing strategy. While HUD systems being rather advanced, they are not exhaustively studied experimentally. Therefore, a series of laboratory, simulator and field experiments were conceived to examine the open questions as to benefit, information content and design of HUDs in motor vehicles. The German Motor Vehicle Safety Standards (StVZO) as well as the relevant EC directives and ECE regulations define minimal requirements concerning the visibility out of motor vehicles. They restrict the possible positions of HUDs and define conditions as to transmissivity and the recognition of the coulour of traffic objects.