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Erarbeitung einer ZTV für reaktionsharzgebundene Dünnbeläge auf Stahl : Untersuchungen zur Empfindlichkeit der verschiedenen RHD-Belagssysteme unter ungünstigen Einbaubedingungen

Elaboration of additional technical contract stipulations for reaction resin-bonded thin deck pavements for use on steel

Eilers, Manfred ; Stoll, Gottfried

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Adhäsion , Bindemittel , Deckschicht , Deutschland , Einbau , Epoxidharz , Festigkeit , Forschungsbericht , Kunstharz , Polyurethan , PVC , Stahl , Temperatur , Versuch , Wassergehalt , Zuschlagstoff
Freie Schlagwörter (Englisch): Adhesion , Aggregate , Binder , Epoxy resin , Germany , Laying , Moisture content , Polyurethane , Polyvinylchloride , Research report , Steel , Strength (mater) , Synthetic resin , Temperature , Test , Wearing course
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 35 Verschiedene Baustoffe
Institut: Abteilung Brücken- und Ingenieurbau
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe B: Brücken- und Ingenieurbau
Bandnummer: 24
ISBN: 3-89701-309-6
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1999
Publikationsdatum: 23.02.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Reaktionsharzgebundene Dünnbeläge (RHD-Beläge) gemäß dem Merkblatt für reaktionsharzgebundene Dünnbeläge auf Stahl (Februar 1984) werden als Beläge bis zu einer Dicke von 15 mm auf stählernen Fahrbahnplatten und Dienststeg-, Geh- und Radwegflächen angewendet. Auf Grund der als Bindemittel verwendeten Reaktionsharze sind die meisten dieser Belagsysteme während der Aushärtung empfindlich gegen niedrige Temperaturen und eine hohe Luftfeuchte. Da sich aber auf der Baustelle diese ungünstigen Witterungsbedingungen nicht immer mit Sicherheit ausschließen lassen, sollen zukünftig nur solche Belagsysteme zugelassen werden, die ein Mindestmaß an Unempfindlichkeit gegenüber diesen Witterungsbedingungen zeigen. Basierend auf den Ergebnissen der duchgeführten Untersuchungen wurde ein Prüfungskonzept zur "Prüfung der Empfindlichkeit der verschiedenen Belagsysteme unter ungünstigen Einbaubedingungen" formuliert. Die Mindesteinbautemperatur der verschiedenen Materialien wurde ermittelt. Die Empfindlichkeit der Reaktionsharze gegenüber feuchten Zuschlägen wurde nachgewiesen und daraus Anforderungen an die Mineralstoffe und deren Lagerung auf der Baustelle abgeleitet. Es wurden die baustellenbedingten Nachteile eines zweilagigen Belagsaufbaus untersucht und aufgezeigt. Die durch die Untersuchungen gewonnenen Erkenntnisse sind durch die Bearbeitergruppe "RHD-Beläge" im Arbeitskreis 7.10.2 "Beläge auf Strahlbrücken" der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) bei der zur Zeit laufenden Überarbeitung des Merkblattes zu Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für die Herstellung von reaktionsharzgebungenen Dünnbelägen auf Stahl (ZTV-RHD-ST) eingearbeitet worden. Das vorgeschlagene Prüfungskonzept für die "Prüfung der Empfindlichkeit der verschiedenen Belagsysteme unter ungünstigen Einbaubedingungen" wurde in die Technischen Prüfvorschriften für die Prüfung der reaktionsharzgebundenen Dünnbeläge auf Stahl (TP-RHD-ST) aufgenommen.
Kurzfassung auf Englisch: Reaction resin-bonded thin deck pavements (RHD pavements) as defined in the Recommendations for Reaction Resin-Bonded Thin Deck Pavements for Use on Steel (February 1984) are applied as pavements on steel carriageway slabs and servicing cat-walk, footpath and cycle path surfaces in a thickness of up to 15 mm. Due to the reaction resin which is used as a binder, most of these surfacing systems are sensitive to low temperatures and high humidity during the hardening process. As these unfavourable climatic conditions cannot always definitely be excluded at the work site, only surfacing systems which demonstrate a minimum level of resistance to these climatic conditions will be approved in future. A test concept to "test the sensitivity of various surfacing systems under unfavourable laying conditions" was developed based on the results of the investigations carried out. The minimum laying temperature of the various materials was ascertained. The sensitivity of the reaction resins to damp aggregates was demonstrated and requirements deduced from this regarding the aggregates and their storage. The work-site related disadvantages of using a two-layer surface structure were investigated and recorded. The "Reaction Resin-Bonded Pavements" work group in working subcommittee 7.10.2 "Pavements on Steel Bridges" of the Road and Transport Research Association (FGSV) included the results of the tests in the revision of the Guidelines for the Additional Technical Contract Stipulations and Codes of Practice for the Manufacture of Reaction Resin-Bonded Thin Deck Pavements for Use on Steel (ZTV-RHD-ST) which is currently in progress. The suggested test concept for the "examination of the sensitivity of various surfacing systems under unfavourable laying conditions" was adopted in the Technical Provisions for the Examination of Reaction Resin-Bonded Thin Deck Pavements for Use on Steel (TP-RHD-ST).