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Buch (Monographie) zugänglich unter
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Anwendung von zerstörungsfreien Prüfmethoden bei Betonbrücken : Literatursichtung

Use of nondestructive test methods on concrete bridges

Krieger, Jürgen

Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Rath, Jürgen

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Bauwerk , Beton , Bibliographie , Brücke , Gammastrahlung , Information , Kontrolle , Prüfverfahren , Radar , Röntgenstrahlung , Ultraschall , Zerstörungsfreie Prüfung
Freie Schlagwörter (Englisch): Bibliography , Bridge , Concrete , Engineering structure , Gamma ray , Information documentation , Non destructive testing , Radar , Surveillance , Test method , Ultrasonic , X ray
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 53 Brückenbau
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 61 Unterhaltung und Instandsetzung
Institut: Abteilung Brücken- und Ingenieurbau
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe B: Brücken- und Ingenieurbau
Bandnummer: 9
ISBN: 3-89429-940-1
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1995
Publikationsdatum: 23.02.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Zur zerstörungsfreien beziehungsweise zerstörungsarmen Untersuchung von Betonbrücken sind derzeit eine Vielzahl unterschiedlicher Verfahren verfügbar. Neue, zum Teil vielversprechende Verfahren befinden sich im Stadium der Entwicklung. Im Rahmen dieses Berichtes werden die derzeit verfügbaren Verfahren der zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) im Hinblick auf eine Anwendbarkeit im Massivbrückenbau vorgestellt. Im Vordergrund stehen dabei Verfahren, die zur Auffindung von unter der Oberfläche verborgenen Fehlstellen geeignet sind. Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass die Anwendung zerstörungsfreier Prüfverfahren durch die inhomogene Zusammensetzung von Beton erschwert wird. Auch durch die Notwendigkeit der Untersuchungen am Bauwerk wird die Anwendung von Verfahren der zerstörungsfreien Prüfung im Massivbrückenbau erschwert. Weiterhin ergeben sich Randbedingungen, wie zum Beispiel die Vermeidung von Eingriffen in den Verkehr und minimale Eingriffe in das Bauwerk durch die Untersuchung. Eine Analyse der derzeitig verfügbaren Verfahren hat gezeigt, dass zur Lösung von Fragestellungen des Massivbrückenbaus die Anwendung der Verfahren Impuls-Echo, Ultraschall, Durchstrahlung, IR-Thermographie sowie Radar erfolgversprechend erscheint. Werden mehrere Verfahren in Kombination eingesetzt, können umfassende Informationen über den Umfang von Schäden gewonnen werden. Hierdurch lässt sich in vielen Fällen ein umfassendes Bild über den Zustand des Bauwerkes gewinnen. Die in diesem Bericht beschriebenen Verfahren und deren konsequente Anwendung werden zukünftig eine effektivere Identifikation von Problempunkten im Betonbrückenbau ermöglichen.
Kurzfassung auf Englisch: A great number and variety of methods is currently available enabling nondestructive tests on concrete bridges or tests causing minor damage to such structures to be carried out. New and partially promising methods are being developed. Within the scope of this paper, the nondestructive test methods currently available are presented and their applicability in the sector of concrete bridge construction discussed. In the foreground are the methods enabling the detection of concealed subsurface defects. It must be stressed that due to the nonhomogeneous composition of concrete and the necessity of using the methods on the structures themselves, the application of nondestructive test methods in concrete bridge construction can cause problems. In addition, there are marginal conditions to be observed while testing, such as e.g. avoiding traffic disruptions and structural intrusion as far as possible. Based on an analysis of the methods currently available, it. appears that the following techniques might be useful for solving some of the problems associated with concrete bridges: impulse echo and ultrasonic methods, transmission technique, I.R. thermography and radar. By combining several methods, detailed information about the extent of damage can be obtained. In many cases, the condition of a structure can thus be comprehensively illustrated. The consistent application of the methods described in this paper will lead to a more effective identification of crucial problem points in concrete bridge construction in future than has been possible hitherto.