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Buch (Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2015/846/


Erprobung von dichten lärmmindernden Fahrbahnbelägen für Brücken

Testing of dense noise-reducing carriageway surfacings for bridges

Sczyslo, Siegfried


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Asphaltmastix , Bituminöses Mischgut , Brücke , Brückenbelag , Deckschicht , Epoxidharz , Lärm , Splitt , Verhütung , Versuch
Freie Schlagwörter (Englisch): Bituminous mixture , Bridge , Bridge surfacing , Chippings , Epoxy resin , Mastic asphalt , Noise , Prevention , Test , Wearing course
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 23 Deckeneigenschaften
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 31 Bituminöse Baustoffe
Collection 3: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 53 Brückenbau
Institut: Abteilung Brücken- und Ingenieurbau
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe B: Brücken- und Ingenieurbau
Bandnummer: 7
ISBN: 3-89429-585-8
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1995
Publikationsdatum: 20.02.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Da für den Einsatz auf Brücken offenporige Deckschichten nicht geeignet sind, wurden in drei Abschnitten Untersuchungen zum lärmmindernden Verhalten dichter Deckschichten mit unterschiedlicher Oberflächentextur durchgeführt. Zur Vereinfachung der Untersuchungen wurden die Erprobungsstrecken nicht auf Brücken angelegt, sondern in zwei Abschnitten im Rahmen von Erneuerungsmaßnahmen im Zuge von Straßen und in einem Abschnitt durch Untersuchung verschiedener Varianten in bereits länger liegenden Strecken. Als Mischgut wurde Splittmastixasphalt 0/5 und Asphaltbeton 0/5 nach ZTVbit-StB in Dicken von 3 bis 4 cm verwendet mit unterschiedlichen Abstreuungen der Körnungen 1/3 mm bis 2/5 mm, in einem Fall wurde ein Dünnschichtbelag aus SMA 0/8 und AB 0/5 mit unterschiedlicher Abstreuung untersucht. Weiterhin wurden auf einer Deckschicht aus AB 0/11 drei unterschiedliche Oberflächenbehandlungen in die Untersuchungen einbezogen, PmB-Emulsion beziehungsweise Epoxidharz mit Abstreuungen. Die relative Abminderung der Lärmpegel gegenüber Referenzstrecken erreichte Werte bis etwa 3 dB(A), die Einbindung der Abstreusplitte in die Oberfläche des SMA 0/5- beziehungsweise AB 0/5-Mischgutes war aber mangelhaft und nicht von Dauer. Dabei verhielt sich die Chromerzschlacke feiner Körnung besser als andere Materialien. Die Kornfraktion 2/5 mm war bereits als zu grob einzustufen. Bei den Oberflächenbehandlungen ergaben sich deutlich bessere Einbindungen der Abstreumaterialien, aber bei der Behandlung mit Epoxidharz zeigte die AB 0/11-Deckschicht deutliche Risse. Das bisher durchgeführte Programm kann noch kein befriedigendes Ergebnis für den Einsatz dichter Beläge mit einer dauerhaft wirksamen Lärmminderung aufzeigen. Es werden aber auf der Grundlage der Einzelergebnisse Hinweise für weitere Untersuchungen zur Optimierung verschiedener Varianten gegeben, die bereits in ein entsprechendes neues Programm eingeflossen sind.
Kurzfassung auf Englisch: Since porous surfacings are not suitable for use on bridges, investigations into the noise-reducing properties of dense surfacings with different surface textures were carried out in three parts. To simplify the investigations, the test segments were not located on bridges. Instead two segments were incorporated within the framework of road rehabilitation work in progress while in the third different variants were investigated in segments of road that had been unter traffic for some considerable time. As the mix "Splittmastixasphalt" (stone matrix asphalt) 0/5 and asphaltic concrete 0/5 both in accordance with the supplementary technical regulations and guide-lines ZTVbit-StB in thicknesses of 3 to 4 cm were used with different grittings (1/3 mm to 2/5) while in one case a thin layer surfacing of SMA 0/8 and AB 0/5 with different grittings was investigated. In addition three different surface treatments on a wearing course of AB 0/11, namely in one case a PmB emulsion and in two cases an epoxy resin with different gritting respectively, were included in the investigations. The reduction in the noise level relative to the reference segments was some 3 dB (A) but the bond of the chipping into the surface of the SMA 0/8 and AB 0/5 mix was unsatisfactory and not durable. Here the fine grain mix chrome ore slag behaved better than the other materials. The grain fraction 2/5 mm had to be assessed as being too coarse. With the surface treatments clearly better results in terms of the bond of the gritting material were achieved, whereby however the AB 0/11 surfacing treated with epoxy resin showed clear cracks.The programme carried out to date has not yet achieved a satisfactory result capable of application, i.e. a dense surfacing that is durable and yields long-term reductions in noise. The individual results, however, have enabled suggestions to be made for the optimization of the different variants and these have already been included in an appropriate new programme.