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Buch (Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2015/842/


Realkalisierung karbonatisierter Betonrandzonen

Re-alkalinization of carbonzized concrete element edge zones

Budnik, Joachim ; Maaß, Alfred ; Großmann, Fritz ; Laakkonen, Timo


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Base (chem) , Beton , Calcium , Hydroxid , Instandsetzung , Karbonat , Kunststoff , Mörtel , Verbesserung , Verhütung , Versuch , Zement
Freie Schlagwörter (Englisch): Alkali , Calcium , Carbonate , Cement , Hydroxide , Improvement , Mortar , Plastic material , Prevention , Repair , Test
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 61 Unterhaltung und Instandsetzung
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 32 Zementbeton
Institut: Abteilung Brücken- und Ingenieurbau
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe B: Brücken- und Ingenieurbau
Bandnummer: 1
ISBN: 3-89429-300-4
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1993
Publikationsdatum: 19.02.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Im Rahmen einer Tastversuchsreihe wurde der Frage nachgegangen, ob durch das Aufbringen von Deckschichten aus kunststoffmodifizierten Betonen/Mörteln eine Realkalisierung karbonatisierter Randzonen von Betonbauteilen bewirkt werden kann. Die Tastversuche wurden an 9 Betonplatten 30 x 30 x 10 cm, die ca. 4 mm tief karbonatisiert waren, durch Aufbringen von zwei unterschiedlichen kunststoffmodifizierten Betonersatzsystemen (PCC-Systeme) und einem Zementmörtel durchgeführt. Aus den Versuchen ergibt sich, dass eine Realkalisierung zuvor karbonatisierter Zonen eintritt. Unter Zutritt des in der Luft vorhandenen Kohlendioxyds ist dieser Zustand jedoch nicht stabil. Schon nach 24 Stunden Lufteinwirkung ist die Realkalisierung nicht mehr vorhanden. In der Praxis kann eine solche schnelle, erneute Karbonatisierung jedoch ausgeschlossen werden, da die aufgebrachte alkalische Deckschicht bei ausreichender Dicke und Dichte einen direkten Luftzutritt an die realkalisierte Zone verhindert. Somit ist auch durch das Aufbringen ausreichend dicker und dichter Schichten aus PCC eine Realkalisierung zuvor karbonatisierter Randzonen möglich.
Kurzfassung auf Englisch: A series of tests was undertaken to explore the posibility of effecting re-alkalinization of the carbonized edge zones of concrete elements by applying a covering layer of polymer cement concretes/motars (PPC) The tests were undertaken on nine concrete slabs, 30 x 30 x 10 cm, carbonized to a depth of about 4 mm, onto which two different PCC layers and one cement mortar layer were applied. The tests demonstrates re-alkalinization of previously carbonized zones. However, due to the effects of the carbon dioxide in the air, this condition cannot be regarded as stable. A 24 hour period of exposure to air suffices for the re-alkalinization to vanish. In practical engineering, such rapid carbonization ist not to be expected since the thickness and density of the alkaline covering layer prevent the air from directly affecting the re-alkalinized zone. Hence it is possible to re-alkalinize previously carbonized edge zones by covering them with sufficiently thick and dense PCC layers.