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Buch (Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2015/833/


Bordsteinkanten mit einheitlicher Bordhöhe und Bodenindikatoren an Überquerungsstellen

Crossings with uniform kerb heights and tactile ground surface indicators

Boenke, Dirk ; Grossmann, Helmut ; Piazzolla, Antonio ; Rebstock, Markus ; Herrnsdorf, Gisela ; Pfeil, Matthias

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Behinderter , Bordstein , Deutschland , Forschungsbericht , Fußgänger , Fußgängerüberweg , Stand der Technik (Bericht) , Zugänglichkeit
Freie Schlagwörter (Englisch): Accessibility , Disabled person , Germany , Kerb , Pedestrian , Pedestrian crossing , Research report , State of the art report
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 20 Planung und Entwurf von Verkehrsinfrastruktur
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 85 Sicherh.-Einrichtg. in der Verkehrsinfrastruktur
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Sonstige beteiligte Institution: Studiengesellschaft für Unterirdische Verkehrsanlagen
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe V: Verkehrstechnik
Bandnummer: 242
ISBN: 978-3-95606-109-7
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 27.01.2015
Bemerkung: Außerdem beteiligt: Fachhochschule Erfurt, Institut Verkehr und Raum; Ingenieurbüro für Systemberatung und Planung (Dresden)
Kurzfassung auf Deutsch: Das Ziel des Forschungsvorhabens war es festzustellen, welche Bordsteinformen für den Einsatz an Überquerungsstellen mit einer Einbauhöhe von 3 cm (eine Einbauhöhe (oder Auftrittshöhe) von 3 cm bedeutet, dass die Oberkante der Auftrittsfläche des Bordsteins 3 cm über dem Niveau der angrenzenden Fahrbahn liegt) sowie vorzugsweise zu verwendeten Bodenindikatoren aus Sicht unterschiedlicher Gruppen behinderter Menschen geeignet sind. Zunächst wurde eine umfangreiche Literaturanalyse nationaler und internationaler Literatur durchgeführt, um allgemeine Gestaltungsgrundsätze für barrierefreie Überquerungsstellen abzuleiten. Zusätzlich dazu sollte eine umfangreiche Befragung sehbehinderter Menschen zu ihren Erfahrungen bei der Mobilität im Straßenraum weiteren Aufschluss geben. Auf Grundlage der Literaturanalyse und Befragung wurde im Rahmen der Untersuchungen ein mehrschichtiges Verfahren aus qualitativen sowie objektiven und subjektiven Methoden angewendet. Dieses sollte darüber Aufschluss geben, welche Borsteinformen und Bodenindikatoren aus Sicht von blinden und sehbehinderten Menschen mit Langstock sowie der Nutzer von rollbaren Hilfsmitteln (Rollator, Rollstuhl) für einen Einbau an Überquerungsstellen bevorzugt werden. Die Untersuchungsergebnisse bestätigen die Einbauhöhe von 3 cm als weiterhin brauchbaren Kompromiss, auch wenn sich mit dieser Einbauhöhe die unterschiedlichen Anforderungen von Rollstuhl- und Rollatornutzern einerseits sowie blinden und stark sehbehinderten Menschen andererseits nicht optimal erfüllen lassen. Allerdings konnten auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse Empfehlungen für eine im Rahmen des Kompromisses gut geeignete Bordsteinform an Überquerungsstellen abgeleitet werden. Die Messungen und Versuche mit unterschiedlichen Bodenindikatoren gaben Aufschluss darüber, welche Strukturen im Hinblick auf die Taktilität und die Überrollbarkeit an Überquerungsstellen grundsätzlich gut geeignet sind. Es wurde grundlegende und detaillierte Empfehlungen für die Ausbildung und Anwendung der Bordsteine und Bodenindikatoren an Überquerungsstellen an Hauptverkehrsstraßen ausgearbeitet. Diese sollten in die Fortschreibung relevanter Regelwerke einfließen. Darüber hinaus konnte durch das Forschungsvorhaben zusätzlicher Forschungsbedarf für weitere Verbesserungsmöglichkeiten an Überquerungsstellen aufgezeigt werden.
Kurzfassung auf Englisch: The aim of the research project was to identify which types of kerb were best suited for use at pedestrian crossing points with a height of 3cm (an installation height (or step height) of 3 cm means that the upper edge of the kerb's treading surface is positioned 3 cm above the level of the adjacent road) and determine which ground surface indicators were preferred by different groups of disabled people. The project began with an extensive analysis of literature published both in Germany and further afield, with a view establishing some general principles for designing barrier-free crossing points. More information was to be gathered through a comprehensive survey asking blind and visually-impaired people about their experiences with mobility in the street space. The literature analysis and survey that were carried out as part of the research work were taken as a basis for a multi-layered approach that incorporated qualitative and quantitative methods and objective and subjective elements. This approach was to reveal the kerb types and ground surface indicators that blind and visually-impaired people with white canes and users of wheeled mobility aids (e.g. wheelchairs or walkers) would prefer to have installed at crossing points. The research findings confirmed that a kerb installation height of 3cm continued to be a workable compromise, even though it did not fully meet the specific needs of wheelchair and walker users, nor those of blind and severly impaired people. Nevertheless, the findings served as a foundation for recommendations on a suitable kerb design for crossing points, bearing in mind the compromise in terms of kerb height. Measurements and tests of the various ground surface indicators showed which structures would, in principle, be most appropriate for use at crossing points in view of their tactility and the ease of passing over them with a wheeled mobility aid. General and specific recommendations were drawn up on the use and design of kerbs and ground surface indicators at pedestrian crossing points on main roads. These recommendations should be integrated into updated versions of regulations on the subject. The research project also highlighted the need for research into more ways of improving crossing points.