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Aufsatz zugänglich unter
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Überholverhalten auf 2+1-Strecken. ein Beitrag zur Gestaltung von dreistreifigen Landstraßen

Overtaking behaviour on 2+1-routes - A contribution to the design of three-lane rural roads

Irzik, Marco

Originalveröffentlichung: (2010) Straßenverkehrstechnik, Jg. 54, 2010, H. 2, S. 65–71.

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Deutschland , Fahrstreifen , Fahrzeugkolonne , Gestaltung , Länge , Landstraße , Straßenentwurf , Überholen , Überholstreifen , Verhalten , Verkehrsfluss , Zwei
Freie Schlagwörter (Englisch): Behaviour , Bunching , Germany , Highway design , Layout , Length , Passing , Rural road , Traffic flow , Traffic lane , Two
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 71 Verkehrstheorie
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 21 Planung von Verkehrsinfrastruktur
Institut: Abteilung Straßenverkehrstechnik
DDC-Sachgruppe: Handel, Kommunikation, Verkehr
Dokumentart: Aufsatz
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 09.05.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Im Rahmen der dem Artikel zugrunde liegenden Dissertation konnte ein praxisorientiertes Verfahren zur Ermittlung der optimalen Länge eines Überholabschnitts im Zuge von 2+1-Strecken erarbeitet werden. Das auf Basis umfangreicher empirischer Untersuchungen entwickelte Verfahren setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen: Zunächst kann in Abhängigkeit von der Verkehrsstärke und dem Anteil an nicht aufgelösten Pulks, die im Hinblick auf die Pulkauflösung erforderliche Länge eines Überholabschnitts bestimmt werden. Um jedoch eine übermäßige Pulkbildung in der Gegenrichtung zu vermeiden, werden auch Empfehlungen hinsichtlich einer Obergrenze in Abhängigkeit von der Verkehrsstärke und dem Schwerverkehrsanteil gegeben. Sofern Zwangspunkte gegen die Einhaltung der optimalen Länge sprechen, enthält das Verfahren auch Empfehlungen im Hinblick auf eine aus Sicherheitsüberlegungen abgeleitete Mindestlänge von Überholabschnitten. Diese Empfehlung basiert auf einem Zusammenhang zwischen dem Anteil der auf den letzten 200 m einscherenden Fahrzeuge an allen Überholenden und der Anzahl der beobachteten Konflikte beim Einschervorgang.
Kurzfassung auf Englisch: The aim of the dissertation was to determine an optimal length for two-lane sections within 2+1-routes in dependence on various parameters. A correlation between traffic volume and share of incomplete dissolving processes has been used in order to define the necessary length of a two-lane section. A maximum length - depending on traffic volume and share of heavy goods vehicles - is also suggested. This restriction shall prevent that the length of a two-lane section and with it the length of the one-lane section of the opposite direction will increase excessively. Otherwise negative effects on platooning must be expected. Finally a minimum length according to traffic safety is recommended for two-lane sections. This recommendation is based on the relation between the share of vehicles changing from the passing to the right lane on the last 200 m of a two-lane section related to the total number of all passing processes and the number of observed conflicts while changing from the passing to the right lane on the last 200 m of these sections. The overall result of the presented dissertation is a simplified method for determining the optimal length of two-lane sections.