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Aufsatz zugänglich unter
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Geschwindigkeiten auf Autobahnen bei starkem Regen

Speed on motorways in heavy rain

Hartz, Birgit ; Weber, Roland

Originalveröffentlichung: (2010) Straße und Autobahn, Jg. 61, 2010, H. 5, S. 317–322.

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Abfluss , Aquaplaning , Autobahn , Deutschland , Dicke , Geschwindigkeit , Messung , Nasse Straße , Querprofil , Regen , Schicht , Sicherheit , Simulation , Verbesserung , Wasser
Freie Schlagwörter (Englisch): Aquaplaning , Germany , Improvement , Layer , Measurement , Motorway , Rain , Run off , Safety , Simulation , Speed , Thickness , Transverse profile , Water , Wet road
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 21 Planung von Verkehrsinfrastruktur
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 23 Deckeneigenschaften
Collection 3: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 26 Entwässerung, Frost, Auftauen
Institut: Abteilung Straßenverkehrstechnik
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Dokumentart: Aufsatz
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 08.05.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Die Verkehrssicherheit ist auf Autobahnen bei Niederschlägen, insbesondere in wasserabflussschwachen Bereichen, beeinträchtigt. Zur Überprüfung der Entwässerungsbereiche wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts ein Simulationsmodell (PLANUS) entwickelt, mit welchem es möglich ist, aus Fahrbahn- und Trassierungsdaten sowie der Regenintensität die Wasserfilmdickenverteilungen sowie die Aquaplaninggeschwindigkeiten zu errechnen. In der Untersuchung wurden die berechneten Aquaplaninggeschwindigkeiten mit den tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten auf den Autobahnen verglichen. Für 9 Messstellen wurden hierzu Analysen der Pkw-Geschwindigkeiten im freien Verkehrsfluss auf dem linken Fahrstreifen bei verschiedenen Niederschlagsintensitäten durchgeführt. Es zeigte sich, dass an 3 der 9 untersuchten Stellen die tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten oberhalb der kritischen Geschwindigkeit lagen, ab der ein Aufschwimmen der Reifen auf dem Wasserfilm möglich ist. Derartige Bereiche sind auf Autobahnen vor allem dort anzutreffen, wo Querneigungswechsel in Verbindung mit großer Fahrbahnbreite und geringer Längsneigung vorkommen, das heißt, Strecken auf denen das Wasser schlecht ablaufen kann oder einen langen Weg zurücklegt. Mithilfe der Software PLANUS kann das Erfordernis von entwurfstechnischen, straßenbaulichen und verkehrstechnischen Maßnahmen zur Minderung des Unfallrisikos beurteilt werden. Ziel muss es sein, die Unfallgefahren an Abschnitten mit Aquaplaninggefahr zu reduzieren.
Kurzfassung auf Englisch: Motorway traffic safety is adversely affected by precipitation, especially in areas with insufficient water drainage. In the frame of a research project a simulation model for the examination of drainage areas (PLANUS) has been developed which calculates water film thickness distributions as well as aquaplaning (or hydroplaning) speeds based on carriageway and alignment data as well as rain intensity. In this investigation aquaplaning speeds are compared to actually driven speeds on the motorways. At 9 control points analyses of speeds of free flowing passenger cars riding the left lane for different intensities of precipitation were carried out. The results showed for 3 of the 9 investigated locations that the actually driven speeds exceeded the critical speed at which tires could start hydroplaning on the water film. On motorways such sections can mainly be found in areas where a change in crossfall coincides with a large carriageway width and a small gradient. These are in effect road sections where water cannot drain well or has to run a long distance. With the help of the software PLANUS is it possible to assess the requirement of design measures, road construction measures or traffic measures to reduce the accident risk. Reducing the danger of accidents on sections with aquaplaning risk must therefore be targeted.