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InBuch (Kapitel / Teil einer Monographie) zugänglich unter
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Suchtmittel im Straßenverkehr 2008 - Zahlen und Fakten

Albrecht, Martina ; Heinrich, Stefanie ; Schulze, Horst

Originalveröffentlichung: (2010) Jahrbuch Sucht 2010, S. 138-159

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Alter , Deutschland , Droge , Fahrer , Frau , Mann , Polizei , Statistik , Straßenverkehrsrecht , Tag (24 Stunden) , Test , Tödlicher Unfall , Trunkenheit , Unfall , Unfallhäufigkeit , Ursache , Wochenende , Wochentag
Freie Schlagwörter (Englisch): Accident , Accident rate , Age , Cause , Day (24 hour period) , Driver , Drugs , Drunkenness , Fatality , Germany , Man , Police , Statistics , Test , Traffic regulation , Weekday; Weekend , Woman
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 81 Unfallstatistik
Institut: Abteilung Verhalten und Sicherheit im Verkehr
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialarbeit
Dokumentart: InBuch (Kapitel / Teil einer Monographie)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 08.05.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Zwischen 1998 und 2008 hat die Zahl der bei Unfällen mit Personenschäden Beteiligten unter Alkoholeinfluss um rund 32 Prozent abgenommen. Im gleichen Umfang hat sich auch die Anzahl der Alkoholunfälle mit Personenschaden reduziert. Nach wie vor am häufigsten tritt bei Pkw-Fahrern Alkohol als Unfallursache in der Altersgruppe der 21- bis 24-jährigen Männer auf, mit Abstand gefolgt von den Gruppen der männlichen 18- bis 20-jährigen Fahrer und der 25- bis 34-jährigen. Der Anteil der an Unfällen mit Personenschaden beteiligten alkoholisierten männlichen Pkw-Fahrern fällt gut sechsmal so hoch aus wie der der weiblichen. Alkoholunfälle mit Personenschaden ereignen sich am häufigsten in den Abendstunden und insbesondere in den Wochenendnächten. Unter den Verursachern dieser nächtlichen Freizeitunfälle sind junge Erwachsene überproportional vertreten. Die Gefährdung der Verkehrssicherheit durch drogenbeeinflusste Kraftfahrer hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Daher wurden Ausbildungsmaßnahmen für Polizeibeamte zur besseren Erkennung einer Drogenwirkung auf den Kraftfahrer begonnen. In den Jahren 1998 und 1999 traten darüber hinaus verschiedene gesetzliche Neuregelungen in Kraft. Vor diesem Hintergrund ist die Dokumentation der Unfallursache „andere berauschende Mittel“ mit Ausnahme der Jahre 2005 und 2006 kontinuierlich angestiegen. Die zukünftige Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Anwendung von Schnelltestverfahren lassen im Bereich der Verdachtsgewinnung einer Drogenwirkung auf den Kraftfahrer auf weitere Verbesserungen hoffen, so dass die Entdeckungswahrscheinlichkeit einer Drogenfahrt weiter ansteigen wird.
Kurzfassung auf Englisch: Between 1998 and 2008 the number of persons involved under the influence of alcohol, concerning accidents with personal injury, decreased by 32%. At about the same extent (32%) the number of accidents under the influence of alcohol decreased. Drivers by car under the influence of alcohol still most occur within the age group of 21-24-year-old male drivers, followed with a distance by the age group of 18-20-year-old drivers and the age group of 25-24-year-olds. The proportion of accidents with personal injury caused by alcoholised male car drivers is over 6-times higher than those caused by alcoholised female car drivers. Accidents under the influence alcohol with personal injury happen most often during the evening hours, especially during weekend nights. Among the responsible parties of these “leisure-time-accidents” at night young adults occur disproportionately. The risk to traffic safety presented by drivers who are under the influence of drugs has increased over the last few years. For this reason a training programme for policemen was started to improve recognition of the effects of drugs on drivers. In 1998 and 1999 new legislative regulations came into force. Against this background there has been a continuous increase in the documentation regarding “other intoxicating substances” as the cause of accidents (with an exception in the years 2005 and 2006). Future application of scientific knowledge in order to find roadside test procedures further on allows hope for future improvement in the recognition of the possible influence of drugs.