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Report (Bericht) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2013/650/


Verkehrserziehung in Kindergärten und Grundschulen

Road safety education in nursery and primary schools

Funk, Walter ; Hecht, Philipp ; Nebel, Sophia ; Stumpf, Felix

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Deutschland , Entwicklung , Erziehung , Forschungsbericht , Schule , Verbesserung , Verkehr
Freie Schlagwörter (Englisch): Development , Education , Germany , Improvement , Research report , School , Traffic
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Sonstige beteiligte Institution: Institut für empirische Soziologie <Nürnberg>
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe M: Mensch und Sicherheit
Bandnummer: 238
ISBN: 978-3-95606-027-4
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 13.09.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Die Umsetzungspraxis der Verkehrserziehung / Mobilitätsbildung in Kindergärten und Grundschulen wird durch zwei bundesweite Befragungen bei 685 Erzieherinnen bzw. 1.235 Lehrkräften erhoben. Erzieherinnen sind sich ihrer verkehrspädagogischen Verantwortung bewusst und erweisen sich als offen für die entsprechenden Anliegen der Kinder und deren Lebenswelt im räumlichen Umfeld. In Kindergärten dominieren die Sicherheitserziehung sowie die Förderung der Wahrnehmungsfähigkeit und Motorik. Thematisch wird die Kindersicherung im Pkw eher vernachlässigt. Gemeinwesenorientierte Kooperationen sind weit verbreitet. Dabei ist die Zusammenarbeit mit den Verkehrserziehern der Polizei zentral. Die Kooperation mit Grundschulen zeigt deutliche Defizite. Erzieherinnen fühlen sich meist nicht ausreichend auf das Thema "Verkehrserziehung / Mobilitätsbildung" vorbereitet. Die Verkehrserziehung / Mobilitätsbildung an den Grundschulen ist keineswegs randständig. Ihr Stellenwert bei den Lehrkräften ist hoch und die Befassung mit dem Thema wird überwiegend positiv gesehen. Hinsichtlich der verwendeten Methoden und aufgegriffenen Themen liegt der Schwerpunkt in der Sicherheitserziehung sowie in Bewegungsspielen. Die Potenziale der Ganztagsschule werden noch wenig für verkehrspädagogische Inhalte genutzt. Es zeigen sich Informationsdefizite bei den nicht als Obleute etc. tätigen Lehrkräften. Bei Kontaktierung, Materialienbezug und Kooperation stechen die Polizei, die Verkehrswacht und der lokale Verkehrsbetrieb hervor. Die schulinternen wie -externen Unterstützungs- und Beratungsangebote werden gut angenommen. Nur eine Minderheit der Befragten hat eine verkehrspädagogische Lehrveranstaltung besucht, eine entsprechende Zusatzqualifikation erworben oder an einer Fortbildung teilgenommen. Die Lehrkräfte zeigen Interesse an einschlägigen Fortbildungen. Der Bericht enumeriert Handlungsempfehlungen für die Entwicklung der Verkehrserziehung / Mobilitätsbildung im Elementar- und Primarbereich.
Kurzfassung auf Englisch: The implementation practice of road safety education / mobility education in nurseries and primary schools will be determined by two Germany-wide surveys of 685 school teachers / 1,235 teachers. Nursery teachers are aware of their educational responsibilities with regard to road safety and prove to be open towards the respective concerns of the children and their living environment in the geographical surroundings. Matters such as safety education as well as the stimulation of perceptiveness and motor skills dominate in nurseries. The topic of child safety in vehicles is somewhat neglected. Community-oriented co-operations are widespread. In doing so, co-operation with the traffic educators from the police is central. There are serious deficits with regard to co-operation with primary schools. Teachers generally feel insufficiently prepared with regard to the topic of "traffic education / mobility education". The traffic education / mobility education in primary schools is in no way a peripheral topic. The teachers consider it to be important and addressing the topic is predominantly viewed in a positive manner. In terms of the utilised methods and the examined topics, the focal point is placed upon safety education and movement games. The potential of full-time schools is still insufficiently exploited with regard to traffic education content. There are information deficits with the teachers who are not responsible for road traffic safety, etc. The police, the road safety education association and the local transport operators stand out when it comes to contact, material sourcing and co-operations. The school-internal and school-external support and consultancy services are well-received. Only a minority of those questioned visited a traffic education course, obtained a respective additional qualification or participated in a further education course. The teachers indicate an interest in relevant further education courses. The report enumerates recommendations for actions with regard to the development of traffic education / mobility education in pre-primary and primary schools.