Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

InProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2013/637/


Novice drivers – Is it possible to make them safer?

Gregersen, Nils Petter

Originalveröffentlichung: (207) 6. ADAC/BASt-Symposium "Sicher fahren in Europa"
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (8.878 KB) ((Präsentation))

Bookmark bei Connotea Bookmark bei del.icio.us
Freie Schlagwörter (Deutsch): Fahranfänger , Fahrausbildung , Jugendlicher , Konferenz , Schweden , Sicherheit , Straßenverkehr , Verbesserung
Freie Schlagwörter (Englisch): Adolescent , Conference , Driver training , Improvement , Recently qualified driver , Road traffic , Safety , Sweden
Collection 1: BASt-Beiträge / Tagungen / Symposium Sicher fahren in Europa 2006
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 82 Unfall und Verkehrsinfrastruktur
Collection 3: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Sonstige beteiligte Institution: National Society for Road Safety, Sweden
Dokumentart: InProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.)
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 207
Publikationsdatum: 04.07.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Nach der schwedischen "Vision Null" gelten Verkehrstote und Schwerverletzte als inakzeptabel. Dieser ethische Standpunkt sowie das Grundprinzip der geteilten Verantwortung zwischen Straßenplanern und Verkehrsteilnehmern bilden das Fundament der Vision. Durch entsprechende Planung des Verkehrssystems soll der Verkehrsteilnehmer von Tod und Verletzung verschont bleiben, wenn er sich an die Verkehrsregeln hält. Es sollte möglich sein, Fehler zu machen, ohne dafür mit dem Leben bezahlen zu müssen. Diese Strategie hat in der ersten Phase der "Vision Null" (seit 1997) der Straßen- und Fahrzeugkonstruktion hohe Priorität eingeräumt mit dem Ziel, eine Umgebung zu schaffen, die Fehler verzeiht. Allmählich wurde jedoch klar, dass der Verantwortung der Verkehrsteilnehmer größere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Schutzmaßnahmen haben nur begrenzte Wirkung, solange das Verständnis und die Akzeptanz der Verkehrsteilnehmer gering sind. Schweden hat in den vergangenen Jahren einige Verbesserungen der Fahrerausbildung eingeführt und nimmt gerade wichtige Neuerungen bei der Verkehrserziehung von Schulkindern vor. Zu dieser Entwicklung haben auch einige EU-Projekte beigetragen. Auf großes internationales Interesse ist zum Beispiel die Fahrausbildung für 16-Jährige durch Laien unter Aufsicht der Eltern gestoßen. Diese Möglichkeit gibt es seit 1993. Bedeutend ist auch die Entwicklung von Pflichtkursen, wie eine Einführung für Fahrschüler und Laienlehrer und Kurse, in denen auf bestimmte Risiken aufmerksam gemacht wird insbesondere überhöhte Geschwindigkeit, das Anlegen des Sicherheitsgurtes, Alkohol am Steuer, Müdigkeit und das Fahren auf rutschiger Fahrbahn. In dem Vortrag werden einige Grundprinzipien der "Vision Null" aus Forschung und Entwicklung sowie die jüngsten Erfahrungen im Bereich Fahrerausbildung in Schweden vorgestellt.
Kurzfassung auf Englisch: The Swedish "Vision Zero" regards road fatalities and severe injuries as unacceptable. The vision is based on this ethical perspective together with a fundament of shared responsibility between the system designers and the road user. The design of the traffic system shall protect the road user from these effects as long as he or she follows the traffic rules. It should be possible to make a mistake without being killed. This policy has, during the first period of the "vision zero" (since 1997) put high priority on road and car design where the purpose has been to develop a forgiving environment. Gradually it has, however, become clear that much more effort has to be focused on the responsibility of the road user. Protecting measures will have limited effect as long as the understanding and acceptance from road users is limited. During the last years, Sweden has gone through several improvements of the driver education and is in the middle of important improvements of road safety education for children in schools. Several EU-projects has contributed to this development. One aspect that has received large international interest is the lay instructed driver training from 16 years of age supervised by parents. This has been in use since 1993. Another is the development of mandatory courses, such as an introduction for the learner and the lay instructor, a "risk awareness" courses dealing specifically with speeding, seat belt use, drunk driving, tiredness, and driving on low friction. The presentation will share some of the "vision zero" fundaments together with the latest experiences, research and development concerning driver education in Sweden.