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Report (Bericht) zugänglich unter
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Einfluss der Betonoberflächenvorbereitung auf die Haftung von Epoxidharz

Influence of the preparation of the concrete surface on the adhesiveness of epoxy resin

Raupach, Michael ; Rössler, Günther

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Adhäsion , Anstrich , Beton , Bitumen , Deutschland , Epoxidharz , Festigkeit , Folie , Forschungsbericht , Kunstharz , Oberfläche , Oberflächentextur , Schicht , Schweissen , Versiegelung , Versuch , Vorbehandlung
Freie Schlagwörter (Englisch): Adhesion , Bitumen , Concrete , Epoxy resin , Germany , Layer , Membrane , Paint , Pretreatment , Research report , Sealing coat , Strength (mater) , Surface texture , Surface , Synthetic resin , Test , Texture , Welding
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 35 Verschiedene Baustoffe
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 32 Zementbeton
Institut: Abteilung Brücken- und Ingenieurbau
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe B: Brücken- und Ingenieurbau
Bandnummer: 49
ISBN: 3-86509-469-4
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 14.05.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Im Rahmen des Projektes wurde der Frage nachgegangen, wie Art und Intensität der Betonoberflächenvorbereitung und die thermische Beanspruchung durch Aufschweissen einer Bitumenschweissbahn sowie Aufbringen von Gussasphalt den Verbund zwischen Beton und Grundierung, dem Verbindungselement zwischen Untergrund und Dichtungsschicht aus einer Bitumenschweissbahn, beeinflusst. Variiert wurden: - Beton (ein C30/37, Oberfläche abgezogen, und ein C35/45, geglättet), - Betonoberflächenbehandlung (Kugelstrahlen, Walzenfräsen und Klopffräsen sowie Kombinationen aus Fräsen und Strahlen), - Rautiefe (0,2-0,3 mm = klein (leicht angestrahlt); 0,5-0,6 mm = mittel (Feinkorn freigelegt); 0,6-0,9 mm = gross (Grobkorn freigelegt) und - Grundierung (3 Varianten). Beurteilt wurde die Qualität des Verbundes anhand des Abreissversuches, der vor und nach dem Grundieren sowie nach der thermischen Beanspruchung, die wirklichkeitsgetreu simuliert wurde, durchgeführt wurde. Die Ergebnisse können wie folgt zusammengefasst werden: Die Mindestanforderungen der ZTV-ING Teil 7 Abschnitt 1 hinsichtlich der Abreissfestigkeit (1,5 N/mṃ im Mittel, 1,0 N/mṃ je Prüfstelle) wurden mit allen Verfahren und Rauheiten zu jedem Zeitpunkt erreicht. Tendenziell wurden die höchsten Abreissfestigkeiten mit alleinigem Kugelstrahlen erzielt, wobei kein signifikanter Unterschied zwischen den damit hergestellten Rautiefen (gering und mittel) bestand. Walzenfraesen allein (grosse Rautiefe) führte zur geringsten Abreissfestigkeit. Nachgeschaltetes Kugelstrahlen erhöhte die Abreissfestigkeit. Auch ohne Betonoberflächenvorbereitung konnten überwiegend genauso hohe Abreissfestigkeiten erreicht werden wie mit Oberflächenvorbereitungsverfahren. Nach der thermischen Beanspruchung traten jedoch zum Teil Adhäsionsbrüche zwischen Grundierung und Beton auf, und die Anforderungen an die Abreissfestigkeit wurden nicht immer erfüllt. Daher sollte die Betonoberfläche immer abtragend vorbereitet werden. Bei Anwendung von Betonoberflächenvorbereitungsverfahren wurde im Abreissversuch immer Betonbruch erzielt und die Abreissfestigkeit durch die thermische Beanspruchung beim Aufschweissen der Bitumenschweissbahn und beim Aufbringen von Gussasphalt nicht negativ beeinflusst.
Kurzfassung auf Englisch: Influence of concrete surface preparation on the adhesion of epoxy primers for waterproofing of bridge decks The aim of the project was to determine the influence of the type and intensity of concrete surface preparation on the adhesive strength of an epoxy primer as a boundary element between concrete and bitumen sheet. The influence of the thermal stress as brought about by the weldingon of an bitumen sheet and the application of a mastic asphalt was also to be investigated. This heating of primed concrete was simulated under reallife conditions. Variations were applied as per the following: concrete (a C30/37, surface-screeded, and a C35/45, surface-skimmed) concrete surface preparation (1 blasting method, 2 milling methods and combinations of milling and blasting) roughness (small, medium, high) primer (3 types) The quality of the adhesion was estimated applying the pulloff test. This test was conducted both with and without primer, before and after heating. The following conclusions can be drawn from the test results: Concrete surfaces should always be prepared applying a mechanical method. Blasting (with steel balls) maximises adhesive strength. If milling cutters are used, for example where concrete has to be removed, the surface should be finished applying (steel ball) blasting. The heating of primed concrete through the weldingon of an bitumen sheet and the application of a mastic asphalt does not influence the adhesive strength negatively.