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Report (Bericht) zugänglich unter
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Bemessungsverkehrsstärken auf einbahnigen Landstraßen

Design traffic volumes on undivided highways

Arnold, Martin ; Kluth, Tobias ; Ziegler, Hartmut ; Thomas, Bernd

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Bemessung , Berechnung , Deutschland , Eins , Fahrstreifen , Forschungsarbeit , Landstraße , Näherung (math) , Verfahren , Verkehrserhebung , Verkehrsstärke
Freie Schlagwörter (Englisch): Approximation , Calculation , Design , Germany , Method , One , Research project , Rural road , Traffic count , Traffic concentration , Traffic lane
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 72 Verkehrs- und Transportplanung
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 71 Verkehrstheorie
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Sonstige beteiligte Institution: Intraplan Consult GmbH <München>
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe V: Verkehrstechnik
Bandnummer: 221
ISBN: 978-3-86918-282-7
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 15.04.2013
Kurzfassung auf Deutsch: An Landstraßen ist man in höherem Maße als an Autobahnen auf Kurzzeitzählungen zur Ermittlung der Bemessungsverkehrsstärke angewiesen, da das Dauerzählstellennetz hier weit weniger dicht ist und somit Informationen über stündliche Verkehrsmengen selten verfügbar sind. In diesem Forschungsvorhaben wurden Verfahren entwickelt, • um aus Kurzzeitzählungen die Bemessungsverkehrsstärke und den bemessungsrelevanten Schwerverkehrsanteil abzuleiten und • die aus Kurzzeitzählungen ermittelten Verkehrsmengen auf Folgejahre fortzuschreiben. Für die Ermittlung der bemessungsrelevanten Nachfragewerte wurde dabei unterschieden nach Abschnitten mit Belastungsspitzen, • die regelmäßig an Freitagnachmittagen auftreten, • aufgrund des Werktagsverkehrs und • aufgrund von Freizeit-, Ausflugs- oder Urlaubsverkehren. Für die Ermittlung der Bemessungsverkehrsstärke sind nicht alle Tage bzw. Wochen gleichermaßen geeignet. Je nach Abschnittstyp gibt es unterschiedlich geeignete Zählzeiten. Das Forschungsvorhaben zeigt eine Typisierung auf und weist nach, welche Strecken idealerweise zu welchen Zeiten gezählt werden sollten. Dabei werden sowohl Empfehlungen zur Wahl einer günstigen Zählwoche als auch – für Tageszählungen – zur Bestimmung der geeigneten Stunden gegeben. Als Schätzwert für die Bemessungsverkehrsstärke dient in allen Fällen der höchste während der Kurzzeitzählung gemessene Stundenwert. Die Empfehlung bzgl. der Fortschreibung von Zählungen auf Folgejahre ist dreigeteilt: 1. Geht die allgemeine Verkehrsentwicklung gegen Null, kann auf eine Fortschreibung verzichtet werden. 2. Liegt eine Verkehrsentwicklung vor, sollte die Fortschreibung mit einem ganglinienbasierten Verfahren vorgenommen werden. Die Veränderungsindizes für die gewünschten Fahrzeuggruppen sind aus dem entsprechenden Dauerzählstellenkollektiv abzuleiten. 3. Sind seit der letzten Zählung strukturelle Veränderungen eingetreten (z. B. Netzänderungen), sollte eine neue Erhebung durchgeführt werden.
Kurzfassung auf Englisch: The determination of highway network loads in Germany has to rely substantially more on shortterm counts than on the primary motorway network, given the lesser density of permanent counting stations and consequentially the lower availability of information on hourly traffic volumes. In this research paper, methodologies were developed in order to: • derive design-hour traffic volumes and the corresponding share of heavy vehicles on the basis of short-term counts, • extrapolate traffic volumes from short-term counts into subsequent years. For the determination of design-relevant demand data, a differentiation between sections with peak loads • on regular Friday afternoons, • due to commuter traffic, • due to leisure or holiday traffic, was defined. Not all days or weeks are appropriate for the acquisition of design traffic volumes. Depending on the section types, there are different appropriate counting periods. The study defines a typecasting for showing which stretches should be counted at what time. Thereby recommendations are made for the choice of an adequate counting week and – for hourly counts – for the choice of relevant counting hours. The estimated value of the design traffic volume is then always to be taken as the maximum of short-term counts’ hourly values. The recommendation regarding the extrapolation of the counts for subsequent year is broken down into three cases: 1. If the general traffic development is close to zero, the projection can be waived. 2. If the general traffic volumes are changing, the projection should be based on daily demand pattern approach. The difference indices for the investigated group of vehicles can be derived from permanent counting stations. 3. If structural changes took place since the last counting (e.g. changes of the network), a new counting is recommended.rn