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Report (Bericht) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2012/573/


Quantifizierung von Verkehrsverlagerungen durch Baustellen an BAB

Quantifying of transfer effects for federal highways by maintenance activities

Laffont, Stefan ; Mahmoudi, Saeid ; Dohmen, Richard ; Funke-Akbiyik, Regina ; Vieten, Michael

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Autobahn , Baustelle , Bewertung , Deutschland , Entwicklung , Forschungsbericht , Inventar , Kontinuierlich , Leistungsfähigkeit (allg) , Makro , Modell , Verfahren , Verschiebung
Freie Schlagwörter (Englisch): Construction site , Continuous , Development , Efficiency , Evaluation (assessment) , Germany Inventory , Macro , Method , Model (not math) , Motorway , Movement , Research report
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 72 Verkehrs- und Transportplanung
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 73 Verkehrsregelung
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Handel, Kommunikation, Verkehr
Sonstige beteiligte Institution: MUVEDA - Hellebrandt und Saeid Mahmoudi GbR <Aachen>
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe V: Verkehrstechnik
Bandnummer: 213
ISBN: 978-3-86918-242-1
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 03.08.2012
Bemerkung: Weitere beteiligte Körperschaft: Ingenieurgesellschaft Stolz
Kurzfassung auf Deutsch: Ziel des Forschungsvorhabens war die Entwicklung eines Verfahrens zur Quantifizierung von Verkehrsverlagerungen durch Arbeitsstellen im Bereich der Bundesautobahnen. Eine wesentliche Grundlage der Untersuchung bildeten Datenanalysen der rund 1.350 automatischen Dauerzählstellen im Bundesfernstraßennetz. Die Ermittlung möglicher Verlagerungseffekte wurde zusätzlich an ausgewählten Beispielen mit Hilfe von makroskopischen Verkehrsmodellen analysiert. Zusammenfassend zeigten die Analysen, dass während der Arbeitsstellenzeit Verlagerungseffekte fast ausschließlich in den Spitzenstunden auftreten. In diesen Stunden erreichten die Änderungen der Belastung auf den Autobahnabschnitten eine Größenordnung von 2% bis 5%. Über den Tag gesehen ergibt sich eine mittlere Verlagerung unter 1%. Im Rahmen der durchgeführten Regressions- und Clusteranalysen konnten keine Einflussfaktoren oder Merkmalskombinationen ermittelt werden, die die Ursachen für die durch Arbeitsstellen bedingten Belastungsänderungen mit einer ausreichenden Zuverlässigkeit erklären konnten. Lediglich eine Differenzierung der Arbeitsstellenrichtungen nach unterschiedlichen Typen von Verkehrsführungen führte zu dem Ergebnis, dass nennenswerte Verlagerungen lediglich für die Arbeitsstellensituationen auftreten, bei denen eine Reduzierung der Fahrstreifenanzahl von 2 auf 1 oder von 3 auf 2 Fahrstreifen erfolgte. Aufgrund der Erkenntnisse, dass Arbeitsstellen bedingte Verkehrsverlagerungen auch bei hohen Streckenbelastungen deutlich niedriger sind als bisher vielfach angenommen, die Verkehrsverlagerungen sich auf die hochbelasteten Stundenbereiche beschraenken, die Verlagerungen mit der Dauer der Arbeitsstellenlaufzeit abklingen und keine funktionalen Abhängigkeiten mit hohem Bestimmtheitsmaß ermittelt werden konnten, ist die Berücksichtigung Arbeitsstellen bedingter Verkehrsverlagerungen auf Autobahnen im Rahmen von gesamtwirtschaftlichen Bewertungen vermutlich nur in sehr geringem Umfang ergebnisrelevant.
Kurzfassung auf Englisch: This research project aims at developing quantification proceedings by means of road works in the field of federal highways. The data analyses of about 1,350 automatic traffic counting systems provide an important basis for the survey. Further, possible transfer effects were analyzed selectively with the help of macroscopical traffic models. To summarize, analyses showed that transfer effects almost exclusively occur when the traffic is at its peak. Changes in traffic volume of the peak hours of the highways amounted to 2-5 %. In the course of a day there is a medium transfer below 1 %. It was impossible to establish any influencing factors or feature combinations that reliably indicated the causes for traffic volume changes due to road works by carrying out a regression and cluster analysis. Differentiating the directions of road works according to the different types of traffic routing led to the result that significant shifts only occurred whenever the number of lanes had been reduced from 2 to 1 or from 3 to 2 lanes. Given that the traffic shifts near road works are much lower than is often assumed, that the traffic shifts are limited to highly affected peak hours, that the shifts decrease in proportion to the duration of road works and that no functional dependency with a high coefficient of determination could be achieved, taking the road shifts caused by road works into account is presumably only relevant to the result to a minor extent.