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Report (Bericht) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2012/405/


Verkehrserziehung in der Sekundarstufe

Instruction in the Highway Code in German secondary schools

Weishaupt, Horst ; Berger, Melanie ; Saul, Bernadette ; Schimunek, Franz-Peter ; Grimm, Katja ; Pleßmann, Steffen ; Zügenrücker, Indra

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Deutschland , Einstellung (psychol) , Erziehung , Forschungsbericht , Schule , Verkehr
Freie Schlagwörter (Englisch): Attitude (psychol) , Education , Germany , Research report , School , Traffic
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Sonstige beteiligte Institution: Universität Erfurt / Lehrgebiet Empirische Bildungsforschung
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe M: Mensch und Sicherheit
Bandnummer: 157
ISBN: 3-86509-098-2
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2004
Publikationsdatum: 26.06.2012
Bemerkung: Die dem gedruckten Bericht beigefügte CD-ROM kann bei der Bundesanstalt für Straßenwesen angefordert werden.
Kurzfassung auf Deutsch: Zur Situation der Verkehrserziehung in der Sekundarstufe der Schulen der BRD wurde eine Erhebung bei Schulleiter/innen, Lehrer/innen und Schüler/innen durchgeführt. Außerdem wurden vorliegende Lehrpläne, Unterrichtsmaterialien und Fort-/Weiterbildungsangebote für Lehrer/innen analysiert. Die Erhebung hat gezeigt, dass die Situation der Verkehrserziehung in der BRD sehr unterschiedlich ist. Folgende äußeren Einflussfaktoren wurden festgestellt: die Schulart, die Jahrgangsstufe, die Größe der Schule und die Bevölkerungsdichte. So ist die Situation der Verkehrserziehung an Hauptschulen, in der Jahrgangsstufe 9, an kleineren Schulen in ländlichen Gegenden wesentlich günstiger als in anderen Schulen. Verkehrserziehung spielt im Denken vieler Lehrkräfte keine wesentliche Rolle, sie sollte Experten vorbehalten sein (Polizei usw.). Insbesondere ist das mangelnde Interesse von Lehrkräften der Sekundarstufe II an der Verkehrserziehung nicht zu übersehen. Im Vergleich der Erhebungen von 1980 und 2002 wurde festgestellt, dass wenig Fortschritte in der Verkehrserziehung in der Sekundarstufe erreicht worden sind, von einer verbesserten Ausstattung der Schulen abgesehen. In der Verkehrserziehung in der Sekundarstufe überwiegen herkömmliche Unterrichtsmethoden. Sie findet meist im Klassenraum statt, seltener im Verkehrsraum selbst. Der Wissenstest zeigte gravierende Mängel bei den Verkehrskenntnissen der Schüler/innen. Die Einordnung verkehrserzieherischer Themen in die Lehrpläne ist in den Bundesländern sehr unterschiedlich, in einigen ist Verkehrserziehung in den Schulgesetzen verankert, somit in die Lehrpläne der Fächer eingebunden, in anderen existieren Erlasse zur Verkehrserziehung. Angebotene zentrale Fortbildungsveranstaltungen gelten meist den Dezernenten/innen der Schulämter und Führungskräften an den Schulen. Auch dienen sie der spezifischen Fortbildung des Lehrpersonals für Verkehrserziehung - oft in Kooperation mit externen Anbietern. Der Originalbericht enthält als Anhänge die verwendeten Fragebögen für die Erhebung, Pretest und Häufigkeitsauszählungen, ergänzendes Tabellenmaterial, Lehrplananalysen sowie Informationen zur Lehrerfortbildung in allen Bundesländern.
Kurzfassung auf Englisch: A survey was conducted amongst headmasters, headmistresses, teachers and pupils on the situation of instruction in the Highway Code in German secondary schools. In addition, available curricula, teaching materials and continuing-education/further-training offerings for teachers were analysed. The survey indicated that the situation in relation to instruction in the Highway Code in the Federal Republic of Germany differs greatly from region to region. The following external influencing factors were outlined: the type of school, the grade, the size of the school and the population density. Thus, the situation in relation to instruction in the Highway Code at secondary schools in grade 9 at smaller schools in rural areas is far better than in other schools. Instruction in the Highway Code does not play an important role in the approach of many teachers, and they believe that such instruction is the domain of experts (the police etc.). In particular, there is an obvious lack of interest amongst teachers at the upper secondary stage in instruction in the Highway Code. A comparison of the surveys from 1980 and 2002 established that little progress in instruction in the Highway Code in secondary schools had been achieved, apart from the schools having better resources. Conventional methods of instruction predominate in relation to instruction in the Highway Code in secondary schools. Such instruction is generally given in the classroom and only rarely under field conditions on the road. The knowledge test indicated serious deficiencies in knowledge of the Highway Code amongst pupils. In the various German "Laender", the classification of Highway Code-related topics in the curricula differs greatly. In some of them, instruction in the Highway Code is anchored in the laws on schools and is thus integrated in the subject curricula. In others, decrees have been issued on instruction in the Highway Code. Central further-education events on offer are generally targeted at the Heads of Department of the education offices and senior staff in schools. They are also used for specific further-training of teaching staff for instruction in the Highway Code - frequently in cooperation with external providers. The original report contains the questionnaires used for the survey, pretest and frequency counts, supplementary tabular material, curricula analyses and information on teacher further-training in all federal German "Laender" in the form of annexes.