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Report (Bericht) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2012/333/


Schutz von Fußgängern beim Scheibenanprall II

Pedestrian protection in case of windscreen impact II

Bovenkerk, Jens ; Gies, Stefan ; Urban, Peter

Bundesanstalt für Straßenwesen

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Active safety system , Advanced vehicle control system , Air bag (restraint system) , Automobile , Cervical vertebrae , Collision , Development , Germany , Head , Impact test (veh) , Passive restraint system , Pedestrian , Prevention , Research report , Safety , Simulation , Test method , Vehicle , Windshield
Freie Schlagwörter (Englisch): Airbag , Aktives Sicherheitssystem , Anfahrversuch , Deutschland , Entwicklung , Fahrzeug , Forschungsbericht , Fußgänger , Halswirbel , Kopf , Passives Sicherheitssystem , Pkw , Prüfverfahren , Schutz , Sicherheit , Simulation , Windschutzscheibe , Zusammenstoß
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 91 Fahrzeugkonstruktion
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Sonstige beteiligte Institution: Institut für Kraftfahrzeuge <Aachen>
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe F: Fahrzeugtechnik
Bandnummer: 76
ISBN: 978-3-86918-091-5
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 04.04.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Neben der zunehmenden Bedeutung der aktiven Sicherheit bleiben Maßnahmen der passiven Sicherheit bei der Entwicklung moderner Kraftfahrzeuge unabdingbar. Die Weiterentwicklung von Maßnahmen zum passiven Fußgängerschutz war zunächst größtenteils durch Verbraucherschutztests wie zum Beispiel Euro NCAP oder JNCAP getrieben und ist nun auch durch gesetzliche Regelungen verpflichtend geworden. Im vorangegangenen Forschungsprojekt der BASt FE 82.229/2002 Schutz von Fußgängern beim Scheibenaufprall ist die Grundlage eines modularen Prüfverfahrens für den Kopfaufprall im Bereich der Windschutzscheibe, bestehend aus einem Versuchs- und einem Simulationsteil, erarbeitet worden. Im Rahmen dieses Projektes wurde ein hybrides Testverfahren bestehend aus Versuch und Simulation ausgearbeitet, das den Bereich der Windschutzscheibe und dabei auch crashaktive Systeme wie Airbags berücksichtigt. Das Testverfahren kombiniert Komponentenversuche mit einem Simulationsteil, in dem Fahrzeug-Fußgänger-Simulationen und lmpaktorsimulationen durchgeführt werden. Zusätzliche Dummyversuche dienten zur Bewertung des Testverfahrens. Alle erarbeiteten virtuellen und realen Testmethoden wurden an einem Referenzfahrzeug (Opel Signum), welches repräsentativ für eine durchschnittliche Mittelklasselimousine steht, durchgeführt. Das Fahrzeug wurde mit einem Airbagsystem ausgerüstet und der Testprozedur mit und ohne diesem System vergleichend unterzogen. Innerhalb dieser Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass neue Testmethoden unter Ausnutzung von Simulationen und Komponententests es erlauben, realistischere Versuchsbedingungen unter Berücksichtigung von potenziellen Kopfaufprallpositionen und -zeiten zu definieren. Dabei können sehr gute Übereinstimmungen zwischen Fußgängersimulation und Dummyversuch erreicht werden. Die Randbedingungen für den Kopfaufprall und die Aufprallzeit wurden durch den Einsatz von Fußgängermodellen ermittelt. Weiterhin ermöglichen die Simulationen, zusätzliche Einflussdaten wie Vektoren mit den Kopfaufprallgeschwindigkeiten und -winkeln zu bestimmen.
Kurzfassung auf Englisch: Besides the increasing importance of active safety, measures relating to the passive safety of vehicles remain indispensable. Further development of passive pedestrian protection was mainly driven by consumer testing in Euro NCAP or JNCAP. In addition the pedestrian safety requirements are also mandatory prescribed in legislation. In the context of this research project a hybrid test procedure containing real-world testing and simulation has been proposed. This testing procedure takes the area of the windscreen and also appropriate vehicle systems like airbags into account, which cover the rigid structures. In this procedure the real-world tests considering impactor tests are combined with a virtual part which contains vehicle-pedestrian-simulations and simulations of impactor tests. Additional dummy tests were used for the evaluation of the test procedure. These real-world tests and virtual tests are demonstrated on a reference vehicle (Opel Signum), which is representative for an average sedan shaped medium class vehicle. The vehicle was equipped with an airbag system and was evaluated in the new testing procedure in a comparative analysis with and without this system. Within these investigations it could be shown that the new hybrid test procedure containing simulation and real-world testing enables the definition of more realistic testing conditions under consideration of potential head impact locations and the corresponding timings. Furthermore very good correlations between the vehicle-pedestrian simulations and the dummy test could be achieved. The boundary conditions for the head impact and the timing are derived from the application of pedestrian models. In addition, the simulations allow the determination of influencing parameters like the vectors for head impact velocity and angles.