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Proceedings (Komplette Ausgabe einer Konferenz etc.) zugänglich unter
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1st International Conference on ESAR "Expert Symposium on Accident Research" : reports on the the ESAR-Conference on 3rd/4th September 2004 at Hannover Medical School

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Aktives Sicherheitssystem , Datenbank , Datenerfassung , Deutschland , Fahrzeug , International , Konferenz , Passives Sicherheitssystem , Sicherheit , Unfall , Unfallrekonstruktion , Untersuchung am unfallort , Verformung , Verletzung
Freie Schlagwörter (Englisch): Accident , Accident reconstruction , Active safety system , Advanced vehicle control systems , Conference , Data bank , Data collection , Deformation , Germany , Injury , International , On the scene accident investigation , Passive safety system , Safety , Vehicle safety , Vehicle
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 91 Fahrzeugkonstruktion
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 80 Unfallforschung
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialarbeit
Sonstige beteiligte Institution: Medizinische Hochschule <Hannover> / Verkehrsunfallforschung
Dokumentart: Proceedings (Komplette Ausgabe einer Konferenz etc.)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe F: Fahrzeugtechnik
Bandnummer: 55
ISBN: 3-86509-263-2
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 07.10.2011
Kurzfassung auf Deutsch: In den zurückliegenden Jahren hat sich die aktive und passive Sicherheit der Fahrzeuge im Straßenverkehr deutlich verändert. Der Straßenverkehr ist heute viel sicherer als früher. Das Auto von heute ist mit vielen Sicherheitselementen im Fahrzeuginneren und Fahrzeugäußeren ausgestattet. So hat sich trotz eines stetigen Anstieges der Zahl aller Verkehrsteilnehmer die Zahl der Verkehrstoten in den meisten europäischen Ländern ständig reduziert. Es gilt jedoch weitere Maßnahmen zu entwickeln, um die immer noch sehr hohe Zahl der Verkehrsunfallopfer im Straßenverkehr zu senken und dabei insbesondere die Zahl der Verkehrstoten um nochmals 50 % zu senken, wie dies die Europäische Kommission bis zum Jahr 2010 vorsieht. Um geeignete Maßnahmen und Möglichkeiten der Verletzungsprophylaxe zu konzipieren, gilt es, das Unfallgeschehen durch Analyse von Unfalldaten zu verifizieren und dabei detaillierte Ergebnisse für ganz Europa darzustellen. So genannte "In-Depth Data" werden vor Ort von einem wissenschaftlichen Team erhoben, sie liefern die Möglichkeit Verletzungen und Fahrzeugdeformationen sowie die Unfallkinematik im Detail zu erfassen. Derartige Datensammlungen haben eine große historische Entwicklung vollzogen. Erste Erhebungen begannen in den 60er Jahren durch die Automobilindustrie, in den 70er Jahren begannen einige Universitäten in England, Schweden, Frankreich und Deutschland Unfälle zu wissenschaftlichen Zwecken vor Ort zu erheben. Heutzutage gibt es ein über Europa und rund um die Welt verteiltes Netzwerk von Erhebungsteams. Eines der ältesten und weltweit bekanntesten Teams ist an der Medizinischen Hochschule Hannover positioniert. Es wurde im Jahr 1973 im öffentlichen Auftrag durch die Bundesanstalt für Straßenwesen gegründet und war das weltweit einzige Team, das mit speziellen Blaulichtfahrzeugen ausgerüstet die Unfallstelle unmittelbar nach dem Ereignis anfuhr und kontinuierlich über mehr als 30 Jahre hinweg über 20.000 Unfälle dokumentierte. Seit 1999 werden diese Erhebungen in Kooperation mit der Deutschen Automobilindustrie FAT durchgeführt, die an den detaillierten Informationen aus dem Unfallfeld Interesse für den Nutzen zur Implementierung von Fahrzeugsicherheit haben. Auf der Basis dieser neuen Datenerhebung GIDAS (German In-Depth Accident Study) werden Verkehrsunfälle von der Technischen Universität Dresden und der Medizinischen Hochschule Hannover gemeinsam analysiert und in einer Datenbank bereitgestellt. Damit ist eine Möglichkeit geschaffen, fortlaufend Verkehrsunfälle in der Tiefe zu analysieren. Das Ziel der Konferenz ist es, eine internationale Diskussionsebene für Wissenschaftlicher zu bilden, die sich mit solchen In-Depth-Erhebungen und der Analyse von Detailinformationen aus dem Verkehrsunfallgeschehen befassen. Ein spezielles Ziel der Konferenz ist es dabei auch, eine Harmonisierung der unterschiedlichen europa- und weltweit existierenden Erhebungsmethoden und Begriffsbestimmungen bei der Datenerhebung zu schaffen und die unterschiedlichen Ergebnisse nutzbringend zusammenzuführen. Bislang gibt es weltweit keine derart spezielle Konferenz, die sich ausschließlich mit der Unfalldatenanalyse solcher In-Depth-Erhebungen befasst, ESAR (Expert Symposium on Accident Research) soll ein Weg in diese Richtung darstellen. Die 1. Internationale Konferenz wurde von der Verkehrsunfallforschung an der Medizinischen Hochschule Hannover gemeinsam mit der Bundesanstalt für Straßenwesen und der Forschungsvereinigung Automobiltechnik (FAT) organisiert und durchgeführt. Die verschiedenen Präsentationen beinhalten wissenschaftliche Erkenntnisse zu Gesetzgebung, Verbraucherschutz, Erhebungs- und Analysemethodiken. Spezielle Themen sind dem äußeren Verkehrsteilnehmer, der Verletzungsprophylaxe und den Verletzungsmechanismen sowie den Unfallursachen gewidmet.
Kurzfassung auf Englisch: In recent years considerable progress in active and passive safety of road vehicles has been made. The road traffic of today is much safer than in the past. A current vehicle has a lot more safety elements resulting in an improved inner and outer technique. In most European countries the number of fatalities is decreasing despite growing traffic and road usage. Nevertheless, the number of casualties in road traffic accidents is high enough, thus more progress is needed if the number of fatalities is to be reduced by 50%, as postulated by the European Commission for the year 2010. In order to develop countermeasures and further possibilities for injury prevention, it is increasingly important to have accident data available, supplying results quickly and giving the best overview across Europe. In-Depth-Data Sampling Procedures have a huge historical development, starting in the 60ies by the car manufactures, continued during the 70ies mostly by some universities mainly in England, Sweden, France and Germany, today a net of in-depth-investigation teams are working across Europe and around the world.One of the oldest teams is located at the Hannover Medical School, founded in 1973 by the German Government on behalf of the Federal Highway Research Institute Bast. It was the only team worldwide that was equipped with blue light emergency cars, working on scene in time so directly after the event and working continuously during the years, collecting 20 thousand accidents within 30 years period. Since 1999 the order is carried out in cooperation with the German car industry, which is interested and has benefit on the data too. On the basis of the new data collection, so called GIDAS (German In-Depth Accident Study), that has been run at the Technical University Dresden and the Medical University Hannover), a special tool for In-Depth-Accident Analysis was founded. It is the task of this conference to build a platform for such research based on In-Depth-Investigation. The conference is specially aimed at the area of accident data analysis in order to contribute to the harmonization of different investigation methods and accumulation of different results that does exist for different countries worldwide. Up to now no special conference did exist to deal with accident data only following in the discussion for an improvement in traffic and vehicle safety. ESAR - expert symposium on accident research - should be a step forward. This first international conference is being organized by the Accident Research Unit at the Medical University Hannover jointly with the German Federal Highway Research Institute Bast and the Research Association of German Car Manufacturers FAT. The conference should be a platform for an interdisciplinary exchange of information based on the different presentations from participants around the world.