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Report (Bericht) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2011/291/


Intelligente Rückhaltesysteme

Intelligent restraint systems

Schindler, Volker ; Kühn, Matthias ; Siegler, Hagen

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Deutschland , Entwicklung , Fahrzeugrückhaltesystem , Forschungsbericht , Insasse , Passives Sicherheitssystem , Schutz , Sensor
Freie Schlagwörter (Englisch): Development , Germany , Prevention , Research report , Sensor , Vehicle occupant , Vehicle restraint system
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 91 Fahrzeugkonstruktion
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 80 Unfallforschung
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Sonstige beteiligte Institution: Institut für Land- und Seeverkehr <Berlin> / Fachgebiet Kraftfahrzeuge
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe F: Fahrzeugtechnik
Bandnummer: 52
ISBN: 3-86509-192-X
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2004
Publikationsdatum: 07.10.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Die schnell fortschreitende Entwicklung der Sensortechnologie und der Aktuatorik bietet Ansätze für neuartige Rückhaltesysteme und kann somit den Schutz des Insassen bei Unfällen erheblich verbessern. Kommende Generationen adaptiver Rückhaltesysteme werden eine dosierte Aktivierung der Schutzwirkung (z.B. mehrstufige Airbags oder Gurtstraffer) abhängig von der Unfallschwere und der Fahrzeugbesetzung erlauben. Um solche Systeme voll auszunutzen, werden Sensoren entwickelt, die die Schwere eines Unfalls in weitaus höherer Auflösung als bisher erkennen können und somit das Einleiten adaptiver Maßnahmen ermöglichen. Diese Systeme werden unter dem Begriff der intelligenten oder adaptiven Rückhaltesysteme zusammengefasst. Ziel des Projektes "Intelligente Rückhaltesysteme" ist es, die möglichen Verbesserungen der passiven Sicherheit durch die neuen Technologien zu analysieren und darzustellen. Außerdem sind die Auswirkungen auf die gesetzlichen Regelungen zu untersuchen, um so mögliche zusätzliche Schutzpotentiale schnell umzusetzen und eventuelle Risiken zu vermeiden. In einer umfangreichen Literaturrecherche wurde zum einen das Unfallgeschehen analysiert. Ergänzend wurden die Schwerpunkte des Pkw-Unfallgeschehens durch eine Auswertung von Unfalldaten der GIDAS untersucht und dargestellt. Zum anderen wurde der Stand der Technik heutiger und zukünftiger Rückhaltesysteme aufgearbeitet und systematisiert. Dabei wurden die bestehenden und zukünftigen Systeme in ihrer Funktionsweise analysiert und durch ein 3-Ebenen-Modell charakterisiert. Mit Hilfe des Abgleichs der Schwerpunkte des realen Unfallgeschehens mit den RHS und der bestehenden Gesetzgebung wurden Potenziale und Wirkbereiche möglicher Maßnahmen skizziert. Auf der Basis einer Expertenbefragung konnten der Entwicklungsstand der iRHS aufgezeigt und Vorschläge zur Erweiterung der bestehenden Sicherheitsgesetzgebung gemacht werden.
Kurzfassung auf Englisch: The rapid development in sensor technology and actuatorics offers chances for developing novel restraint systems and could therefore considerably improve protection of vehicle occupants in accidents. Future generations of adaptive restraint systems will permit graduated activation of protection systems (e.g. multi-stage airbag or seat-belt tightening systems), depending on the severity of the accident and the number of occupants in the vehicle. In order to exploit such systems to the full, sensors are being developed which can recognise the severity of an accident far more accurately than previously and which consequently would make it possible for adaptive measures to be introduced. These systems are grouped under the term intelligent or adaptive restraint systems. The aim of the "intelligent restraint systems" project is to analyse and present improvements in passive safety which would be possible due to the new technologies. It also aims to investigate the effects on the legal regulations so that any additional potential for protection can be implemented rapidly and any risks which may exist can be avoided. An extensive literature research was conducted; one of the areas which was focused on in this research was accident occurrence. Further investigation into the main areas of car accident occurrence was then carried out by assessing GIDAS accident data; the results of this investigation were then presented. The research also focused on and systematised the state-of-the-art of present and future restraint systems. The way in which current and future systems function was analysed and portrayed using a 3-level model. The potential and effects of possible measures were outlined, based on a comparison of the main areas of real accident occurrence with the restraint systems and the existing legislation. A survey of experts was carried out and used to show the state of development of intelligent restraint systems and to make proposals for extending existing safety legislature.