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Report (Bericht) zugänglich unter
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Bewertung der Sicherheit von Straßentunneln

Assessing the safety of road tunnels

Zulauf, Christoph ; Locher, Peter ; Steinauer, Bernhard ; Mayer, Georg ; Zimmermann, Uwe ; Baltzer, Wolfgang ; Riepe, Werner ; Kündig, Peter

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Analyse (math) , Deutschland , EU Richtlinie , Feuer , Forschungsbericht , Richtlinien , Risikobewertung , Sicherheit , Statistik , Störfallentdeckung , Tunnel , Unfall , Unfallverhütung , Verfahren
Freie Schlagwörter (Englisch): Accident , Analysis (math) , EU directive , Fire , Germany , Incident detection , Method , Prevention , Research report , Risk assessment , Safety , Specifications , Statistics , Tunnels
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 25 Tunnelentwurf
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Sonstige beteiligte Institution: Ernst Basler und Partner <Zürich>
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe B: Brücken- und Ingenieurbau
Bandnummer: 66
ISBN: 978-3-86509-909-9
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 06.10.2011
Bemerkung: Weitere beteiligte Körperschaften: Institut für Straßenwesen, Aachen; BUNG-AG, Beratende Ingenieure, Heidelberg; Kündig Ingenieurbüro, Zürich
Kurzfassung auf Deutsch: Die Regelwerke RABT 2006 beziehungsweise 2004/54/EG legen heute die einheitlichen Mindestanforderungen an die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln in Deutschland fest. Wird von diesen Anforderungen in begründeten Fällen abgewichen oder weist ein Tunnel eine besondere Charakteristik auf, so ist durch eine Risikoanalyse aufzuzeigen, dass durch den Einsatz alternativer Maßnahmen ein vergleichbar hohes Sicherheitsniveau gewährleistet werden kann. Um die in den Richtlinien genannte Forderung zu konkretisieren und eine praktische Umsetzung zu ermöglichen, wurde eine quantitative Methodik zur Sicherheitsbewertung von Straßentunneln entwickelt. Als Grundlage für die Herleitung der erforderlichen statistischen Eingangsgrößen wurden im Rahmen einer Unfallanalyse für 80 Tunnel rund 1'000 Unfallprotokolle spezifisch ausgewertet. Mit der Methodik können die Vorgaben für eine einheitliche und vergleichbare Durchführung von Sicherheitsbeurteilungen geschaffen werden. Bei der Entwicklung der Methodik wurden die Erfahrungen aus anderen, vergleichbaren Sicherheitsbereichen herangezogen und die entsprechenden Ansätze auf ihre Tauglichkeit hin für eine Anwendung im vorliegenden Kontext geprüft. Daneben wurden die aktuellen Entwicklungen und methodischen Ansätze zur Umsetzung der Forderungen gemäß Artikel 13 der Richtlinie 2004/54/EG im Ausland analysiert und die entsprechenden Erkenntnisse soweit sinnvoll in die Entwicklung der Methodik einbezogen. Die Methodik basiert in ihren Grundsätzen und dem gewählten Vorgehen auf einem risikoorientierten Ansatz, der er in verschiedenen Ländern zu unterschiedlichsten Sicherheitsfragen bereits erfolgreich angewandt wird. Bei der Erarbeitung der Methodik wurde darauf geachtet, dass der gewählte Ansatz neben der Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen im Hinblick auf die künftige Anwendung auch einen engen praxisorientierten Bezug aufweist. Die Methodik gibt aber bewusst nicht zu allen Aspekten "rezeptartige" Vorgaben vor, sondern definiert einen Rahmen, innerhalb dessen die konkrete Anwendung durchzuführen ist. Für das Regelwerk wurden Empfehlungen zum weiteren Vorgehen abgegeben sowie weiterer Forschungsbedarf aufgezeigt, welcher insbesondere die Aspekte der Risikobewertungskriterien sowie der Datengrundlagen betrifft. Um die Suche innerhalb des Berichtes zu erleichtern, wird dieser zusätzlich noch einmal auf der beiliegenden CD angeboten. Sie enthält darüber hinaus die Anlagen und den Bericht in englischer Sprache.
Kurzfassung auf Englisch: The minimum requirements on the equipment and the operation of road tunnels are specified in the guidelines RABT 2006 and 2004/54/EC. In case of deviations from these requirements, or where a tunnel has special characteristics, a risk analysis shall be carried out to clarify whether additional safety measures and/or supplementary equipment is necessary to ensure a comparable high level of tunnel safety. In order to specify the requirements according to RABT 2006 and 2004/54/EC and to promote a practical use of risk analyses, a quantitative methodology for the assessment of road tunnel safety was developed. For that purpose approximately 1'000 reports of accidents in 80 tunnels have been analysed statistically. The methodology allows a standardized and comparable implementation of safety assessments. For the development of the methodology, experiences from other safety areas were considered and the suitability of different methodical approaches were analysed. Furthermore the current developments and methodical approaches in the context of the implementation of article 13 of 2004/54/EC in different countries were analyzed and relevant findings were included in the development of the methodology. The principles of the methodology rely on a risk-based approach, which is applied successfully in different countries and for different safety areas. The methodology is based on scientific basic principles with respect to a practice oriented implementation and defines a framework within the assessment of the safety of a road tunnel should be done. For the further improvements of the existing guidelines recommendations were proposed, as well as the need for further research, especially concerning the aspects of risk evaluation criteria and the further collection of data. To facilitate searching within the report for the user, it is provided with its appendices once more on the attached CD, which contains in addition an English version of the report.