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Report (Bericht) zugänglich unter
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Entwicklung und Evaluation eines Screening-Tests zur Erfassung der Fahrkompetenz älterer Kraftfahrer (SCREEMO)

Development and evaluation of a screening-test recording older drivers' driving ability

Engin, Tülin ; Kocherscheid, Kristina ; Feldmann, Melanie ; Rudinger, Georg

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Alte Leute , Deutschland , Fahrer , Fahrgeschicklichkeit , Fahrtauglichkeit , Forschungsbericht , Krankheit , Medizinische Untersuchung , Prüfverfahren , Psychologische Untersuchung , Verhalten , Versuch
Freie Schlagwörter (Englisch): Behaviour , Driver , Driving aptitude , Germany , Illness , Medical examination , Old people , Psychological examination , Research report , Skill (road user) , Test , Test method
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialarbeit
Sonstige beteiligte Institution: Zentrum für Evaluation unnd Methoden <Bonn>
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe M: Mensch und Sicherheit
Bandnummer: 210
ISBN: 978-3-86918-042-7
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 06.10.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und der steigenden Motorisierung werden Fragen der Verkehrssicherheit älterer Kraftfahrer zunehmend relevant. Dem Bestreben nach einer möglichst langen aktiven Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr stehen dabei mit dem Alterungsprozess einhergehende Veränderungen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit entgegen, die sich nachteilig auf verkehrsrelevante Kompetenzen beim Führen eines Kraftfahrzeugs auswirken können. Als Orientierungshilfe für die Beurteilung der der psychofunktionalen Leistungsfähigkeit älterer Kraftfahrer wurde im Rahmen des von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) geförderten Forschungsprojekts SCREEMO, ein Screening-Test entwickelt, der möglichst augenscheinvalide und mit geringem Aufwand die Fahrkompetenz älterer Kraftfahrer innerhalb einer ärztlichen Mobilitätsberatung erfasst. Durch die anschauliche Präsentation der Screening-Ergebnisse im Rahmen eines Mobilitätsberatungsgesprächs kann der Screening-Test gleichzeitig als Hilfsmittel dienen, um die Akzeptanz - gegebenenfalls auch in Bezug auf einen Verzicht des Autofahrens – bei den Betroffenen zu erhöhen. Eine solche Vorgehensweise kann zu einem Ausgleich zwischen den Mobilitätswünschen älterer Menschen und möglichen von Ihnen ausgehenden Risiken beitragen und ist den häufig diskutierten obligatorischen altersbezogenen Überprüfungen der Fahreignung vorzuziehen. Auf Grundlage einer Analyse der Fachliteratur sowie wissenschaftlichen Erkenntnissen aus anderen verkehrsbezogenen Projekten (AGILE , NHTSA , FRAME , AEMEÏS , VeBo , PROSA) wurde eine Vorauswahl geeigneter Verfahren zur Erfassung der Fahrkompetenz getroffen und in einem Expertenworkshop zur Diskussion gestellt. Die auf diese Weise erarbeitete vorläufige Konzeption wurde durch eine Befragung von Akteuren des Gegenstandsbereichs einer weiteren Bewertung unterzogen, deren Ergebnisse in einer weiteren Anpassung des Instruments mündeten. Zur Validierung des Screening-Tests wurden die Testergebnisse mit Daten aus einer Fahrverhaltensbeobachtung von 47 älteren Kraftfahrern in Bezug gebracht. Hinweise auf die Augenscheinvalidität des Verfahrens wurden aus den Ergebnissen einer Befragung der Teilnehmer abgeleitet. Durch einen Piloteinsatz des Screening-Tests in vier regionalen Hausarztpraxen konnten Hinweise auf die praktische Bewährung des Verfahrens gewonnen werden. Der entwickelte Screening-Test erwies sich als brauchbares Instrument zur nachvollziehbaren Erfassung der Leistungsfähigkeit älterer Kraftfahrer in den für die Fahrkompetenz relevanten Bereichen der visuellen, motorischen und kognitiven Kompetenzen. Dabei wurden die durch das Verfahren erfassten Kompetenzbereiche von den Teilnehmern durchgängig als für die Fähigkeit zur sicheren Verkehrsteilnahme relevant und auch vollständig beurteilt. Hinsichtlich der Kriteriumsvalidität des Screening-Tests ergaben sich bei der Analyse der Zusammenhänge zwischen Testdaten und den Beobachtungsmaßen einer Fahrverhaltensprobe, eine im Hinblick auf die Anwendungsziele des Screenings
Kurzfassung auf Englisch: Against the background of current demographic changes and the increase in individual motorization older drivers’ road safety is gaining importance. The desire for a lifelong and active participation in road traffic face age-related changes in physical and mental capabilities which may lead to a decrease in older drivers’ driving ability. Within the research study SCREEMO, funded by the Federal Highway Research Institute, a screening-test requiring minimal effort and providing high face validity results was developed which offers an assessment of older drivers' driving ability. The screening should be applied by a doctor as part of a mobility consultation. Owing to the vivid presentation of the results the screening can provide guidance concerning older driver’s road safety and also act as an additional tool to support the acceptance of the age-related change process, which might include the waiver of a person's driving license. This approach may contribute to achieve a balance between the mobility needs of the elderly and potential risks for road safety. This course of action is preferable to the often discussed compulsory examination of an older driver’s ability. Based on academic findings of completed traffic-related projects (AGILE , NHTSA , FRAME , AEMEÏS , VeBo , PROSA) and current research literature, a number of test methods were pre-selected. This pre-selection was presented and discussed at an Expert Workshop. The results led to a draft of the screening which was further evaluated by another survey. Based on these findings the concept was revised. To determine the validity of a screening test, the interrelation between screening results and on-road-driving-performance of 47 elderly drivers was examined. Results from another survey conducted for this purpose provide further evidence about the face validity of the screening instrument. Hints about the practical implementation of a screening-test were derived based on survey results for a pilot-testing study at four local General Practitioner's surgeries. The screening-test proved to be a useful guidance for a cursory and comprehensible assessment of driving-related visual, cognitive and motor abilities. Participants of the study considered the screening-procedure to be relevant and exhaustive for driving-abilities. Results of the analysis of the relationship between screening-results and observational data from a standardized on-road-test lead to a satisfactory prediction of driving performance. Global results of the screening-test were also more appropriate to explain variance within individual performance in the driving task than age itself.