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Optimierung der Fahrerlaubnisprüfung : Ein Reformvorschlag für die theoretische Fahrerlaubnisprüfung

The quality of the driving tests

Bönninger, Jürgen ; Sturzbecher, Dietmar

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Audiovisuell , Benutzung , Deutschland , Fahranfänger , Fahrprüfung , Forschungsbericht , Information , Leistungsfähigkeit (allg) , Optimum , Risiko , Technologie , Unfall , Verminderung
Freie Schlagwörter (Englisch): Accident , Audiovisual , Decrease , Driving test , Efficiency , Germany , Information management , Optimum , Recently qualified driver , Research report , Risk , Technology , Use
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Recht
Sonstige beteiligte Institution: TÜV / DEKRA Arbeitsgemeinschaft Technische Prüfstelle für den Kraftfahrzeugverkehr 21
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe M: Mensch und Sicherheit
Bandnummer: 168
ISBN: 3-86509-294-2
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 05.10.2011
Bemerkung: Zusätzliche beteiligte Körperschaft: Universität Potsdam
Kurzfassung auf Deutsch: Der vorliegende Bericht enthält konzeptionelle Vorschläge, wie es künftig unter Einbeziehung moderner Multimediatechnik bei der theoretischen Fahrerlaubnisprüfung besser gelingen soll, Fahrerlaubnisbewerber ohne ausreichende Befähigung zum Führen von Kraftfahrzeugen zu erkennen. Dafür wurden zunächst der einschlägige prüfungstheoretische Wissensstand aufgearbeitet und Gütekriterien für ein neues Prüfungssystem dargestellt. Weiterhin wurden in einer Reihe von europäischen Ländern Recherchen über Innovationen im Prüfungswesen durchgeführt; diesbezügliche Erfahrungen sind in das vorliegende Prüfungskonzept eingeflossen. Die gegenwärtige Praxis der theoretischen Fahrerlaubnisprüfung erscheint aus heutiger Sicht unter inhaltlichen und methodischen Gesichtspunkten als unbefriedigend. Die Kritik am derzeitigen Prüfungssystem lässt sich auch durch die Verwendung von transponierten computergestützten Versionen der bisherigen Prüfbogen nicht beheben. Deshalb wurden im vorliegenden Prüfungskonzept die Systematik und die Merkmale eines grundsätzlich neuen computergestützten Prüfungssystems dargestellt. Weiterhin wurden die zu erwartenden Prüfungsabläufe sowie die rechtlichen, technischen und organisatorischen Bedingungen für die Einführung dieses Systems einschließlich eines begrenzten Vorlaufprojekts skizziert. Um die wissenschaftliche Reflexion der methodischen Qualität des Prüfungssystems zu sichern, wurden auch Vorschläge für die Evaluation der neuen theoretischen Fahrerlaubnisprüfung entwickelt. Die Einführung des vorgeschlagenen Prüfungskonzepts lässt neben weiteren Vorzügen drei wesentliche Verbesserungen im deutschen Prüfungssystem erwarten: Eine engere Verbindung des Ausbildungsund Prüfungssystems soll die Lernmotivation der Fahrerlaubnisbewerber steigern, eine bessere Visualisierung der Prüfungsaufgaben wird die Ähnlichkeit der Prüfungsanforderungen mit realen Verkehrsanforderungen verbessern, und es wird ermöglicht, nicht nur die Qualität der Prüfungsaufgaben an sich zu analysieren, sondern auch die Vorhersagekraft der Prüfungsergebnisse für die spätere Unfall- und Delinquenzbelastung der Fahranfänger im Straßen-verkehr. Der Bericht enthält neben Vorschlägen zur Optimierung der theoretischen Fahrerlaubnisprüfung auch Anregungen zur ergänzenden Weiterentwicklung der praktischen Fahrerlaubnisprüfung.
Kurzfassung auf Englisch: The draft proposals contained in this report permit driving licence applicants inapt to drive a motor vehicle to be better identified in future when modern multimedia equipment is used in theoretical driving tests. The first steps taken in drawing up the proposals were the determination of the current level of theoretical knowledge required in tests, and the establishment of quality criteria for a new test System. In addition, information an innovations in test procedures was gathered in a number of European countries; the knowledge thereby gained was included in the concept. Nowadays, the theoretical driving tests as currently practised must be considered unsatisfactory both in terms of contents and methods. Even the fact that converted computer-assisted versions of the former test questionnaires are used, cannot prevent the current test system from being wide open to criticism. For this reason, the test concept presented describes the systematics and characteristics of a fundamentally new, computerassisted test system. Also outlined are the test procedures to be expected and the legal, technical and organisational conditions for introducing this System and carrying out a limited run-up project. In order to ensure that the methodical quality of the test system is assessed also under scientific aspects, proposals were worked out for an evaluation of the new theoretical driving test. Among other advantages, the implementation of the proposed test concept would result in three essential improvements in the German test system: The closer link-up of the training and test system will increase the learning motivation of the applicants, the better visualisation of the test questions will facilitate comparison of the test requirements with realistic traffic situations, and it will not only be possible to analyse the quality of the test questions per se but also to assess the prediction power of test results as regards the future accident and delinquency susceptibility of the beginners in road traffic. Apart from proposals for the optimisation of theoretical driving tests, the report also contains recommendations for the improvement of practical driving tests.