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Proceedings (Komplette Ausgabe einer Konferenz etc.) zugänglich unter
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Vergangenheit und Zukunft der deutschen Straßenverwaltung : Referate eines Forschungsseminars des Arbeitskreises "Straßenrecht" am 22./23. September 2008 in Bonn

The past and future of German road management

Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Durner, Wolfgang

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Arbeitsgruppe , Autobahn , Deutschland , Fernverkehrsstraße , Gemeindeverwaltung , Geschichte , Konferenz , Öffentlich Private Partnerschaft , Planung , Staat (Regierung) , Straßenbau , Straßennetz , Straßenverkehrsrecht , Unterhaltung , Verkehrsinfrastruktur , Verwaltung
Freie Schlagwörter (Englisch): Administration , Conference , Government (national) , Freeway , Germany , History , Local authority , Main road , Maintenance , Planning , Public private partnership , Road construction , Road network , Road , Traffic regulations , Transport network , Working group
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 10 Wirtschaft und Verwaltung
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Recht
Sonstige beteiligte Institution: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen / Arbeitskreis Straßenrecht
Dokumentart: Proceedings (Komplette Ausgabe einer Konferenz etc.)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe S: Straßenbau
Bandnummer: 56
ISBN: 978-3-86509-941-9
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 04.10.2011
Kurzfassung auf Deutsch: U. STEINER beschreibt in seinem Einführungsvortrag die Geschichte und das Wirken des Arbeitskreises "Straßenrecht" seit seiner Gründung 1958. Der Beitrag blickt zurück auf die wissenschaftlichen Persönlichkeiten, die die Arbeit dieses Gremiums prägten, und auf die Themengeschichte, die sich in ihrer Vielfalt einer detaillierten Darstellung entzieht. Neue rechtliche und gesetzliche Entwicklungen beschäftigten den Ausschuss seit jeher. Die deutsche Einheit mit ihren Umwälzungen für den Bau der öffentlichen Infrastruktur und damit der Straßen setzte deutliche Akzente für die Tätigkeiten des Arbeitskreises. Resümierend stellt STEINER mit "erlaubter Unbescheidenheit" fest, dass sich der Ausschuss um das deutsche Straßenrecht verdient gemacht hat und aufgefordert ist, sein Engagement fortzusetzen. T. TEGTBAUER berichtet über Vergangenheit und Zukunft der Straßenbauverwaltung unter Berücksichtigung so bestimmender Faktoren wie Finanzmittelausstattung, nationale und globale Verkehrsentwicklung sowie Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans und des Erhaltungszustandes des Bundesfernstraßennetzes. Anschaulich werden diese Schwerpunkte grafisch dargestellt. Anhand der vier Bausteine -Masterplan Güterverkehr und Logistik, - Public Private Partnership, - Neukonzeption des Bundesstraßennetzes und –Managementoptimierung wirft die Autorin einen Blick in die Zukunft der Straßenbauverwaltung. D. DRESCHER behandelt das Problemfeld der Kommunalisierung der Straßenbauverwaltung unter Wahrung der Länderinteressen. Die Verlagerung von Aufgaben der Länder auf die Kommunen entspricht einer Tendenz, die den Erfordernissen an eine effektive und moderne Verwaltung gerecht werden will und zugleich einer zielgerichteten und sparsamen Mittelverwendung dienen soll. Die Interessen der Länder bei einer Kommunalisierung von Aufgaben der Straßenbauverwaltung haben dabei vor allem die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und der haushaltsrechtlichen Vorgaben sowie die Gewährleistung einer gleichbleibenden Qualität der Aufgabenerfüllung im Blick. Die Autorin zeigt die Ziele der Kommunalisierung auf und stellt sie anhand des Beispiels des Freistaates Sachsen dar. H.J. KLOFAT, Geschäftsführer der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH, stellt die Rolle der DEGES in der deutschen Straßenverwaltung dar. Nach einem kurzen Blick in die Geschichte der Gesellschaft seit ihrer Gründung im Jahre 1991 definiert der Autor anhand von Grafiken die Ziele der Gesellschaft und präsentiert bisher Erreichtes. Der Weg der Aufgabenerfüllung von der Planung bis zum fertigen Produkt "Straße" wird ebenso dargestellt wie die darauf ausgerichteten Konzepte. Zu den technischen Kernpotenzialen zählen unter anderem die auf die jeweiligen Ziele zugeschnittenen Planungs- und Realisierungskompetenzen sowie ein hohes Innovationsvermögen im Ingenieurbau. Anhand beispielhaft dargestellter struktureller Potenziale und der Entwicklung von Perspektiven wirft der Autor einen Blick in die Zukunft der Gesellschaft und diskutiert ihre künftigen Aufgaben als Dienstleister der öffentlichen Auftraggeber.
Kurzfassung auf Englisch: In his introductory lecture, U. STEINER describes the history and work carried out by the "Road Legislation" committee since its establishment in 1958. This article deals with the scientists who have contributed towards the achievements of the committee and with the history of the subject itself, which is too varied to describe in detail here. The committee has been dealing with new legal developments since its inception. German reunification and its implications for the construction of public infrastructure and thus roads have given strong direction to the work of the committee. In summary, STEINER found - with "justified pride" - that the committee has made a clear contribution to German road legislation and calls upon it to continue its activities. T. TEGTBAUER reports about the past and future of road construction management, taking into account determining factors such as financing, national and global traffic development, the implementation of the federal traffic plans and the maintenance of the federal highway network. These aspects are graphically displayed in a descriptive way. On the basis of four building blocks: - A master plan for goods traffic and logistics, - Public private partnership, - New design of the federal road network , and - Management optimization the author provides an overview of the future of road construction management. D. DRESCHER deals with the problem of the municipalisation of road construction management, while protecting the interests of the states. The shift of responsibilities from the states to the municipalities corresponds to a trend that takes the requirements for effective and modern management into account, while at the same time ensuring the targeted and effective use of resources. The interest of the states in the municipalisation of road construction management tasks can be mainly summed up as the maintenance of regulations and the specifications of the budget, as well as an assurance of continuous quality in the execution of tasks. The author defines the goals of municipalisation, using the Free State of Saxony as an example. H.J. KLOFAT, executive director of DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH presents the role played by DEGES in German road management. After giving a brief overview of the history of the company since its inception in 1991, the author makes use of diagrams to define the aims of the company and to present its achievements to date. Task execution, from planning to the finished product known as a "road", is explained, as are the concepts orientated towards this goal. Its planning and execution capacity, which has been customised to meet the various goals, as well as its excellent and innovative engineering concepts, are among the company's technical core skills. Examples of the structural potential and the development of perspectives are presented by the author, who takes a look at the future of the company and discusses its future role as a service provider to the public authorities.