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Report (Bericht) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2011/217/


Fahrerlaubnisbesitz in Deutschland

Driving license ownership in Germany

Kalinowska, Dominika ; Kloas, Jutta ; Kuhfeld, Hartmut

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Alter , Bestand , Deutschland , Forschungsbericht , Frau , Führerschein , Klassifizierung , Mann , Statistik
Freie Schlagwörter (Englisch): Age , Classification , Driving license , Germany , Man , Number , Research report , Statistics , Woman
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 81 Unfallstatistik
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Öffentliche Verwaltung
Sonstige beteiligte Institution: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung <Berlin>
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe M: Mensch und Sicherheit
Bandnummer: 187
ISBN: 978-3-86509-698-2
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 04.10.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Seit dem 1. Januar 1999 werden in Deutschland im Zentralen Fahrerlaubnisregister (ZFER) sämtliche erteilten Fahrerlaubnisse gespeichert. Informationen zum Fahrerlaubnisbestand bietet das ZFER aber nur begrenzt, denn der Wegfall von Fahrerlaubnissen durch Tod oder Wanderung kann nicht abgebildet werden. Außerdem fehlt ein Großteil der Alt-Fahrerlaubnisse. Aufgabe des Projektes war es daher, ein Verfahren zur jährlichen Fortschreibung einer Statistik zum Fahrerlaubnisbesitz für Deutschland zu entwickeln und für die Jahre 2002, 2003 und 2004 zu implementieren. Betrachtet werden neun nach Fahrzeugkategorien zusammengefasste Klassen (B/BE, C1/C1E,C/CE, D1/D1E/D/DE, A/A1 M, L, S (erst ab Fortschreibungsjahr 2005) und T. Der Anfangsbestand jeder Klasse für das Jahr 2002 wurde auf Basis der Ergebnisse empirischer Erhebungen und Informationen aus dem ZFER und unter Berücksichtigung geltender Übergangregelungen für Alt-Fahrerlaubnisse bestimmt. Die jährliche Fortschreibung in jeder Klasse geschieht in einem nach Geschlecht und Altersjahren differenzierten Bevölkerungskohortenmodell. Sie folgt dem konzeptionellen Grundgedanken, dass der Bestand zum Ende eines Jahres sich aus dem Bestand zum Ende des Vorjahres zuzüglich der Zugänge (Neuerteilungen, Zuwanderungen) und abzüglich der Abgänge (Todesfälle, Fortzüge) ergibt. In Abhängigkeit von den Regelungen jeder Fahrerlaubnisklasse (zum Beispiel Befristung der Geltungsdauer, Bestandsschutz für Alt-Fahrerlaubnisse) wurde die Konzeption entsprechend differenziert und angepasst. Das Ergebnis ist eine nach Alter, Geschlecht und Fahrerlaubnisklassen differenzierte Statistik, die die Zahl der Berechtigungen zum Führen eines Fahrzeugs ausweist, unabhängig davon in welchem Umfang von diesen Berechtigungen Gebrauch gemacht wird. Der vorliegende Bericht ist eine gekürzte Fassung des Forschungsberichtes. Während in letzterem die einzelnen Schritte der Erstellung der Fahrerlaubnisstatistik ausführlich und nachvollziehbar dargestellt sind, ist das Ziel des vorliegenden Berichtes eine ergebnisorientierte Darstellung der Fahrerlaubnisstatistik und ihrer Komponenten. Der ausführliche Bericht einschließlich eines gesonderten Tabellenanhangs liegen bei der Bundesanstalt für Straßenwesen vor.
Kurzfassung auf Englisch: Since 1st of January 1999 all driving licences issued in Germany are recorded in the Central Driving Licence Register (Zentrales Fahrerlaubnisregister, ZFER). However, the ZFER provides a limited coverage of information. For instance, loss of driving licences due to migration or death of the licence holder are not taken into account. Furthermore, most of the formerly issued driving licences are missing in the register. Therefore, the objective of the project was to develop a method for the annual estimation of the number of holders in each class: B/BE, C1/C1E,C/CE, D1/D1E/D/DE, A/A1 M, L, S (first in the extrapolation year 2005) and T. The method developed was applied for the years 2002, 2003 and 2004. The number of driving licences for the base year 2002 was estimated on empirical results from survey data as well as using additional information provided by the ZEFR. Interim regulations for the old licences were taken into account. The annual update for each of the driving licence classes is carried out based on a population model which is differentiated by gender and age. The conceptual idea underlying the model is that the stock of all driving licences at the end of the year results from the driving licence stock at the end of the previous year plus the increase (newly issued driving licences, immigrations) and minus the loss (deaths and emigrations). The concept has been differentiated and adapted to correspond with specific regulations concerning each of the driving licence classes (for example limitations as to the period of validity, persistence of formerly issued driving licences). The result of the estimation is a statistical data base containing all existing driving licences of each licence class, differentiated by age and gender of the licence holder.