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InBuch (Kapitel / Teil einer Monographie) zugänglich unter
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Suchtmittel im Straßenverkehr 2014 – Zahlen und Fakten

Albrecht, Martina ; Langner, Stefanie

Originalveröffentlichung: (2017) DHS Jahrbuch Sucht 2017, S. 148-160

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Alter , Blutalkoholgehalt , Deutschland , Droge , Fahrer , Frau , Gesetzesdurchführung , Mann , Statistik , Straßenverkehrsrecht , Tödlicher Unfall , Trunkenheit , Unfall , Unfallhäufigkeit , Ursache
Freie Schlagwörter (Englisch): Accident , Accident rate , Age , Cause , Driver , Drugs , Drunkenness , Enforcement (law) , Fatality , Germany , Man , Statistics , Traffic regulations , Woman
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 80 Unfallforschung
Institut: Abteilung Verhalten und Sicherheit im Verkehr
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialarbeit
Dokumentart: InBuch (Kapitel / Teil einer Monographie)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum: 17.09.2018
Kurzfassung auf Deutsch: Von 2006 bis 2015 hat die Zahl der bei Unfällen mit Personenschäden Beteiligten unter Alkoholeinfluss um 36 % abgenommen. Im gleichen Umfang (36%) hat sich auch die Anzahl der Alkoholunfälle mit Personenschaden reduziert. Nach wie vor tritt bei Pkw-Fahrern Alkohol als Unfallursache am häufigsten in der Altersgruppe der 21- bis 24-jährigen Männer auf, gefolgt von den Gruppen der männlichen 25- bis 34-jährigen Fahrer und der 18- bis 20-Jährigen. Die Anzahl der an Unfällen mit Personenschaden beteiligten alkoholisierten männlichen Pkw-Fahrer fällt etwa 6-mal so hoch aus wie die der weiblichen. Alkoholunfälle mit Personenschaden ereignen sich am häufigsten in den Abend- und frühen Morgenstunden und insbesondere in den Wochenendnächten. Unter den Verursachern dieser nächtlichen Freizeitunfälle sind junge Erwachsene überproportional häufig vertreten. Seit 2001 gilt in Deutschland eine 0,5-Promille-Grenze für Kraftfahrer. Im Jahr 2005 wurde eine Null-Promille-Grenze für Gefahrguttransporte eingeführt. Im August 2007 ist das Alkoholverbot für Fahranfänger in Kraft getreten. Dieses gilt für alle jungen Fahrer unter 21 Jahren sowie für Fahranfänger, die sich noch in der zweijährigen Probezeit befinden, unabhängig von ihrem Alter. Die Gefährdung der Verkehrssicherheit durch drogenbeeinflusste Kraftfahrer hat seit den 90er Jahren an Bedeutung gewonnen. Daher wurden verschiedene gesetzliche Neuregelungen eingeführt. Hierzu zählt insbesondere die Einführung eines Ordnungswidrigkeitentatbestands für das Fahren unter dem Einfluss bestimmter psychoaktiver Substanzen im Jahr 1998. Weiterhin wurden Ausbildungsmaßnahmen für die Polizei zur besseren Erkennung einer Drogenwirkung bei Kraftfahrern erarbeitet und in die Praxis umgesetzt. Vor diesem Hintergrund ist die Dokumentation der Unfallursache "andere berauschende Mittel" deutlich angestiegen, liegt aber immer noch um ein Vielfaches niedriger als die der Unfallursache Alkohol.
Kurzfassung auf Englisch: Between 2006 and 2015 the number of persons involved in alcohol related road traffic accidents with personal injury decreased by 36 %. At about the same extent (36 %) the number of accidents under the influence of alcohol decreased. Car accidents due to alcohol still most often occur within the age group of 21 - 24-year-old male drivers, followed with a distance by the age group of 25 - 34-year-old drivers and the age group of 18 - 20-year-olds. The number of accidents with personal injury caused by alcoholised male car drivers is about 6-times higher than those caused by alcoholised female car drivers. Accidents under the influence of alcohol with personal injury happen most often during the evening and early morning hours, especially during weekend nights. Among the responsible parties of these "leisure-time accidents" at night, young adults occur disproportionately. The risk to traffic safety presented by drivers who are under the influence of drugs has increased since the 90s. For this reason a training programme for the police was started to improve recognition of the effects of drugs on drivers. In 1998 and 1999 new legislative regulations came into force. Against this background there has been an increase in the documentation regarding "other intoxicating substances" as the cause of accidents, even though the numbers are still much lower than the accidents under the influence of alcohol.