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Buch (Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2017/1881/


Unterstützung der Bauwerksprüfung durch innovative digitale Bildauswertung – Pilotstudie

Support for bridge inspections from innovative digital image evaluation – a pilot study

Sperber, Martin ; Gößmann, Rainer ; Reget, Corinna ; Müller, Jörg ; Nolden, Jürgen ; Köhler, Ralf ; Kremkau, Lukas

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (9.184 KB) (Bericht, barrierefrei)

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Bauwerk , Brücke , Digitale Bildverarbeitung , Fernsteuerung , Luftfahrzeug , Roboter , Technische Überwachung (allg) , Versuch , Zustandsbewertung
Freie Schlagwörter (Englisch): Aircraft , Bridge , Condition survey , Engineering structure , Image processing , Remote control , Robot , Surveillance , Test
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 61 Unterhaltung und Instandsetzung
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Sonstige beteiligte Institution: TÜV Rheinland Group
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe B: Brücken- und Ingenieurbau
Bandnummer: 139
ISBN: 978-3-95606-339-8
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum: 07.12.2017
Bemerkung: Außerdem beteiligt: Spectair, Meerbusch
Kurzfassung auf Deutsch: Ziel des Forschungsprojektes ist es, die handnahe Bauwerksprüfung gemäß DIN 1076 durch innovative, bildgebende Verfahren zu ergänzen und zu optimieren. Unbemannte Fluggeräte bzw. UAS (Unmanned Aerial System) bieten vielfältige Möglichkeiten zur Bilderfassung und können als unterstützendes, technisches Hilfsmittel in der Brückenprüfung zum Einsatz kommen. Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurden drei Brücken mithilfe von UAS beflogen. Es handelte sich dabei um die folgenden Bauwerke: das Schildescher Viadukt in Bielefeld, die Talbrücke Nuttlar sowie die Europabrücke in Koblenz. Diese drei Brücken weisen unterschiedliche Charakteristika bezüglich Bauart, Oberfläche und Baujahr auf. Durch den Einsatz von UAS konnten Schäden an den genannten Brücken identifiziert werden. In diesem Zusammenhang konnten die von einem Brückenprüfer zuvor getroffenen Vorabeinschätzungen bezüglich der zu identifizierenden Schäden bestätigt bzw. übertroffen werden. Insbesondere die Möglichkeit zur Befliegung schwer zugänglicher Stellen durch den Einsatz von UAS sowie Zeitersparnis während einer Prüfung, macht diese Technologie für die Brückenprüfung interessant. Durch die gezielte Anwendung der UAS Technologie wird eine Reduzierung der Nutzungseinschränkung des Bauwerks verbunden mit einer Qualitätssteigerung der Ergebnisse erreicht. Dies gilt nicht nur für die klassische Brückenprüfung gemäß DIN 1076 sondern auch für Sonderprüfungen aufgrund von außergewöhnlichen Ereignissen wie z.B. Hochwasser oder Unfall.
Kurzfassung auf Englisch: This research project aims to amend and optimize proximity inspections of structures in accordance with standard DIN 1076 by innovative imaging methods. Unmanned Aerial Systems (UAS) provide a range of possibilities of photo recording and may thus be used as an auxiliary in bridge inspections. As part of this research project, flights were operated to three bridges. These were the Schildescher Viadukt in Bielefeld, the Talbrücke Nuttlar and the Europabrücke in Koblenz. These three bridges are characterized by differences in design, surface and year of construction. The use of UAS allowed identifying damage to the bridges in question. The preliminary estimate made by a bridge inspector regarding damage to be identified was thus confirmed or even exceeded. Given the possibility to operate flights to areas which are not easily accessible as well as time savings during testing offered by the use of UAS, this technology seems attractive for inspections of bridges. The targeted use of UAS will result in reduced service failures and an increase in the quality of results. This does not only apply to traditional bridge inspections in terms of DIN 1076 but also to extraordinary inspection following exceptional events such as floods or accidents.