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Report (Bericht) zugänglich unter
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Pilotanwendung der Empfehlungen für die Sicherheitsanalyse von Straßennetzen (ESN)

Pilot application of the recommendations for the safety analysis of road networks (RSN

Weinert, Roland ; Vengels, Silke

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Analyse (math) , Berechnung , Bewertung , Deutschland , Fernverkehrsstraße , Forschungsbericht , Geographisches Informationssystem , Gestaltung , Länge , Rechenprogramm , Richtlinien , Risiko , Sicherheit , Straße , Straßennetz , Unfall , Unfallhäufigkeit , Verfahren
Freie Schlagwörter (Englisch): Accident , Accident rate , Analysis (math) , Calculation , Evaluation , Geographic information system , Germany , Highway , Layout , Length , Main road , Method , Research report , Risk , Road network , Road , Safety , Specifications
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 82 Unfall und Verkehrsinfrastruktur
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialarbeit
Sonstige beteiligte Institution: Brilon-Bondzio-Weiser Ingenieurgesellschaft für Verkehrswesen <Bochum>
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe V: Verkehrstechnik
Bandnummer: 171
ISBN: 978-3-86509-823-8
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 30.09.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Die Erkennung von Sicherheitsdefiziten im Straßennetz erfolgt zurzeit im Wesentlichen im Rahmen der örtlichen Unfalluntersuchungen. Dabei werden überwiegend punktuelle Unfallhäufungen identifiziert und analysiert. Für die Analyse von Straßennetzen wurden mit den "Empfehlungen für die Sicherheitsanalyse von Straßennetzen (ESN)" Verfahren vorgestellt, die für eine netzweite Analyse von Straßen geeignet sind und die Identifikation von Sicherheitsdefiziten in einem größeren Maßstab ermöglichen. Im Rahmen des vorliegenden Projektes wurde eine pilothafte Anwendung der Verfahren nach ESN für das Straßennetz des überörtlichen Verkehrs in Rheinland-Pfalz vorgenommen. Der Fokus der Untersuchung lag auf der Frage, ob und in welchem Umfang mit einer weitestgehend automatisierten Vorgehensweise sowie unter Verwendung der digital verfügbaren Daten eine sinnvolle Anwendung der ESN möglich ist. Die in den Straßendatenbanken geführten Abschnitte erweisen sich jedoch für die Zielsetzung der ESN als zu feingliedrig. Daher wurden vertiefende Untersuchungen zur Abschnittsbildung durchgeführt. Dabei wurden fünf Varianten der Abschnittsbildung betrachtet. Ergänzend zur Abschnittsbildung nach ESN mit mindestens 4 U(SP) pro Abschnitt wurde zusätzlich die zeitliche und räumliche Verteilung der U(P) untersucht. Bei ihrer Verwendung sind insgesamt stabilere Ergebnisse zu erwarten. Der Vergleich der sicherheitspotenziale bei einer Abschnittsbildung nach Netzstruktur mit den Unfallkostenraten von Unfallhäufungslinien zeigt in vielen Fällen Überschneidungen. aufgrund der stabileren Ergebnisse eines längeren Untersuchungszeitraums (1999 bis 2004) wird eine Verlängerung des von den ESN vorgesehenen Untersuchungszeitraums empfohlen. Es ist festzuhalten, dass die ESN-Verfahren eine Vorauswahl von auffälligen Streckenabschnitten liefern, deren Verbesserung zu einer deutlichen Steigerung der Verkehrssicherheit führen könnte. Inwiefern die ermittelten Sicherheitspotenziale tatsächlich durch geeignete Maßnahmen ausgeschöpft werden können, muss durch eine Detailanalyse geprüft werden.
Kurzfassung auf Englisch: Safety deficits in the road network are currently mainly being detected during local accident investigations. These mostly take the form of identifying points at which multiple accidents have occurred. The "Recommendations for the safety analysis of road networks (RSN)" have introduced a method for the analysis of road networks that is suitable for a network-wide road analysis and the identification of safety deficits on a larger scale. Within the framework of this project, a pilot application of the method according to the RSN was carried out on regional traffic on the road network of Rhineland Palatinate. The focus of the investigation was the question whether a more or less automated procedure can be used to apply the RSN in a meaningful way. The sections recorded in the road databases have, however, turned out to be too detailed for the purposes of the RSN. More in-depth investigations were thus carried out to define the sections to be used. Five variants of section definition were considered. In addition to the section definition in accordance with the RSN, id est at least 4 A(DI) per section, the distribution of A(I)s in time and space was also investigated. The use of this method is expected to result in more stable overall results. A comparison of the safety potentials during section definition according to the network structure, including the accident cost rates of accident clusters, shows many overlaps. Due to the more stable results yielded by a longer investigation period (1999 to 2004), an extension of the investigation period proposed by the RSN is recommended. It must be noted that the RSN method provides a preselection of conspicuous road sections, the improvement of which could lead to a clear increase in traffic safety. The extent to which the safety potential determined can actually be tapped by taking appropriate measures must be checked by carrying out a detailed analysis.