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Buch (Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2017/1818/


Werkzeuge zur Durchführung von Bestandsaudits und thematischen Sonderuntersuchungen

Checklists for road safety audits of existing roads and special road safety inspections

Bark, Andreas ; Kutschera, René ; Resnikow, Katerina ; Follmann, Jürgen ; Biederbick, Marcell

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (15.050 KB) (Anhang) Dokument 2.pdf (10.200 KB) (Bericht, barrierefrei)

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Deutschland , Forschungsbericht , Instandsetzung , Sicherheit , Störfalldetektion , Störfallmanagement , Unterhaltung , Verkehrsinfrastruktur , Zustandsbewertung
Freie Schlagwörter (Englisch): Condition survey , Germany , Incident detection , Incident management , Maintenance , Repair , Research report , Safety , Transport infrastructure
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 50 Bauarbeiten
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Sonstige beteiligte Institution: Technische Hochschule Mittelhessen. Fachgebiet Straßenwesen und Vermessung
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe V: Verkehrstechnik
Bandnummer: 287
ISBN: 978-3-95606-323-7
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum: 31.08.2017
Bemerkung: Außerdem beteiligt: Hochschule Darmstadt, Fachgebiet Verkehrswesen
Kurzfassung auf Deutsch: Die Richtlinie 2008/96/EG der EU zum Straßenverkehrsinfrastruktur-Sicherheitsmanagement wurde im Dezember 2010 in nationales Recht überführt. Sie sieht Sicherheitsaudits für Infrastrukturprojekte, Sicherheitseinstufung und Sicherheitsmanagement des in Betrieb befindlichen Straßennetzes sowie regelmäßige Sicherheitsinspektionen vor. Während mit den Empfehlungen für das Sicherheitsaudit von Straßen seit 2002 ein bewährtes formalisiertes Verfahren zur Beurteilung der Sicherheitsbelange geplanter Straßen zur Verfügung steht, besteht insbesondere Bedarf an einem geeigneten Verfahren zur Detektion von Sicherheitsdefiziten im Bestand. Dies verdeutlichte die Grundlagenanalyse. Durch Befragungen, Erfahrungsaustausche und erste Pre-Tests mit Straßenmeistereien und Verkehrsbehörden zeigten sich in der Verfahrensanalyse Stärken und Schwächen der bestehenden Verfahren. Die Streckenkontrolle baut dabei auf wesentlich zuverlässigeren und stabileren Strukturen auf als die Verkehrsschau. Abgeleitet wurden hieraus Verbesserungsbedarf für die bestehenden Verfahren sowie Grundlagen und Ansätze für ergänzende Sicherheitsüberprüfungen. Mit der erweiterten Streckenkontrolle als flächendeckende Inspektion für ausgewählte Themenschwerpunkte und dem anlassbezogen Bestandsaudit als ganzheitliches Verfahren wurden zwei unterschiedliche Ansätze entwickelt. Geeignete Werkzeuge wie Defizitlisten, Schulungsprogramme und Anweisungen für die Anwender wurden aufgebaut und anhand von Pilotanwendung und Expertengesprächen abgestimmt. In der erweiterten Streckenkontrolle wurden etwa 1.840 km Strassennetz durch die Streckenwarte inspiziert. Es zeigte sich, dass der Strassenbetriebsdienst über einen großen Erfahrungsschatz hinsichtlich der Straßeninfrastruktur und Straßenausstattung verfügt und grundsätzlich in der Lage war, sicherheitsrelevante Defizite aus dem planerischen Bereich zu benennen. Die meisten Defizite wurden allerdings bei Hindernissen im Seitenraum und Fahrzeug-Rückhaltesystemen festgestellt. Die Durchführung von exemplarischen Bestandsaudits auf sechs Strecken brachten wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf die Ausgestaltung des Verfahrens. Wie bei der erweiterten Streckenkontrolle zeigte sich, dass die methodische Vorgehensweise und die entwickelten Werkzeuge von Grund auf funktionieren und lediglich kleinerer Anpassungen bedürfen.
Kurzfassung auf Englisch: The EU directive 2008/96/EG regarding highway infrastructure and safety management was implemented into national law in December, 2010. It makes provisions for safety audits, infrastructure projects, safety ratings, and safety management of the existing highway system, as well as regular safety inspections. Based on the 2002 recommendation for a highway safety audit, which made available an approved formal procedure for evaluating safety issues involving planned roads, there exists a particular need for an appropriate procedure for the preventative detection of safety deficits. This makes the basic analysis clear. The use of surveys, experience exchanges, and first pre-tests with road maintenance depots and highway administrations in a procedural analysis showed the strengths and weaknesses of the current procedure. The process of road inspection draws on a significantly reliable and stable structure. Derived from this is the need for improvement of the current procedure, as well as fundamentals and approaches for supplementary safety examinations. Using the expanded road inspection process as a model for a comprehensive inspection, and selected key topics and the particular inventory audit as a model for a comprehensive procedure, two different approaches were developed. Appropriate tools, such as deficit lists, training programs, and instructions for users, were created, and, on the basis of pilot applications and discussions with experts, coordinated. In the expanded road inspection, approximately 1,840 kilometers of highways were examined by highway inspectors. This showed that the road maintenance service had a large body of experience with regard to road infrastructure and road equipment at their disposal, and were in a position to identify safety-related planning deficits. Most of these deficits were determined to be obstacles in required side-spaces and vehicle restraint systems. The conduction of exemplary inventory audits of six stretches of highway provided important findings in regard to the design of the procedure Since the expanded road inspection showed that the methodical approach and the tools that had been developed basically functioned, only slight adjustments were needed.