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Buch (Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2016/1760/


Nachhaltige und effiziente Sanierung von Schlaglöchern

Sustainable and efficient repair of potholes

Thienert, Christian ; Beckedahl, Hartmut Johannes ; Koppers, Stefan ; Paffrath, Tobias ; Nafe, Christian

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (53.753 KB) (Bericht, barrierefrei)

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Arbeitsbedingungen , Baustoff , Dauerhaftigkeit , Deutschland , Einbau , Forschungsbericht , Instandsetzung , Kosten , Nutzwertanalyse , Schlagloch , Verfahren , Wirksamkeitsuntersuchung , Witterung
Freie Schlagwörter (Englisch): Cost , Durability , Germany , Impact study , Laying , Material (constr) , Method , Pothole , Repair , Research report , Value analysis , Weather , Working conditions
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 61 Unterhaltung und Instandsetzung
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 52 Bau von Oberbauten und Decken
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Sonstige beteiligte Institution: Studiengesellschaft für Tunnel und Verkehrsanlagen
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe S: Straßenbau
Bandnummer: 104
ISBN: 978-3-95606-276-6
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 23.12.2016
Bemerkung: Außerdem beteiligt: Bergische Universität Wuppertal, Fachbegiet Straßenentwurf und Straßenbau, Bergisches Straßenbaulabor (BESTLAB)
Kurzfassung auf Deutsch: Im vorliegenden Projekt wurden in der Praxis verbreitete Materialien zur Schlaglochsanierung hinsichtlich ihrer Haltbarkeit untersucht. Zunächst erfolgte eine Online-Befragung von Straßenbaulastträgern, um sowohl die Art der zum Einsatz kommenden Materialien als auch deren Einbaubedingungen umfassend zu ermitteln. Erwartungsgemäß zeigte sich, dass Kaltasphalte am weitesten verbreitet sind. Die Online-Befragungsergebnisse begründeten die Vorauswahl der Materialien, die sowohl im Labor als auch im Rahmen von Großversuchen (Rundlaufanlage) geprüft wurden. Dabei handelte es sich um diverse nicht-reaktive und reaktive Kaltasphalte, Heißasphalte sowie Sonderasphalte. Um entsprechende vergleichende Untersuchungen reproduzierbar durchführen zu können, musste zunächst ein Verfahren zur Erstellung von Musterschlaglöchern entwickelt werden. Diesbezüglich erwies sich ein Substitutionsverfahren als das am besten geeignete, bei dem ein Ersatzkörper in die Deckschicht eingebaut und gezogen wird. Die Großversuche zeigten auf, dass die Standfestigkeit der untersuchten Sanierungsmaterialien auf Grundlage des Kriteriums der Gesamtverformung stark voneinander abweichen. Während der Überrollung mit gleichzeitiger Beregnung wurden im Gegensatz zu Frost und Tauen erhebliche Schädigungen festgestellt. Ein Vergleich der Großversuche mit Laborversuchen zeigte, dass mittels modifizierten Spurbildungsversuchs die beste Korrelation verzeichnet werden kann. Ob mit einer Vergleichmäßigung der Versuchsrandbedingungen eine zufriedenstellende Übertragbarkeit möglich ist, müssen weitergehende Untersuchungen zeigen. Zusammenfassend konnte festgestellt werden, dass sich Heißasphalte als Materialien mit besonders guter Haltbarkeit erwiesen haben und sich bei Kaltasphalten die generelle Tendenz gezeigt hat, dass reaktive Kaltasphalte haltbarer sind als nicht-reaktive. Jedoch ist zu betonen, dass es sowohl gut haltbare nicht-reaktive Materialien gibt als auch schlecht haltbare reaktive Materialien.
Kurzfassung auf Englisch: This project researched the durability of the materials commonly used to repair potholes in practice. To begin with, an online survey was conducted of the bodies responsible for building and maintaining roads with a view to gaining a full insight into the types of materials used and the conditions for their implementation. As expected, cold-mix asphalt turned out to be the most common material. Based on the results of the online survey, an initial selection was made of materials to undergo laboratory assessments and extensive practical tests on a circular test track. The chosen materials were various different reactive and non-reactive cold-mix, hot-mix and special asphalts. A process for producing potholes had to be developed before testing could begin, in order to ensure that the comparative tests could be reproduced. The most suitable means of creating potholes was a substitution process which involved incorporating a substitute material into the surface layer and then removing it. The extensive battery of practical tests revealed that the repair materials' resistance varied greatly in terms of overall deformation. Considerable damage was observed during the "excessive moisture" test cycle, as opposed to the "freezing and thawing" test cycle. Comparing the practical tests with the laboratory tests showed that the best correlation could be achieved by using a modified version of the wheel tracking test, though on the whole, the results of the laboratory and practical tests do not yet correspond to a satisfactory extent. In summary, hot-mix asphalts turned out to be especially durable. Where cold-mix asphalts are concerned, reactive asphalts tended to perform better than non-reactive ones. However, it is worth noting that highly durable non-reactive materials do exist, as do non-durable reactive materials.