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Buch (Monographie) zugänglich unter
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Opiathaltige Schmerzmittel und Verkehrssicherheit

Analgesics containing opiate and traffic safety

Lakemeyer, Margot

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Arzneimittel , Australien , Dänemark , Deutschland , Fahrtauglichkeit , Fahrzeugführung , Finnland , Forschungsbericht , Frankreich , Gesetzgebung , Italien , Kanada , Medizinische Gesichtspunkte , Österreich , Schweiz , Vereinigtes Königreich
Freie Schlagwörter (Englisch): Australia , Austria , Canada , Denmark , Driving (veh) , Driving aptitude , Finland , France , Germany , Italy , Legislation , Medical aspects , Medication , Research report , Switzerland , United Kingdom
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Institut: Abteilung Verhalten und Sicherheit im Verkehr
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe M: Mensch und Sicherheit
Bandnummer: 86
ISBN: 3-89701-099-2
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1998
Publikationsdatum: 28.11.2016
Kurzfassung auf Deutsch: Weitgehend besteht Einigkeit darüber, dass die Einnahme von Drogen mit Fahrtüchtigkeit nicht vereinbar ist. Ob dies auch auf Personen zutrifft, die Opioide unter strenger ärztlicher Kontrolle einnehmen - wie beispielsweise Schmerzpatienten - ist umstritten. Diese Fragestellung gewinnt an Bedeutung vor dem Hintergrund der geplanten Gesetzesänderung des § 24 a StVG, wonach Fahren unter dem Einfluss von Morphin, Heroin, Kokain und Cannabis einen Ordnungswidrigkeitentatbestand darstellt. Um eine generelle Bußgeldbewehrung für therapeutisch genutzte Arzneimittel zu vermeiden, wurde eine Ausnahmeregelung in den Gesetzesentwurf aufgenommen. Die nachfolgende Pilotstudie unternimmt den Versuch einer differenzierten Betrachtung opioidpflichtiger Schmerzpatienten, insbesondere im Hinblick auf die Bereiche, die die Verkehrssicherheit beeinflussen können. Hierzu wurde eine Literaturstudie und eine empirische Untersuchung durchgeführt. In einem weiteren Untersuchungsteil werden die rechtlichen Vorschriften zum Fahren unter Drogen-/Medikamenteneinfluss von sieben europäischen und zwei außereuropäischen Ländern zusammengestellt. Einen Schwerpunkt bildet hierbei die Bewertung ärztlich indiziierter Drogen/Medikamente durch die nationale Gesetzgebung.
Kurzfassung auf Englisch: There is widespread agreement that the consumption of drugs is not reconcilable with driving fitness. The question as to whether this also applies in the case of people taking opioids under strict medical supervision (for example, patients suffering from pain) is disputed. This problem has become more significant in view of the planned amendment to Section 24a of the StVG (Road Traffic Act) under which driving while under the influence of morphine, herein, cocaine and cannabis constitutes an administrative offence. ln order to avoid an across-the-board imposition of administrative fines in the case of pharmaceutical products used therapeutically, a derogation was included in the draft bill. The following pilot study attempts to provide a differentiated examination of patients suffering from pain who are obliged to take opioids, with particular regard to areas which may affect traffic safety. A Iiterature study and an empirical investigation were carried out to this aim. A further section of the investigation comprises a compilation of legal provisions relating to driving under the influence of narcotics/drugs from seven European and two non-European countries. A focal point of this section is how medically-indicated narcotics/drugs are assessed under the respective national legislations.