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Buch (Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2016/1750/


Barrierefreiheit bei Fernlinienbussen

Accessibility in long-distance buses

Oehme, Astrid ; Berberich, Jonathan ; Maier, Xenia ; Böhm, Sandra

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (57.707 KB) (Anhang) Dokument 2.pdf (18.144 KB) (Bericht, barrierefrei)

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Behinderter , Bus , Deutschland , Forschungsbericht , Intercity , Personenbeförderung , Richtlinien , Vereinte Nationen , Zugänglichkeit
Freie Schlagwörter (Englisch): Accessibility , Bus , Disabled person , Germany , Inter urban , Passenger transport , Research report , Specifications , United Nations
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 91 Fahrzeugkonstruktion
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 72 Verkehrs- und Transportplanung
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Sonstige beteiligte Institution: Human-Factors-Consult GmbH (Berlin)
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe F: Fahrzeugtechnik
Bandnummer: 114
ISBN: 978-3-95606-246-9
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 30.09.2016
Kurzfassung auf Deutsch: Seit Jahresbeginn 2013 dürfen Fernbuslinien in Deutschland untereinander und mit dem Eisenbahnverkehr konkurrieren. Um dabei allen Passagiergruppen im Sinne der Inklusion gerecht zu werden, müssen Fernlinienbusse ab 2020 (bei erstmaliger Zulassung schon ab 2016) mit zwei Rollstuhlstellplätzen ausgestattet sein, einen ungehinderten Zugang durch entsprechende Freiräume vorhalten und Einstiegshilfen für Rollstuhlnutzer anbieten. Wie eine barrierefreie Ausstattung von Fernlinienbussen im Detail gestaltet wird, ist jedoch bisher noch nicht verbindlich geregelt. Ziel des Projektes Barrierefreiheit bei Fernlinienbussen war es, Empfehlungen zu erarbeiten, die die Gesetzgebung für eine europaweit einheitliche Regelung zur Barrierefreiheit bei Fernlinienbussen unterstützen. Hierfür wurden Bedingungen für und Anforderungen an Barrierefreiheit für unterschiedliche Fahrgastgruppen mit beeinträchtigter Mobilität untersucht. In Verbindung mit einer Recherche zu aktuellen Definitionen von Barrierefreiheit, Normen und Richtlinien für barrierefreie Gestaltung von Transportmitteln sowie deren angelagerte Infrastruktur wurde eine Definition von Barrierefreiheit bei Fernlinienbussen abgeleitet. Unter schrittweisem Einbezug von Ist-Erhebungen für Fahrzeugausstattung und Infrastruktur sowie internationalen Best-Practice-Beispielen wurden Maßnahmenpakete für die Fahrzeugausstattung, den Betrieb und die Infrastruktur formuliert, die Barrierefreiheit bei einer Fernlinienbusreise für verschiedene Fahrgastgruppen gewährleisten sollen. Die Maßnahmenpakete wurden einer kritischen Betrachtung der praktischen Umsetzbarkeit und daraus entstehender Kosten unterzogen. Die Kernergebnisse des Projektes, die Definition und die Maßnahmenpakete für Barrierefreiheit bei Fernlinienbussen unterstützen die Diskussion über die Ausstattung von Fernlinienbussen sowie über die Verwirklichung einer barrierefreien Reisekette.
Kurzfassung auf Englisch: Since the beginning of the year 2013, German long-distance bus companies are allowed to compete against one another and against rail transport for scheduled trips. To meet the requirements of all passenger groups in the light of inclusion, all buses will have to provide two wheelchair spaces by 2020 (by 2016 for first-time vehicle licenses), unimpeded access, and devices for easy entry and exit for wheelchair users. However, the details of design prerequisites for such accessibility features have yet to be officially specified. The core objective of the project Accessibility in long-distance buses was to derive recommendations for long-distance bus accessibility, which would support the development of harmonised European requirements. In preparing these, the accessibility conditions and needs of relevant passenger groups with reduced mobility were investigated. Research into current definitions of accessibility, standards, guidelines and requirements for accessibility design of transportation and the respective infrastructures were also necessary to carry out a comprehensive analysis and derive a definition of long-distance bus accessibility. In a stepwise manner, analyses of the current state of bus equipment and infrastructure as well as international examples of best practice resulted in packages of measures for vehicle equipment, operational and infrastructural actions that help to ensure accessibility for different passenger groups. These packages of measures were critically assessed as to their feasibility and costs. The main results of the project, i. e. the definition and packages of measures for accessibility in long-distance buses support the discussion on long-distance bus equipment and the implementation of accessibility over the whole travel chain.