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Buch (Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2016/1741/


Spezielle Probleme bei Brückenbauwerken in den neuen Bundesländern

Special problems relating to bridge structures in Germany's new Federal States

Haser, Heinz ; Kaschner, Rolf

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Achslast , Belastung , Berechnung , Betonfertigteil , Brücke , Festigkeit , Gewölbe , Gewölbebrücke , Graphische Darstellung , Norm (tech) , Rechenmodell , Scheren , Sicherheit , Software , Spannbeton , Spannung (mater) , Statik , Tragfähigkeit , Zug (mech)
Freie Schlagwörter (Englisch): Arch (structural) , Axle load , Bearing capacity , Bridge , Calculation , Chart , Load , Mathematical model , Precast concrete , Prestressed concrete , Safety , Shear , Software , Specification (standard) , Statics , Strength (mater) , Stress (in material) , Tension
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 24 Brückenentwurf
Institut: Abteilung Brücken- und Ingenieurbau
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe B: Brücken- und Ingenieurbau
Bandnummer: 5
ISBN: 3-89429-432-9
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1994
Publikationsdatum: 09.08.2016
Bemerkung: Enthält: Teil 1: Nachberechnung von Gewölbebrücken / Heinz Haser. – Teil 2: Schubsicherung bei Fertigteilträgern BT 70 und BT 50 / Rolf Kaschner.
Kurzfassung auf Deutsch: Teil 1: Gewölbebrücken stellen mit einer Anzahl von etwa 32 Prozent und einer Brückennutzfläche von 19 Prozent einen beachtlichen Anteil des Straßenbrückenbestandes der neuen Bundesländer dar. Für diese bestehenden Brücken sind Tragfähigkeitseinstufungen nach DIN 1072 erforderlich. Zielstellung der vorliegenden Untersuchung ist es, Besonderheiten der Nachrechnung bestehender Gewölbebrücken Anforderungen einer Neuplanung gegenüberzustellen. Hieraus sollen Vereinfachungen in der Nachweisführung abgeleitet werden. Im einzelnen werden die für die Nachrechnung maßgebenden Regelungen der Technischen Güte- und Lieferbedingungen (TGL) mit den entsprechenden jetzt gültigen DIN-Vorschriften verglichen. Weitere Betrachtungen gelten der Verteilung der Verkehrslasten sowie der mitwirkenden Gewölbebreite, zu denen Regelungen in den DIN-Vorschriften fehlen. Es wird nachgewiesen, dass sich unterschiedliche Annahmen der Lastverteilung und Mitwirkung nur unwesentlich auf die für die Nachweisführung des Gewölbestreifens maßgebende Lastintensität auswirken. Weitere Angaben zur Nachrechnung behandeln: - Hinweise zur statischen Modellierung, - mögliche Nachweisvereinfachungen, - vorhandene Hilfsmittel (Tabellenwerke, Rechenprogramme) und ihren rationellen Einsatz sowie - einzuhaltende Grundsätze und Bedingungen. rnTeil 2: In den letzten 30 Jahren wurde in den neuen Bundesländern eine Vielzahl von Fertigteilbrücken errichtet. Zwischenzeitliche Vorschriftenänderungen sind somit bei den Fertigteilträgern der Serien BT 70 und BT 50, die zwischen 1966 und 1979 verwendet wurden, nicht berücksichtigt worden. Es wurden Untersuchungen zur Schubsicherung an repräsentativ ausgewählten Fertigteilbauwerken vorgenommen. Weitergehende Betrachtungen dienten dazu, Tragreserven zu erschließen und damit auch die Anforderungen nach DIN 4227 zu erfüllen. Aufgrund der Ergebnisse wird vorgeschlagen, die Tragfähigkeitsangaben für die Fertigteilträger BT 70 und BT 50 entsprechend den vorliegenden Typenkatalogen und der BMV-Richtlinie zur Tragfähigkeitseinstufung beizubehalten, ohne dass ein Nachweis der schiefen Hauptzugspannungen erbracht werden muss. Voraussetzung dafür ist, dass bauwerksseitig alle angegebenen Bedingungen eingehalten sind und keine Nutzungserweiterung durch Erhöhung der ständigen Lasten oder der Verkehrslasten vorgesehen ist.
Kurzfassung auf Englisch: Part 1: Recalculation of stone arch bridges: A total of 32 % of all highway bridges are of the stone arch type in Germany's new federal states. Their roadway area amounts to 19 % of that of all bridges. For these bridges, calculations were required in order to rate their load bearing strength based on the load classes specified in DIN 1072. The study aimed at comparing the results of the bearing capacity calculations for the existing stone arch bridges with the requirements for bridges de­ signed to current standards. At the same time, a simplification of the calculation process was to be derived. For this purpose, the specifications of the Technical Quality Requirements and Delivery Terms (TGL) used in the calculation had to be compared with the specifications of the now applicable DIN standards. In addition, distributions of traffic loads and the arch width as load carrying factor were considered since the latter does not play a role in DIN. It could be confirmed that different design load distributions are only of minor effect on calculating the load intensity depending on the width of the stone arch. The information on the calculation process further includes: - pointers to static models, - possible calculation simplifications, - available aids (tables, calculation programs) and their rational use; and, - the principles and conditions to be observed. rnPart 2: Maintaining the shear strength of prefab bridges, BT 70 and BT 50: During the past 30 years, a large number of pre-fab bridges were built in Germany's new federal states. Revisions of standards, undertaken in the intervening years, have therefore not been considered as regards the prefab girders (series BT 70 and BT 50) used between 1966 and 1979. The shear strength of a representative selection of such prefab structures has been investigated. Further studies focused on the utilization of possible load carrying reserves in order to satisfy the requirements of DIN 4227. Based on the research findings, it is recommended to retain the load carrying data on the prefab girders BT 70 and BT 50 in accordance with the available type catalogues and the load carrying guidelines issued by the Federal Ministry of Transport without having to furnish proof of diagonal tensions. This, however, requires that all structural requirements be satisfied and no additional loads be placed on these bridges by increasing dead or live loads.