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Report (Bericht) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2011/173/


Verbesserung der Radverkehrsführung an Knoten

Improving traffic guidance for cyclists at junctions and intersections

Angenendt, Wilhelm ; Blase, Arne ; Klöckner, Dorothee

Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Bonfranchi-Simovic, Thordis

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Abbiegen , Dänemark , Deutschland , Fahrbahnmarkierung , Fahrrad , Fahrstreifen , Forschungsbericht , Knotenpunkt , Niederlande , Österreich , Radfahrer , Schweiz , Unfall , Ursache , Vereinigtes Königreich , Verhalten , Verkehr , Verkehrssteuerung
Freie Schlagwörter (Englisch): Accident , Austria , Behaviour , Bicycle , Carriageway marking , Cause , Cyclist , Denmark , Germany , Junction , Netherlands , Research report , Switzerland , Traffic , Traffic control , Traffic lane , United Kingdom
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 73 Verkehrsregelung
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 82 Unfall und Verkehrsinfrastruktur
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Handel, Kommunikation, Verkehr
Sonstige beteiligte Institution: Büro für integrierte Stadt- und Verkehrsplanung <Bonn>
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe V: Verkehrstechnik
Bandnummer: 124
ISBN: 3-86509-322-1
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 29.09.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Innerörtliche Knotenpunkte zählen zu den Hauptgefahrenstellen für den Radverkehr. Insbesondere größere lichtsignalgesteuerte Knotenpunkte weisen oft Sicherheitsdefizite auf. Planungsstandard ist seit langem die Anlage von Radfahrstreifen zum Beispiel zur Führung direkt links abbiegender Radfahrer oder die Markierung von Furten und Aufstellbereichen zur Führung der indirekt abbiegenden Radfahrer. Zunehmend kommen aber auch andere markierungstechnische Maß-nahmen zur Anwendung. Es zählen hierzu die Anlage von Schutzstreifen für den Radverkehr sowie die Markierung von aufgeweiteten Radaufstellstreifen (ARAS). Die Untersuchung widmet sich vor allem diesen neueren markierungstechnischen Lösungen. Den Ausgangspunkt der Untersuchung bilden eine Erläuterung der Gesamtsystematik der Radverkehrsführung an innerörtlichen Knotenpunkten sowie der wesentlichen in den Regelwerken verankerten Planungsprinzipien. Es folgt eine Zusammenstellung der in der Literatur verzeichneten markierungstechnischen Radverkehrsführungen unter Einbeziehung ausländischer Literatur. Eine breit angelegte Dokumentation verdeutlicht das derzeit realisierte Maßnahmenspektrum Aus diesem Kollektiv werden 50 Knotenpunkte für radverkehrsbezogene Unfallanalysen ausgewählt. In vertiefende Untersuchungen des Verkehrsverhaltens und des Verkehrsablaufs wurden 34 Fallbeispiele aus 14 Städten einbezogen. Hauptuntersuchungspunkte sind das Annäherungsverhalten von Radfahrern an den Knotenpunkt sowie das Aufstell- und das Anfahrverhalten, dies jeweils in Verknüpfung mit den Bewegungsvorgängen des Kraftfahrzeugverkehrs. Insgesamt wurden über 6.000 Radfahrer in die Verkehrsverhaltensbeobachtungen einbezogen. Die Untersuchung macht deutlich, dass es mit den untersuchten markierungstechnischen Maßnahmen bei entsprechender Ausgestaltung möglich ist, den Radfahrern in Knotenpunkten eine akzeptable Führung anzubieten. Die Arbeit benennt die Einsatzbedingungen und gibt Hinweise zur Ausgestaltung der Markierungslösungen. Der Originalbericht enthält als Anhang insgesamt 34 Untersuchungsfallbeispiele aus 14 deutschen Städten. Sie enthalten neben Fotos und grafischen Darstellungen der Knotenzufahrten, der Radverkehrsführung, der LSA - Regelung, des Straßentyps und des Umfeldes sowie die durchgeführten Beobachtungen und Beobachtungsschwerpunkte und eine Erfassung der Verkehrsbelastungen. Auf die Wiedergabe dieses Anhanges wurde in der vorliegenden Veröffentlichung verzichtet. Er liegt bei der Bundesanstalt für Straßenwesen vor und ist dort einsehbar. Verweise auf diesen Anhang wurden zur Information des Lesers im Berichtstext beibehalten.
Kurzfassung auf Englisch: Town and City junctions and intersections are amongst the main danger points for cyclists. Large junctions and intersections controlled by traffic lights in particular frequently have safety deficits. The planning standard has Jong been to create cycle lanes, for example for guidance of cyclists turning left directly or marking crossings and queuing areas for guidance of cyclists turning off, but not directly. However, other markings are now also being used to an increasing extent. These include creating refuge lanes for cyclists and marking widened cyclist queuing lanes. The investigation is primarily focussed on these more recent marking systems. The starting point of the investigation is formed by an explanation of the overall system of traffic guidance for cyclists at town and city junctions and intersections and the essential planning principles anchored in regulations. This is followed by a list of the traffic guidance systems for cyclists using markings, recorded in literature, including foreign literature. Broadly diversified documentation clearly indicates the range of measures currently implemented. 50 junctions/intersections are selected from this group for cyclist-related accident analyses. 34 case examples from fourteen towns and cities were included in more in-depth investigations of road user behaviour and traffic flow. The chief points under investigation relate to the approach behaviour of cyclists to the junction or intersection and the queuing and move-off behaviour, each linked to the dynamic mechanisms of motorised vehicle traffic. Overall, over 6,000 cyclists were included in the traffic behaviour observations. The investigation clearly shows that it is possible, using the marking systems investigated and designed appropriately, to offer cyclists acceptable guidance at junctions and intersections. The paper states the conditions of use and provides information on design and physical form of the marking systems. The original report has an annex with a total of 34 investigation case examples from fourteen German towns and cities. They contain the observations conducted, the observation foci and a record of the traffic loads, besides photos and graphical illustrations of the access roads to the junctions and intersections, traffic guidance for cyclists, traffic light configuration, road type and surrounding area. The annex has not been included in this publication. It is available for perusal at the Federal Road Research Institute. Cross-references to be annexed in the wording of the report have been retained for the reader's information.