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InProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.) zugänglich unter
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Anwendungsmöglichkeiten und erste Ergebnisse aus Pilotstudien zur Photokatalyse an Straßenbauwerken

Baum, Anja ; Sauer, Jan ; Metzger, Sergej

Originalveröffentlichung: (2015) Kolloquium Luftreinhaltung durch Photokatalyse - Ansätze für eine nachhaltige Stadt- und Verkehrsentwicklung?
pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Bauwerk , Beschichtung , Deutschland , Konferenz , Lärmschutzwand , Luftverunreinigung , Nanotechnologie , Oberfläche , Oxid , Stickoxid , Suspension (chem) , Titan , Verminderung , Versuch
Freie Schlagwörter (Englisch): Air pollution , Coating , Decrease , Engineering structure , Germany , Conference , Nanotechnology , Nitrogen oxide , Noise barrier , Oxide , Surface , Suspension (chem.) , Test , Titanium
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 35 Verschiedene Baustoffe
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 15 Umwelt
Collection 3: BASt-Beiträge / Tagungen / Kolloquium Luftreinhaltung durch Photokatalyse 2015
Institut: Abteilung Straßenverkehrstechnik
DDC-Sachgruppe: Chemie
Dokumentart: InProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum: 22.06.2016
Kurzfassung auf Deutsch: Zur Frage, ob photokatalytisch aktive Oberflächen im Straßenbau eine Lösung des Stickoxidproblems darstellen können, stellt der Beitrag erste Ergebnisse aus Pilotstudien zu TiO2-Anwendungen vor. Diese betreffen die Untersuchung einer Lärmschutzwand mit TiO2-Beschichtung (A1, Niedersachsen), eine photokatalytisch aktive Straßenoberfläche (NOxer(R)-Belag, B433 in Hamburg, Decke mit Ti02-haltiger Zementschlämme, derzeit noch in Auswertung) sowie einen Tunnel (Tunnelkassetten mit TiO2-Matten im Tunnel Rudower Höhe in Berlin, A113, fortgeführt in Bezug auf die Untersuchung der Haltbarkeit der Kassettensysteme). Ausführlich dargestellt werden die Untersuchungen zur Beschichtung der Lärmschutzwand an der Al mit Titandioxid-haltiger Suspension, den zugehörigen forschungsbegleitenden Studien, sowie den Ergebnissen in Bezug auf die NO2-Minderungsrate. Die bisher durchgeführten Auswertungen haben NO2-Minderungen von einstelligen Prozentzahlen ergeben. Die Entwicklung der Minderungsraten lässt vermuten, dass photokatalytische Suspensionen zum Teil mehrere Monate benötigen, um sich frei zu brennen und die aktiven TiO2-Partikel an die Oberfläche treten zu lassen. Schon die Lärmschutzwand allein bewirkt eine deutliche Verminderung der NO2-Konzentrationen im direkten Hinterland durch Verfrachtung der Luftschadstoffe in höhere Luftschichten.