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Buch (Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2016/1703/


Lokale Kinderverkehrssicherheitsmaßnahmen und -programme im europäischen Ausland

Local road safety measures and programs for children in European countries

Funk, Walter ; Faßmann, Hendrik ; Zimmermann, Ralf

Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Wasilewski, Rainer (Mitarb) ; Eilenberger, Axel (Mitarb.)

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Deutschland , Erziehung, Europa , Forschungsbericht , Kind , Sicherheit , Verkehr
Freie Schlagwörter (Englisch): Child , Education , Europe , Germany , Research report , Safety , Traffic
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Sonstige beteiligte Institution: Institut für empirische Soziologie (Nürnberg)
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe M: Mensch und Sicherheit
Bandnummer: 176
ISBN: 3-86509-479-1
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 25.05.2016
Kurzfassung auf Deutsch: Eine Umschau in sechs Ländern Europas lässt grobe Trends und jeweils nationale Schwerpunkte der Verkehrssicherheitsarbeit für Kinder im lokalen und regionalen Rahmen erkennen. Die Bemühungen um mehr Verkehrssicherheit für Kinder haben inhaltlich häufig die Verbesserung der Nachhaltigkeit kindlicher Mobilität zum Ziel. Kinder sollen sich häufiger selbst aktiv zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegen und seltener passiv als Pkw-Mitfahrer. In der praktischen Umsetzung bilden (inter-)nationale Aktionstage oder -wochen häufig den organisatorischen Rahmen. Darüber hinaus finden sich auch Verkehrssicherheitsmaßnahmen, die sich nicht primär der Zielgruppe Kinder widmen, jedoch durch Engineering-Maßnahmen die Verkehrsumwelt von Kindern mit beeinflussen. Kinder profitieren dann im Zuge der Produktion von mehr Verkehrssicherheit als öffentliches Gut für alle Bewohner eines Gemeinwesens, von dessen "Konsum" niemand ausgeschlossen werden kann. In Ländern mit national quantifizierten Zielgrößen zur Reduzierung der Verkehrsunfallopfer ist die Einbeziehung der Gemeinden zur Zielerreichung besonders stark und die Verbesserung der Verkehrssicherheit besonders erfolgreich. In allen Ländern sind Schulen herausgehobene Akteure der lokalen Verkehrssicherheitsarbeit für Kinder. Für die weitere Diskussion in Deutschland erscheinen zum Beispiel die im Ausland verbreiteten Schul-Mobilitätspläne und Fußgänger- oder Fahrrad-Busse interessant. Auch die Verbindung von Enforcement- mit Education-Maßnahmen erscheint bedenkenswert. Die auf Dauer gestellte Einrichtung eines Observatoriums für Verkehrssicherheit könnte wertvolle Hilfe für die Programm- und Aktionsentwicklung leisten. Auch Maßnahmen der Qualitätssicherung und des Benchmarkings lassen Erfolge in der Verkehrssicherheitsarbeit erwarten. Sowohl die Denk- und Handlungsweise "vom Kind aus" als auch die Vernetzung mit Akteuren aus anderen Handlungsfeldern mit ähnlichen Zielen sollten verstärkt werden. Der Originalbericht enthält als Anhänge Synopsen der lokalen Verkehrssicherheitsmaßnahmen in tabellarischer Form für Kinder in Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Schweden, im Vereinigten Königreich sowie supranationale Maßnahmen. Auf die Wiedergabe dieser Anhänge wurde in der vorliegenden Veröffentlichung verzichtet. Sie liegen bei der Bundesanstalt für Straßenwesen vor und sind dort einsehbar. Verweise auf die Anhänge im Berichtstext wurden zur Information des Lesers beibehalten.
Kurzfassung auf Englisch: A review in six European countries identifies in broad outline trends and national priorities in the local (community based) or regional road safety work for children. The efforts for more road safety for children often aim at the improvement of the sustainability of the children's mobility. Children should be active themselves more frequently by walking or cycling instead of moving passively as car passengers. In practice (inter-)national days or weeks of action form the organisational frame for such measures. Moreover road safety measures can be found, that are not directed primarily towards children as the target group, but influence the traffic environment of children by applying general engineering measures. Children then profit from the production of more road safety as a public good for all inhabitants of a community, since nobody can be excluded from consuming it. Countries defining quantitative national targets for the reduction of road casualties not only show a particularly strong involvement of the communities towards this aim, but also are very successful in improving road safety. In all countries schools are prominent actors in the field of local road safety measures for children. Some widespread measures in foreign countries appear to be promising for further discussion in Germany, e. g. school mobility plans and the so called walking or cycling busses. Also the combination of enforcement measures with education measures appears to be interesting. The founding of an observatory for road safety could provide valuable assistance for the development of road safety programs and measures. Successes in road safety work can also be expected by quality assurance or benchmarking measures. Thinking and acting "from the viewpoint of the child" as well as networking with actors out of other fields with similar aims should be intensified. The original report contains synopses of the local traffic safety measures as appendices in the form of tables, as well as supranational measures, for children in Belgium, France, the Netherlands, Austria, Sweden, the United Kingdom. The reproduction of these appendices in the present publication has been rejected. They are available at the Federal Highway Research Institute and can be viewed there. References to the appendices in the report have been maintained for the information of the reader.