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InProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.) zugänglich unter
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Über die Beeinträchtigung der Fahrsicherheit nach Konsum von Amphetaminen

Musshoff, Frank ; Wollersen, Heike ; Madea, Burkhard

Originalveröffentlichung: (2008) Kongressbericht 2007 der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e.V., S. 157-160
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (201 KB)

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Blut , Droge , Fahrtüchtigkeit , Konferenz , Konzentration (chem) , Urin
Freie Schlagwörter (Englisch): Blood , Concentration (chem) , Conference , Driving aptitude , Drugs , Urine
Collection 1: BASt-Beiträge / Tagungen / Kongressbericht 2007 der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e.V.
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Medizin
Sonstige beteiligte Institution: Institut für Rechtsmedizin (Bonn)
Dokumentart: InProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 04.05.2016
Kurzfassung auf Deutsch: In der Akutphase eines Rausches durch Stimulanzien sind die erwünschten Wirkungen nicht zwingend mit einer Beeinträchtigung der Fahrsicherheit in Verbindung zu bringen. Eine gesteigerte physische Leistungsfähigkeit kann sogar zumindest kurzfristig mit einer Verbesserung der Fahrleistung einhergehen. Es sind eher die unerwünschten Akutwirkungen, insbesondere aber die Nachwirkungen eines Rausches, die Einfluss auf die Fahrsicherheit nehmen können. Ziel der Untersuchung war es, Konzentrationsbereiche und verkehrsmedizinisch relevante psychophysische Auffälligkeiten von Fahrzeuglenkern zusammenzuführen und zu überprüfen, in welcher Rauschphase eine Teilnahme am Straßenverkehr erfolgt ist beziehungsweise kritisch zu sein scheint. 8.824 Fälle, bei denen eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr erfolgt war, wurden daraufhin untersucht. Im Vergleich zu anderen (zentral dämpfenden) Substanzklassen sind bei Amphetaminen weniger psychophysische Leistungsdefizite bei der Polizei und dem Blutentnahmearzt dokumentiert, allerdings werden Personen prinzipiell sowohl in der Akutphase als auch in der nachfolgenden Ermüdungsphase auffällig. Die Ergebnisse bestätigen, dass nach dem Konsum von Amphetaminen generell keine eindeutigen Konzentrations-Wirkungsbeziehungen zu beobachten sind.