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Buch (Monographie) zugänglich unter
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Schwachstellenanalyse zur Optimierung des Notausstiegssystems bei Reisebussen

Weak-point analysis to optimise the emergency exit system for coaches

Krieg, Michael ; Rüter, Gert ; Weißgerber, Andreas

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Deutschland , Forschungsbericht , Insasse, Notausgang , Notfall , Reisebus , Risikobewertung
Freie Schlagwörter (Englisch): Coach , Emergency , Emergency exit , Germany , Research report , Risk assessment , Vehicle occupant
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 91 Fahrzeugkonstruktion
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 84 Personenschäden
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Sonstige beteiligte Institution: Institut für Fahrzeugtechnik (Trier)
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe F: Fahrzeugtechnik
Bandnummer: 42
ISBN: 3-86509-007-9
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2003
Publikationsdatum: 24.03.2016
Bemerkung: Außerdem beteiligt: Ingenieurbüro Walter & Weißgerber, Trier
Kurzfassung auf Deutsch: Im Rahmen der Optimierung des Sicherheitssystems Reisebusverkehr beauftragte die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) das Institut für Fahrzeugtechnik an der Fachhochschule Trier eine Schwachstellenanalyse zur Optimierung des Notausstiegssystems bei Reisebussen durchzuführen. Die Bearbeitung des Projektes geschah in den folgenden Einzelschritten: Die entsprechenden Paragraphen des nationalen und europäischen Regelwerkes wurden in Anlage V systematisch zusammengestellt und verglichen. Ergänzend wurden die teilweise erheblich abweichenden Regelungen in den USA, Japan und Australien betrachtet. Eine erste Schwachstellenanalyse aus Hersteller- bzw. Konstrukteurssicht wurde erstellt. Darauf folgten Expertengespräche in der Fahrzeug- und Zulieferindustrie sowie international tätigen Prüforganisationen. Hier wurden die bestehenden bzw. sich in der Entwicklung befindlichen konstruktiven Lösungen von Rohbau, Umbau und Innenausstattung von Reisebussen ermittelt und systematisiert. Eine zweite Schwachstellenanalyse beinhaltete die Sicht des Gebrauchs und Missbrauchs sowie des Notfalls und der Rettung. Als Ausgangslage dienten Einsatzberichte und Befragungen von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) sowie Unfallgutachten. Als nächster Schritt wurden Evakuierungsversuche am Reisebus in Seitenlage durchgeführt. Sie dienten dazu, die bisher gewonnenen Erkenntnisse näher zu untersuchen, zu ergänzen und zu belegen sowie neue Erkenntnisse zu gewinnen. Die Evakuierungsversuche wurden durch CAD-Simulationen erweitert. In einem Workshop mit Experten aller betroffenen Bereiche wurden die erarbeiteten Schwachstellen und Lösungsmöglichkeiten diskutiert, systematisiert und hinsichtlich ihrer Relevanz bewertet. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden zu einem "Lastenheft für ein optimiertes Notausstiegssystem bei Reisebussen" zusammengefasst. Die nach der Bearbeitung der oben genannten Arbeitspunkte noch offenen Fragen wurden als Forschungsbedarf formuliert. Der Originalberichte enthält als Anlagen einen Auszug aus den Federal Motor Vehicle Safety Standards (FMVSS 217, USA) (I), die Fragenkataloge für Bushersteller (II), Busunternehmen (III) und Feuerwehren (IV), eine Zusammenfassung der europäischen Regelungen (V), den Fragebogen Gruppenversuche (VI) sowie die Teilnehmerliste des Expertengespräches (VII). Auf die Wiedergabe dieser Anlagen wurde in dieser Veröffentlichung verzichtet. Sie liegen bei der Bundesanstalt für Straßenwesen vor und sind dort einsehbar. Verweise auf die Anlagen im Berichtstext wurden beibehalten.
Kurzfassung auf Englisch: As part of its project to optimise safety systems in coach transport, the Federal Highway Research Institute (Bundesanstalt für Straßenwesen - BASt) commissioned the Institute for Automotive Technology at the Technical University of Trier to carry out a weak-point analysis to optimise the emergency exit system for coaches. The project comprised the following steps: The relevant paragraphs in national and European regulations were systematically brought together and compared; this is contained in appendix V. The regulations in the USA, Japan and Australia, some of which differ considerably, were then considered. An initial weak-point analysis was drawn up from the point of view of manufacturers and design engineers. Discussions were then carried out involving experts from the vehicle and supplier industry and from internationally active test organisations. Structural solutions regarding the basic structure, structural alteration and interior fittings of coaches were recorded and systematised; this included both existing solutions and solutions still under development. A second weak-point analysis was carried out from the point of view of use and misuse, emergencies and rescue. The current situation was determined using reports by the emergency services, surveys of the fire brigade and the Technical Prevention Agency (Technisches Hilfswerk - THW) and also accident expertises. Evacuation tests were then carried out using coaches lying on their side. These tests allowed existing findings to be investigated more thoroughly, supplemented and proved, and also new findings to be obtained. The evacuation tests were extended using CAD simulations. The weaknesses and possible solutions were discussed, systematised and their relevance assessed in a workshop involving experts from all relevant sectors. The knowledge gained was summarised in a "Performance specification for an optimised emergency exit system for coaches". The questions which remained unresolved after the work in the above-mentioned areas were specified as areas requiring further research. The appendices to the original report contain an excerpt from the Federal Motor Vehicle Safety Standards (FMVSS 217, USA) (1), the catalogues of questions for bus and coach manufacturers (II), bus and coach companies (III) and fire brigades (IV), a summary of the European regulations (V), the questionnaire on group tests (VI) and the list of participants in the expert discussion (VII). These appendices were omitted from the present publication: They can be consulted at the Federal Highway Research Institute (Bundesanstalt für Straßenwesen). References to the appendices were retained.