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Proceedings (Komplette Ausgabe einer Konferenz etc.) zugänglich unter
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Straßen im Gesamtsystem der Verkehrsträger : Referate eines Forschungsseminars des Arbeitskreises Straßenrecht am 22./23. September 2014 in Bonn

Roads as part of the overall system of transport modes

Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Durner, Wolfgang

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Auftrag , Deutschland , EU-Richtlinie , Finanzierung , Gesetzgebung , Konferenz , Öffentliche Beteiligung , Öffentlicher Verkehr , Planung , Straßennetz , Umweltverträglichkeitsprüfung , Verkehrsinfrastruktur , Verkehrsnetz
Freie Schlagwörter (Englisch): Conference , Contract , EU directive , Financing , Germany , Impact study (environment) , Legislation , Network (traffic) , Planning , Public participation , Public transport , Road network , Transport infrastructure
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 10 Wirtschaft und Verwaltung
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Recht
Sonstige beteiligte Institution: Arbeitskreis Straßenrecht
Dokumentart: Proceedings (Komplette Ausgabe einer Konferenz etc.)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe S: Straßenbau
Bandnummer: 91
ISBN: 978-3-95606-223-0
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 24.02.2016
Kurzfassung auf Deutsch: HORN stellt in ihrem Eingangsreferat den "Neuen Bundesverkehrswegeplan und die SUP in der Verkehrswegeplanung" vor. Das zentrale Element des in der Regel auf 10 bis 15 Jahre angelegten Plans ist die aus europäischen Vorgaben abgeleitete Öffentlichkeitsbeteiligung. Diese erfordert bei der Erstellung des Bundesverkehrswegeplans einen kontinuierlichen Kommunikationsprozess. Zugleich betonte HORN die starke Unterfinanzierung des aktuellen Plans. Der Erhaltung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur komme in den Bereichen Straße, Schiene und Wasser der Vorrang vor Neubauten zu. FEHLING plädiert in seinem Beitrag "Die Straße im Kontext des öffentlichen Personennahverkehrs" für eine nahverkehrsfreundliche Planung und Gestaltung des Straßenraums. Die Planungen verschiedener Verkehrsträger und Planungsebenen müssten aufeinander aber auch mit straßenverkehrsrechtlichen Anordnungen abgestimmt werden. Die entsprechende Koordination sei allerdings verbesserungsbedürftig. Namentlich die Vernetzung der Nahverkehrsplanung mit anderen Planungsebenen müsse ausgebaut werden. KUGELE berichtet in seinem Beitrag "Selbstfinanzierte Straßen" für eine längerfristige Verlässlichkeit der Verkehrsfinanzierung. Gegenwärtig fließe nur etwa die Hälfte der Abgaben aus dem Verkehr dem Gesamtverkehrssystem auch wieder zu. Diese Mittel müssten gesteigert und längerfristig für den Verkehr verfügbar gemacht werden, etwa durch längerfristige Leistungs- und Finanzierungsvereinbarungen oder durch Sondervermögen. Der abschließende Beitrag "Das neue Vergaberecht" von SIEGEL behandelt drei neue EU-Vergaberichtlinien, die am 17.04.2014 in Kraft getreten und nun binnen zweier Jahre umzusetzen sind. Nach dem neuen Recht können künftig ökologische und soziale Kriterien verstärkt eine Rolle bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen spielen. Diese neuen Richtlinien vergrößern indes die Nachweispflichten und den bürokratischen Aufwand. Neben das Kriterium des "wirtschaftlich günstigsten Angebots" zählt zudem nunmehr auch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
Kurzfassung auf Englisch: In her opening presentation, HORN introduces the "New Federal Transport Infrastructure Plan and the Strategic Environmental Assessment in the context of the Transportation Infrastructure Planning". The central element of this Plan usually laid out for a period of 10 to 15 years is public participation as required by EU rules. This participatory element requires a constant flow of information in the course of the development of the Federal Transport Infrastructure Plan. At the same time, HORN's presentation emphasized the pronounced under funding of the current Plan. Before new construction, priority is given to the maintenance of the existing road, railway and waterway infrastructure. In his presentation entitled "The Road in the context of Local Public Transport", FEHLING calls for a public transport orientated planning and organization of the roadspace. The planning in the field of different transport modes an on different planning levels should indeed be carried out in coordination and in agreement with prevailing transport regulations. Existing coordination is, however, insufficient. In particular, the integration of local transport planning and other planning levels has to be improved. KUGELE's presentation "Self-financed Roads" deals with the longer term reliability of transport financing. At present, only about half of expenses generated through the transport system are recuperated. Financial means need to be increased and made available for transport over the longer term, in particular via longer term financing agreements and special funds. The closing presentation "New Rules on Public Procurement", by SIEGEL, considers three new EU rules on public procurement which went into effect on 17 April, 2014 and which are to be implemented within two years. In the future, according to these new rules, ecological and environmental concerns may play a more significant role in deciding on bids. However, the new rules lead to the increase of mandatory documentation and of the bureaucratic burden. In addition, the criterion of the "most economically advantageous tender" will in the future be accompanied by the price/quality ratio.