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InBuch (Kapitel / Teil einer Monographie) zugänglich unter
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Suchtmittel im Straßenverkehr 2012 – Zahlen und Fakten

Albrecht, Martina ; Langner, Stefanie ; Schulze, Horst

Originalveröffentlichung: (2014) Jahrbuch Sucht 2014, S. 169-180

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Alter , Deutschland , Droge , Fahrer , Frau , Gesetzesdurchführung , Mann , Statistik , Straßenverkehrsrecht , Tödlicher Unfall , Trunkenheit , Unfall , Unfallhäufigkeit , Ursache
Freie Schlagwörter (Englisch): Accident , Accident rate , Age , Cause , Driver , Drugs , Drunkenness , Enforcement (law) , Fatality , Germany , Man , Statistics , Traffic regulations , Woman
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 81 Unfallstatistik
Institut: Abteilung Verhalten und Sicherheit im Verkehr
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialarbeit
Dokumentart: InBuch (Kapitel / Teil einer Monographie)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 25.11.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Zwischen 2001 und 2012 hat die Zahl der bei Unfällen mit Personenschäden Beteiligten unter Alkoholeinfluss um 41% abgenommen. Im gleichen Umfang (41%) hat sich auch die Anzahl der Alkoholunfälle mit Personenschaden reduziert. Nach wie vor tritt bei Pkw-Fahrern Alkohol als Unfallursache am häufigsten in der Altersgruppe der 21- bis 24-jährigen Männer auf, mit Abstand gefolgt von den Gruppen der männlichen 18- bis 20-jährigen Fahrer und der 25- bis 34-jährigen. Die Anzahl der an Unfällen mit Personenschaden beteiligten alkoholisierten mänlichen Pkw-Fahrer fällt etwa 6-mal so hoch aus wie die der weiblichen. Alkoholunfälle mit Personenschaden ereignen sich am häufigsten in den Abend- und frühen Morgenstunden und insbesondere in den Wochenendnächten. Unter den Verursachern dieser nächtlichen Freizeitunfälle sind junge Erwachsene überproportional häufig vertreten. Seit 1998 galt in Deutschland eine zweistufige Promille-Grenze, wonach bereits ab 0,5 Promille eine Ordnungswidrigkeit angezeigt war, ein Fahrverbot aber erst ab 0,8 Promille drohte. Zur weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (heute Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) zum 1. April 2001 die 0,5-Promille-Grenze anstelle der alten 0,8-Promille-Grenze mit voller Strafbewehrung in Kraft gesetzt. Im Januar 2005 wurde eine Null-Promille-Grenze für Gefahrguttransporte eingeführt. Am 1. August 2007 ist das Alkoholverbot für Fahranfänger in Kraft getreten. Die Null-Promille-Grenze gilt für alle jungen Fahrer unter 21 Jahren sowie für Fahranfänger, die sich noch in der zweijährigen Probezeit befinden, unabhängig von ihrem Alter. Die Gefährdung der Verkehrssicherheit durch drogenbeeinflusste Kraftfahrer hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Daher wurden Ausbildungsmaßnahmen für die Polizei zur besseren Erkennung einer Drogenwirkung bei Kraftfahrern eingeführt. In den Jahren 1998 und 1999 traten darüber hinaus verschiedene gesetzliche Neuregelungen in Kraft. Vor diesem Hintergrund ist die Dokumentation der Unfallursache "andere berauschende Mittel" deutlich angestiegen, liegt aber immer noch um ein Vielfaches niedriger als die Unfallursache Alkohol.
Kurzfassung auf Englisch: Between 2001 and 2012 the number of drink-driving persons involved in road traffic accidents with personal injury decreased by 41%. To about the same extent (41%) the number of accidents under the influence of alcohol decreased. Car accidents due to alcohol still most often occur within the age group of 21 — 24-year-old male drivers, followed with a distance by the age group of 18 —20-year-old drivers and the age group of 25 — 34-year-olds. The number of accidents with personal injury caused by alcoholised male car drivers is over 6-times higher than those caused by alcoholised female car drivers. Accidents under the influence of alcohol with personal injury happen most often during the evening and early morning hours, especially during weckend nights. Among the responsible parties of these "leisure-time-accidents" at night, young adadts occur disproportionately. The risk to traffic safety presented by drivers who are under the influence of drugs has increased over the last few years. For this reason a training programme for the police was started to improve recognition of the effects of drugs an drivers. In 1998 and 1999 new legislative regulations came into force. Against this background there has been an increase in the documentation regarding "other intoxicating substances" as the cause of accidents, even though the numbers are still many times lower than the accidents under the influence of alcohol.